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The Word Became FleshBy Graham Jackmanhttps://www.lulu.com/shop/graham-jackman/the-word-became-flesh/paperback/product-1...
08/07/2024

The Word Became Flesh

By Graham Jackman

https://www.lulu.com/shop/graham-jackman/the-word-became-flesh/paperback/product-1mqrdr98.html

The title of this book, taken from John 1:14, is normally taken to refer to the notion of ‘incarnation’, which understands ‘the word’ as a pre-existent Son of God and ‘becoming flesh’ as the transformation of this ‘word’ from a heavenly, divine existence to the life of a human being. Against this conventional interpretation the author argues that John’s use of the term ‘word’ really does refer to an act of speaking, God’s expression of His will, and that ‘becoming flesh’ describes the realisation or embodiment of His intentions, from creation onward, in a form perceptible to human senses, not only in the ‘flesh’ of Jesus but also in historical reality in the world of men. This has implications for other aspects of John’s Gospel, including its historicity, its literary form, and its relationship to the Old Testament, and leads to very different conclusions about the central issue in John’s Gospel, the person of Jesus and his relationship to God the Father and to those who believe in him.

Details
Publication Date Jul 11, 2016
Language English
ISBN 9781326733643
Category Religion & Spirituality
Copyright All Rights Reserved - Standard Copyright License
Contributors By (author): Graham Jackman
Specifications Pages 378
Binding Perfect Bound
Interior Color Black & White
Dimensions A5 (5.83 x 8.27 in / 148 x 21

The title of this book, taken from John 1:14, is normally taken to refer to the notion of ‘incarnation’, which understands ‘the word’ as a pre-existent Son of God and ‘becoming flesh’ as the transformation of this ‘word’ from a heavenly, divine existence to the life of a human being....

Luke's Pauline Narrative - Reading the Third GospelDr Graham Jackman 298 pages 2019Lulu paperback https://www.lulu.com/s...
08/07/2024

Luke's Pauline Narrative - Reading the Third Gospel

Dr Graham Jackman 298 pages 2019

Lulu paperback https://www.lulu.com/shop/graham-jackman/lukes-pauline-narrative/paperback/product-1dgnj65m.html 6.64 GBP

more expensive from Amazon https://www.amazon.co.uk/Lukes-Pauline-Narrative-Graham-Jackman/dp/0244500428/

This study of the Third Gospel is based on two main ideas: first, that it is ‘Pauline’ and bears the imprint of the association between Paul and its writer, assumed to be Luke, and secondly, that it is a narrative, a written account that takes the form of a story. As a narrative, it is quite different from the argumentative, conceptual style of Paul’s letters. This study illustrates how Pauline themes are ‘translated’ into the deceptive simplicity of narrative, giving particular attention to the parables.

Prüfet Alles November/Dezember 2023 1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles, und das Gute behaltethttps://christadelphia...
24/01/2024

Prüfet Alles November/Dezember 2023
1.Thessalonicher 5:21 prüfet aber alles, und das Gute behaltet
https://christadelphians.de/wp-content/uploads/doc/PA/2023/PA_2023-11.pdf

Hiob
Pfeile (Elia und Elisa, Teil 14)
Israel in Bedrängnis – die Spaltung macht das Land verwundbar
Die vier Kerzen
Das Evangelium von Eden bis Abraham (Teil 2)
Jakob und Israel (Teil 13)

Existierte Jesus schon vor seiner Geburt?Diese Broschüre gibt Antworten auf diese Fragen:1. Ist Jesus Teil der Gottheit ...
23/01/2024

Existierte Jesus schon vor seiner Geburt?

Diese Broschüre gibt Antworten auf diese Fragen:
1. Ist Jesus Teil der Gottheit – als zweite Person der Dreifaltigkeit?
2. Lebte Jesus vor seiner Geburt im Himmel?

TEIL 1. IST JESUS TEIL DER GOTTHEIT?

Die Beziehung zwischen Gott und Jesus hat im Laufe der Jahrhunderte viele Menschen verwirrt. Wenn anhand der Bibel gezeigt werden kann, dass Jesus kein Teil Gottes ist, wird dies einen großen Beitrag zur Beantwortung der in dieser Broschüre gestellten Hauptfrage leisten; „Wann existierte Jesus zum ersten Mal?“ Wenn Jesus nicht „Gott“ ist, dann hätte er vor seiner Geburt nicht im Himmel sein können, genauso wie wir vor unserer Geburt nicht im Himmel sein konnten.

(A) Hören Sie, wie der Engel Gabriel zu Maria spricht: „Maria ... du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären ... Jesus.“ Er wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben... Die Macht des Höchsten wird dich überschatten; Darum wird das Kind, das geboren wird, heilig genannt werden – Sohn Gottes“ (Lukas 1,30-35).

Beachten Sie diese Punkte:

(1) Gott sollte der Vater des Kindes sein, Maria seine Mutter. Im wahrsten Sinne des Wortes sollte er der Sohn Gottes sein. In der Bibel wird Jesus nie mit der trinitarischen Formel „Gott der Sohn“ bezeichnet.
(2) Gott wird ihm den Thron Davids geben. Daher kann Jesus Gott nicht gleich sein, da er diesen Segen von ihm erhält.
(3) Kennen Sie einen Sohn, der im gleichen Alter wie sein Vater ist? Es ist unmöglich. Ein Vater existiert immer vor seinem Sohn. Jesus kann nicht für immer bei Gott sein.

(B) Hören Sie auf Jesus selbst: „Der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28). Gott und Jesus sind nicht nur getrennte Wesen, Vater und Sohn, sondern Gott ist größer. Jesus hat es gesagt! Sie können nicht gleich sein.

(C) Hören Sie den Autoren des Neuen Testaments zu: Der Apostel Johannes sagte: „Gnade und Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott jemals gesehen. Der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, den er verkündet hat“ (Johannes 1,17-18).

Gottes spirituelle Wege. Aus diesem Grund ist er „im Schoß des Vaters“. Niemand kann in seinem eigenen Schoß sein. Der Apostel Paulus sagte: „Es gibt einen Gott und einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, den Menschen Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle hingegeben hat“ (1. Timotheus 2,5-6). Könnten Sie es etwas einfacher ausdrücken? Manche werden behaupten, dass Jesus während seiner „Zeit auf der Erde“ nur ein Mensch war. Sie behaupten, dass Jesus wieder Gott wurde, nachdem er in den Himmel kam. Aber Paulus erzählte uns, dass er nun ein Mittler und ein Mann sei. Jesus sagte auch: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ (Matthäus 28:18). Gott hat gegeben und Jesus ist der Mann, der empfangen hat.

Wie können sie dasselbe und dasselbe Wesen sein?

Nach der Auferstehung Jesu sagte Petrus: „Diesen Jesus hat Gott auferweckt …“ und Jesus sitzt nun „... erhöht zur Rechten Gottes“ (Apostelgeschichte 2,32...36).

Darüber hinaus soll Jesus zur Rechten Gottes sitzen, bis Gott ihn auf die Erde zurücksendet, um König der Welt zu sein (Apostelgeschichte 3,19-21).

Das ist die Zukunft für Jesus. Paulus bekräftigt, dass Gott „die Welt in Gerechtigkeit richten wird durch den Mann, den er dazu bestimmt hat“ (Apostelgeschichte 17,30-32).

Gottes ultimative Absicht ist es, den Tod abzuschaffen. Selbst dann „wird ihm auch der Sohn untertan sein“ (1. Korinther 15,28).

Auch in der Ewigkeit ist Gott immer noch der höchste Vater und Jesus immer noch der herrliche Sohn. In der wunderbaren Vision in Offenbarung 5,11-14 heißt es deutlich: „Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm (Jesus) sei Segen und Ehre und Herrlichkeit und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ Johannes sagte, dass diejenigen, die an der Lehre Jesu festhalten, sowohl den Vater als auch den Sohn haben (2. Johannes Vers 9). Der „Vater“ und der „Sohn“ sind unterschiedliche Wesen mit unterschiedlichen Rollen bei der Erlösung derjenigen, die Gottes Wort halten.
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TEIL 2. Lebte Jesus vor seiner Geburt im Himmel?

Wir haben bereits gesehen, dass Jesus nicht Gott ist. Deshalb konnte er vor seiner Geburt nicht existiert haben. Wenn wir uns einige Schriftstellen ansehen, deren Verständnis sorgfältiges Nachdenken erfordert, müssen wir diese beiden Passagen im Auge behalten:

* Apostelgeschichte 15:18 „Gott kennt alle seine Werke von Ewigkeit her“
* Römer 4:17 „Gott … ruft die Dinge, die nicht existieren, als ob sie existierten“

Zukünftige Ereignisse in Gottes Plan sind so sicher, dass Gott über sie sprechen kann, als ob sie bereits geschehen wären. Aus diesem Grund können einige Bibelstellen so gelesen werden, als ob Jesus schon vor seiner Geburt existierte. Gott sprach jedoch genauso über andere Menschen.

Jeremia erzählt uns, dass Gott zu ihm sagte: „Bevor ich dich im Mutterleib geformt habe, kannte ich dich, und bevor du geboren wurdest, habe ich dich geweiht; Ich habe dich zum Propheten für die Nationen ernannt“ (Jeremia 1,4-5). Wir glauben nicht, dass Jeremia vor seiner Geburt im Himmel war. Er war im Plan Gottes. Deshalb sprach Gott davon, Jeremia schon vor seiner Geburt zu kennen. Er war in Gottes Gedanken, existierte aber bis zu seiner Geburt nicht in Wirklichkeit.

Paulus sagt uns, dass sowohl er als auch andere Christen seiner Zeit in Gottes Gedanken existierten, bevor er die Menschheit erschuf: „Er hat uns in ihm erwählt, bevor die Welt gegründet wurde … Er hat uns vorherbestimmt“ (Epheser 1:4,5). Genau so. Gott wusste von Anfang an, was er tun würde. Aber weder Paulus noch Gläubige existierten tatsächlich vor ihrer Geburt.

Das Gleiche gilt für Jesus. Er war auch von Anfang an im Sinn Gottes.

Petrus unterscheidet jedoch zwischen der Existenz Jesu im Sinn und Zweck Gottes und seiner späteren Existenz als reale Person. Petrus sagt uns, dass Jesus uns mit seinem „kostbaren Blut“ erlöst und „… vor Grundlegung der Welt vorhergesehen war, aber in der letzten Zeit um euretwillen offenbar geworden ist“ (1. Petrus 1,19-20). Petrus sagt uns die einfache Wahrheit. Gott wusste alles über die Arbeit, die er für Jesus im Sinn hatte, bevor er Adam überhaupt erschuf.

Jesus war „vorherbekannt“, aber er existierte in Wirklichkeit nicht, bevor er als Sohn Marias in Bethlehem geboren wurde. Paulus sagt uns auch, dass „Gott seinen Sohn erst sandte“, als „die Fülle der Zeit gekommen war“ (Galater 4,4-5).


Der Hebräerbrief bringt diese Lehre noch einmal zum Ausdruck: „Gott hat zu unseren Vätern geredet durch die Propheten, aber in diesen letzten Tagen hat er zu uns geredet durch seinen Sohn“ (Hebräer 1,1-2).

Jesus, von Gott „gesandt“ Jesus sagt uns, dass er von Gott gesandt wurde: „Meine Speise ist, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat“ (Johannes 4,34). Viele Menschen gehen aufgrund solcher Aussagen davon aus, dass Jesus vor seiner Geburt bei Gott im Himmel gewesen sein muss. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Gott davon sprach, dass alttestamentliche Propheten gesandt wurden, um seine Botschaft zu überbringen (2. Chronik 36:15).

Zur Zeit des Neuen Testaments sandte Gott Johannes den Täufer. „Da war ein Mann, der von Gott gesandt war, sein Name war Johannes“ (Johannes 1:6). Niemand behauptet, dass Johannes der Täufer im Himmel war, bevor er „gesandt“ wurde. Auch Jesus war es nicht. Beide haben zu ihren Lebzeiten Gottes Worte zu den Menschen gesprochen.

Jesus sagte: „Ich bin vom Himmel herabgekommen“ (Johannes 6:38). - Wie ist dieser Vers zu verstehen? Genauso tun wir es, wenn uns die Bibel sagt, dass Brot vom Himmel kam. Jesus sagte, dass Gott ihnen „Brot (Manna) vom Himmel zu essen gab“ (Johannes 6:31). Das Manna kam nicht physisch von einem buchstäblichen Himmel herab. Das Manna war vielmehr von Gott gegeben, ebenso wie Jesus. Es gibt viele Dinge, die wir auf spirituelle Weise verstehen müssen. Johannes der Täufer sagte zum Beispiel, dass Jesus „vor mir“ war. Er war in dem Sinne wichtiger für die Absichten Gottes, so groß Johannes auch war.

Jesus sagte: „Ich komme von oben.“ Du bist von dieser Welt.“ Er meinte, dass Gott sein Vater sei, und er spiegelte Gottes Gedanken besser wider als jeder andere. Er zeigte uns Gottes Charakter. Jesus sprach oft im übertragenen Sinne, wenn er spirituelle Wahrheiten offenbarte. Wir müssen die Passagen immer sorgfältig betrachten, wenn wir die tiefgründigen Worte Jesu würdigen wollen.

Eine Zusammenfassung:

(1) Die Bibel sagt nicht, dass Jesus bei der alten Schöpfung anwesend war. (in Genesis; die in Kolosser 1:15-20 erwähnte neue Schöpfung ist ein neues und anderes Ereignis.)
(2) Die Engel, die vor Grundlegung der Erde erschaffen wurden (Hiob 38:7), erwähnen Jesus nie. Sie hätten es getan, wenn er damals existiert hätte.
(3) Das Alte Testament spricht immer vom Leben Jesu in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit.
(4) Selbst in seinem verherrlichten, unsterblichen Zustand wird a) von Jesus als Mensch gesprochen und b) er ist immer noch Gott, seinem Vater, unterworfen.
(5) Jesus war immer im Sinn Gottes. Er sollte der Retter der Welt sein. Er existierte vor seiner Geburt nicht. Wir warten sehnsüchtig auf seine Rückkehr auf die Erde, um Gottes Königreich zu errichten. "Ich komme bald. Amen. Komm, Herr Jesus!“ (Offenbarung 22:20).

Christadelphian-Bibelkurs3. Ausgabe 2021Herausgeber: Christadelphian-Gemeinde Esslingen e.V. Talstraße 96/1 D-73732 Essl...
20/10/2023

Christadelphian-Bibelkurs

3. Ausgabe 2021

Herausgeber: Christadelphian-Gemeinde Esslingen e.V. Talstraße 96/1 D-73732 Esslingen



1. Wie Sie diesen Bibelkurs am besten anwenden

Bibeltext: Psalm 19

Der Christadelphian-Bibelkurs

Dieser Bibelkurs soll Ihnen helfen, die Bibel – das Wort Gottes – verstehen zu lernen. Die Bibel, auch Heilige Schrift genannt, ist das einzige Buch, das uns verlässlich Auskunft gibt über Gott, Seine Absichten mit der Erde und den Menschen. Die Bibel verspricht jedem, der sie mit dem aufrichtigen Wunsch nach Verständnis liest, Segen und Gewinn.

Sie sollten eine eigene Bibel verwenden

Es ist eigentlich etwas ganz Besonderes, die Bibel, ein eigenes Exemplar des Wortes Gottes, für sich allein zu besitzen. Um diesem Kurs folgen zu können, benötigen Sie eine vollständige Bibel, also Altes und Neues Testament. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, eine Bibel zu kaufen, dürfen Sie sich gerne an Ihren Betreuer wenden. Er kann Ihnen ganz bestimmt ein Exemplar besorgen.

Dieser kostenlose Bibelkurs besteht aus 40 Lektionen, die wir Ihnen als kleinere Einheiten (jeweils vier

Lektionen mit einem Fragebogen) in regelmäßigem Abstand zusenden möchten. Uns erscheint eine

Sendung je Monat als geeignet, aber Sie dürfen auch gerne eine andere Zeitspanne wählen.

Senden Sie bitte alle Antworten und auch Ihre Fragen an Ihren Betreuer. Wir möchten Ihnen dazu verhelfen, am Lesen der Bibel Freude zu finden, und wir wünschen, dass Sie die wunderbare Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus kennenlernen. Wir stellen für die Teilnahme an diesem Kurs keine Zeugnisse oder Teilnahmebescheinigungen aus, bieten Ihnen nach Abschluss der 40 Lektionen jedoch unsere Unterstützung für ein weitergehendes Bibelstudium an.

Bibelzitate

Die Bibelzitate in diesem Kurs sind, wenn nicht gekennzeichnet, der Lutherübersetzung 1984 entnommen. Ausnahmsweise wird mit Lu darauf hingewiesen. (Andere Übersetzungen sind angegeben, zum Beispiel Elbf = Elberfelder Übersetzung.)

Wir empfehlen Ihnen für Ihr Bibelstudium die Lutherbibel, die revidierte Elberfelder Bibel oder die Schlachter Übersetzung. Ausdrücklich möchten wir Ihnen von allzu freien Bibelübersetzungen wie etwa der „Hoffnung für alle“ oder der „Bibel in heutigem Deutsch“ abraten, da diese das Wort Gottes an vielen Stellen eher interpretieren oder umschreiben als es einfach nur zu übersetzen.

Auf einen Bibeltext wird beispielsweise so verwiesen:

1.Mose 1:

das heißt: Erstes Buch Mose, Kapitel 1;

1.Mose 1,1-7:

das heißt: Erstes Buch Mose, Kapitel 1, Verse 1 bis 7.

Wie Sie die Lektionen bearbeiten sollten

Wir empfehlen Ihnen, jede Woche eine Lektion durchzuarbeiten. Wir halten es für wichtig, dass Sie sich sicher sind, die Lektion ganz verstanden zu haben, ehe Sie zur nächsten übergehen. Es kann hilfreich sein, jede Lektion mehrmals zu lesen, besonders auch im Zusammenhang mit den empfohlenen Bibeltexten, die am Anfang der Lektion angegeben sind. Am Ende der Lektion sind einige andere passende Verse genannt, die Sie ebenfalls in der Bibel nachschlagen können. Wenn Sie möchten, können Sie den vorgeschlagenen Bibelvers auswendig lernen – er kann Ihnen im täglichen Leben oftmals eine Hilfe sein.

Der ersten Sendung legen wir ein Bibellese-Programm bei. Es leitet Sie an, methodisch jeden Tag einen Abschnitt der Bibel zu lesen. So werden Sie rasch mit den verschiedenen Büchern der Bibel vertraut. Als


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Hilfe zu den täglichen Leseabschnitten empfehlen wir unser Heft Notizen zum Lesen der Bibel, das wir Ihnen auf Wunsch gern zukommen lassen. Es enthält kurze Kommentare, Kartenausschnitte und Darstellungen zu dem Bibellese-Programm.

Beantwortung des Fragebogens

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns den Fragebogen ausgefüllt zurücksenden würden (ein Exemplar bleibt Ihnen zur Erinnerung). Sie sollten die Fragen möglichst in eigenen Worten beantworten und versuchen, den Sachverhalt so auszudrücken, wie Sie ihn für richtig halten. Falls Sie mit dem Inhalt der Lektionen nicht einig sind oder Schwierigkeiten beim Beantworten der Fragen oder auch zusätzliche Fragen haben, dürfen Sie sich jederzeit an Ihren Betreuer wenden. Wir können Ihnen viel besser helfen, wenn uns Ihre Überlegungen bekannt sind. Auch wenn Sie aus irgendwelchen Gründen die Fragen nicht beantworten wollen, können Sie selbstverständlich die weiteren Lektionen erhalten. Bitte teilen Sie uns in diesem Fall einfach mit, dass Sie weiterhin die Lektionen erhalten möchten – wir freuen uns, wenn die Lektionen ankommen und Ihnen helfen, Sie in Ihrem Studium des Wortes Gottes zu unterstützen.

Ihre Zeit für Gottes Wort ist gut angelegt

Natürlich werden Sie zum Studieren dieser Lektionen Zeit brauchen – ungefähr 15 Minuten täglich zum Lesen der Bibel und etwa eine Stunde in der Woche, um die Lektion durchzuarbeiten. Sie werden auch Zeit benötigen, um den Fragebogen zu beantworten. Aber Sie werden die Beschäftigung mit der Bibel so interessant finden, dass Sie die Zeit dafür gern aufwenden wollen. Wir möchten Ihnen vorschlagen, Ihr Studium jedes Mal mit dem Lesen eines Bibelabschnitts und einem Gebet zu beginnen. In den Psalmen heißt es:

„Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz“ (Psalm 119,18).

Wenn wir Gott darum bitten, wird Er uns die Augen öffnen und uns helfen, Sein Buch, die Bibel, zu verstehen.

Beenden des Bibelkurses

Wenn Sie keine weiteren Lektionen des Bibelkurses mehr erhalten möchten, teilen Sie dies Ihrem Betreuer bitte mit. Er wird Ihren Wunsch respektieren.

Der vollständige Bibelkurs

Die folgende Liste enthält die Titel aller 40 Lektionen des Kurses:

1. Wie Sie diesen Bibelkurs am besten anwenden 3
2. Wer sind die Christadelphians? 6
3. Die Bibel als unsere Richtschnur 10
4. Das Evangelium 14

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS FRAGEBOGEN Nr. 1 18

5. Gott und die Schöpfung 21
6. So sehr hat Gott die Welt geliebt 25
7. Die Rückkehr Jesu zur Erde 30
8. Zeichen der Rückkehr Jesu 34

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS FRAGEBOGEN Nr. 2 38

9. „Dein Reich komme.“ 41
10. Gottes Sicht der Menschheitsgeschichte 45
11. Das Reich Gottes – Frieden auf der Erde 50

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS FRAGEBOGEN Nr. 3 54

12. Gottes Verheißungen an Abraham 57
13. Die Geschichte der Juden (Teil 1) 61
14. Die Geschichte der Juden (Teil 2) 65

15. Gottes Verheißungen an David 69

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS FRAGEBOGEN Nr. 4 73


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16. Der Vater und der Sohn 77
17. Das Leben Jesu 82
18. Der Tod Jesu 86
19. Auferstehung und Himmelfahrt Jesu 90

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS FRAGEBOGEN Nr. 5 94

20. Gottes heiliger Geist 99
21. Gaben des heiligen Geistes 102

22. Die Sünde und ihre Folgen (Teil 1) 106
23. Die Sünde und ihre Folgen (Teil 2) 110

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS FRAGEBOGEN Nr. 6 114

24. „Aus Gnade seid ihr selig geworden“ 117
25. Die Auferstehung der Toten 121

26. Das Gericht 125
27. Das ewige Leben 129

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS FRAGEBOGEN Nr. 7 133

28. Die Engel 137
29. Teufel, Satan und Dämonen 141
30. Der Teufel und die Sünde 145

31. Die Taufe 149

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS FRAGEBOGEN Nr. 8 154

32. Die christliche Ehe 157
33. Unsere Pflichten als Staatsbürger 162
34. Das Gebet 166
35. Der Wandel in einem neuen Leben 170

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS FRAGEBOGEN Nr. 9 174

36. Tägliches Lesen in der Bibel 177
37. Die Gemeinschaft der Gläubigen 181
38. Zusammenfassung der biblischen Lehre 185
39. Der nächste Schritt 190
40. Abschließender Fragebogen 193

CHRISTADELPHIAN-BIBELKURS – GUTSCHEIN 196

Christadelphian-Bibelmission
Christadelphian-Gemeinde
Talstraße 96/1 • 73732 Esslingen

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2. Wer sind die Christadelphians?

Bibeltext: Johannes 15 Die Christadelphians
Die Absicht unseres Bibelkurses ist es, Ihre Aufmerksamkeit auf die Bibel zu lenken. Zuerst werden Sie sich vermutlich fragen, wer die Christadelphians eigentlich sind. Deshalb möchten wir uns kurz vorstellen: In Deutschland nennt sich unsere Glaubensgemeinschaft Christadelphian-Gemeinde. Wir vertreten das ursprüngliche Evangelium und sind Teil der Christadelphians, einer weltweit verbreiteten Gemeinschaft von Männern und Frauen, die die ganze Bibel als eine Einheit betrachten und sie als Gottes Wort akzeptieren. Wir glauben an die Verheißungen im Alten und Neuen Testament über den Herrn Jesus Christus und die Zukunft der Welt. Wir erwarten die Rückkehr Jesu vom Himmel und die Errichtung des Reiches Gottes auf der Erde.

Der Name ‚Christadelphians‘ ist aus zwei griechischen Wörtern abgeleitet und bedeutet ‚Brüder in Christus‘.

Wo gibt es Christadelphians?

Christadelphians gibt es in über 120 Ländern. Sie sind in Deutschland, Großbritannien und vielen anderen Ländern Europas anzutreffen, ebenso in vielen Ländern in Afrika, in Südostasien, in Australien sowie in Nord- und Südamerika. Die Gemeinschaft schließt Männer und Frauen ungeachtet ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Kultur mit ein.

Was glauben die Christadelphians?

Der Glaube der Christadelphians gründet sich auf das, was Jesus und seine Jünger vor fast 2 000 Jahren geglaubt und gelehrt haben. Die wahre Botschaft des Christentums ist unveränderlich. Leider haben viele ‚christliche‘ Kirchen im Lauf der Jahrhunderte die Wahrheit verlassen und in Lehren verdreht, deren Ursprung in heidnischen Vorstellungen zu suchen ist. Andererseits hat es immer kleine Gruppen von Gläubigen gegeben, die über die Jahrhunderte hinweg am wahren Glauben festgehalten haben. So gab es zum Beispiel schon vor 400 Jahren in Europa viele Menschen, die das wahre Evangelium durch eigenes Lesen der Bibel erkannten, nachdem diese in ihrer eigenen Sprache gedruckt wurde.

Leider wurden viele von ihnen grausam verfolgt oder wegen ihres Glaubens getötet. Viele mussten ihr Geburtsland verlassen, jedoch verkündigten sie auch in ihrer neuen Heimat das Evangelium. Es dauerte aber nicht lange, bis die Wahrheit wieder mit falscher Lehre vermischt wurde.

Wie entstand die Gemeinschaft der Christadelphians?

1832 fuhr ein englischer Arzt mit Namen John Thomas mit dem Schiff nach New York, weil sein Vater sich in Amerika ansiedeln wollte. Das Schiff geriet in Seenot, und Dr. Thomas befürchtete, sterben zu müssen. Er erkannte, dass er über seine Zukunft nur sehr wenig wusste. Falls er das Land sicher erreichte, so gelobte er, wollte er nicht ruhen, bis er die Wahrheit über das Leben nach dem Tod herausgefunden hätte. Er kam heil in New York an und hielt Wort. 15 Jahre lang studierte er die Bibel sehr sorgfältig und prüfte die Meinungen vieler ‚christlicher‘ Sekten. Als er sicher war, dass er den Inhalt des Alten und Neuen Testaments – die Aussagen über Jesus Christus und das kommende Reich Gottes auf der Erde – völlig verstanden hatte, ließ er sich durch vollständiges Untertauchen taufen. Er predigte öffentlich in Amerika und England und gab religiöse Schriften und Bücher heraus. Unter jenen, die denselben Glauben hatten und Dr. John Thomas bei seiner Arbeit unterstützten, war der Schotte Robert Roberts. Er half, die wachsende Zahl von Gläubigen in Gemeinden zu organisieren. ‚Gemeinde‘ ist die Übersetzung des griechischen Wortes ‚Ekklesia‘ in der Bibel, das einen ‚Zusammenschluss von Menschen‘ bedeutet, die ‚berufen‘ worden sind. Christadelphians ziehen diese Bezeichnung dem Wort ‚Kirche‘ vor, weil Kirche manchmal mehr an ein Gebäude als an eine besondere Gruppe von Menschen denken lässt.


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Zunächst klingt der Name fremdartig

Die Bezeichnung ‚Christadelphians‘ wurde 1864 zum ersten Mal benutzt, als die Gläubigen während des Amerikanischen Bürgerkrieges die Regierung um Freistellung vom Militärdienst ersuchten. Sie brauchten einen Namen, um die Mitglieder als eine besondere Gemeinde identifizieren zu können. Im 19. Jahrhundert reisten die Christadelphians viel und predigten überall, so dass es am Ende des Jahrhunderts Gruppen von Gläubigen in vielen Ländern gab.

Wie sind die Christadelphians organisiert?

Es gibt verschiedene Ausschüsse zur Organisation der Missionsarbeit, für den Besuch von Alten, Kranken und Einsamen. Wir haben in einigen Ländern Büros zur Verbreitung von Magazinen und Büchern. Jedoch gibt es bei uns keine bezahlten Geistlichen und keine zentrale Organisation. Alle Kosten werden aus freiwilligen Spenden der Mitglieder bestritten. Wir haben keine Priester. Nun könnten Sie fragen: Wenn es keine zentrale Organisation gibt, die alle Mitglieder verbindet, wie sind dann die Gemeinden der Christadelphians miteinander verbunden? Die Antwort darauf ist: der gemeinsame Glaube und der gleiche Ablauf unserer Versammlungen binden die Mitglieder aneinander. Jede örtliche Gruppe ist selbstständig, sie organisiert sich selbst, wählt sich für bestimmte, verantwortungsvolle Aufgaben ihre eigenen ‚Ältesten‘. Sämtliche Aufgaben werden freiwillig übernommen, zum Beispiel das Predigen in den Versammlungen, die Bibelstunden für die Kinder, die Verkündigung, Arbeiten in Haus und Garten. Niemand wird für seine Arbeit bezahlt. Keiner ist ‚Priester‘, weil wir glauben, dass Jesus, der jetzt im Himmel ist, der einzige Priester ist, dem die Glieder seiner Gemeinde ihre Sünden im Gebet bekennen können. Die Christadelphians bauen auch keine großen Kirchen. Es gibt natürlich größere Orte, wo die Gemeinde einen eigenen Saal oder gar ein Haus für ihre Versammlungen und Vorträge besitzt. Anderswo jedoch trifft sich die Gemeinde in einem gemieteten Schulzimmer, Gemeindesaal oder auch in Wohnungen.

Der gemeinsame Glaube

In vielen Ländern der Erde lesen und studieren Christadelphians die Bibel sehr sorgfältig und teilen im Wesentlichen ihre Glaubensüberzeugung. Seit über 100 Jahren gibt es ein Glaubensbekenntnis (eine Zusammenfassung wichtiger Lehren der Bibel), das für jedes Mitglied die Grundlage der Gemeinschaft mit den anderen Mitgliedern bildet. Bevor jemand als Christadelphian getauft werden kann, muss der Täufling bekennen, dass er die wichtigsten Lehren der Bibel verstanden hat und dass er mit diesem Glauben und dem sich daraus ergebenden Lebenswandel einverstanden ist. Dieses ist alles, was die Christadelphians zusammenhält.

„[…] ein Leib, […] ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“ (Epheser 4,4.5).

Dieses Wort ermöglicht es den Christadelphians, wo auch immer sie leben, miteinander eine glückliche und stärkende Gemeinschaft führen zu können.

Welche Art von Menschen wollen wir sein?

Wir alle brauchen die Hilfe Gottes. Deshalb glauben wir, dass das Gebet sehr wichtig ist. Zudem bemühen wir uns, jeden Tag in der Bibel zu lesen. Das ist so notwendig wie die tägliche Nahrung. Am Sonntag kommen wir zusammen, um Brot und Wein zur Erinnerung an den Tod des Herrn Jesus Christus miteinander zu teilen. Unser biblisch fundierter Glaube und unsere Hoffnung auf das künftige Friedensreich auf dieser Erde geben uns Halt, Kraft und Zuversicht in unserem Leben, was sich auf unsere Lebensweise und -einstellung positiv auswirkt. Wir bemühen uns, schlechte Gewohnheiten abzulegen bzw. zu meiden und sind bestrebt, Gutes zu tun. Wir halten die Ehe für einen Bund auf Lebenszeit und meiden vor- oder außerehelichen Geschlechtsverkehr. Wir möchten als gesetzestreue Bürger unseres Landes leben, wollen uns jedoch an Politik, Militärdienst und Rechtsprechung über Menschen nicht beteiligen. Da wir der festen Überzeugung sind, dass Jesus sehr bald auf die Erde zurückkommen wird, wollen wir allezeit für seine Wiederkehr bereit sein.

Die Christadelphian-Bibel-Mission (CBM)

Die Christadelphian-Bibel-Mission (kurz CBM) hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Evangelium vom Reich Gottes überall auf der Erde zu verkünden. Die CBM bietet Bibelkurse und Literatur an und hilft den Menschen bei ihrem Bemühen, die Bibel zu verstehen. Die Arbeit der CBM wird von Christadelphians


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freiwillig und ohne Bezahlung geleistet, die sie neben ihrer normalen beruflichen Arbeit tun. Ihr Ziel ist es, Menschen zu helfen, das Evangelium kennen zu lernen, sie zu ermutigen, Buße zu tun und sich taufen zu lassen nach dem Vorbild Jesu und der Apostel.

Unser Wunsch ist es, den wahren Glauben, die Hoffnung und die Freude im Glauben mit Ihnen zu teilen

Der Glaube der Christadelphians ist auf dem wahren Evangelium gegründet, wie es in der ganzen Bibel (im Alten und Neuen Testament) enthalten ist. Wir hoffen, dass auch Sie die Wahrheit entdecken und sich ihrer erfreuen werden. Sie stillt nicht nur den Wissensdrang und die Suche nach Wahrheit; sie bringt auch Hoffnung, Freude und Liebe in Ihr Leben. Möge Gott Ihnen beim Suchen helfen und Sie segnen.

Einige wichtige biblische Aussagen finden Sie auf der nächsten Seite.

Ein Merkvers: Johannes 15,13.14

„Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.“

Weitere Verse zum Nachschlagen: Psalm 119,130; Matthäus 28,19.20; Johannes 17,3


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Einige wichtige Aussagen der Bibel

• Die Bibel ist die einzige und wahre Botschaft Gottes.

• Es gibt nur einen Gott, den Schöpfer, der allmächtig und überall gegenwärtig ist.

• Jesus Christus, der Sohn Gottes, wurde durch Gottes heiligen Geist gezeugt und von der Jungfrau Maria geboren.

• Er war ein Mensch ohne Sünden. Er starb am Kreuz, um jene zu retten, die an ihn glauben. Er ist aus dem Grab auferstanden und in den Himmel aufgefahren, wo er jetzt zur Rechten Gottes sitzt.

• Jesus wird bald auf die Erde zurückkehren. Er wird das Reich Gottes auf der Erde errichten. Er wird als König herrschen und seine Hauptstadt wird Jerusalem in Israel sein.

• Die Juden sind die Zeugen Gottes für Seine Absichten, wenn auch viele von ihnen nichts davon wissen. Gott gab Abraham und David Verheißungen, die erst dann in Erfüllung gehen werden, wenn Jesus wiederkommt.

• Der Tod ist die Strafe für die Sünde. Alle Menschen sind Sünder. Die einzige Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ist die körperliche Auferstehung aus dem Grab bei der Rückkehr Jesu.

• Es wird ein Gericht stattfinden. Jene, die treue Nachfolger Jesu sind, werden ewiges Leben erhalten und ihm dann helfen, die Probleme der Erde zu lösen. Dann wird er allen Nationen Frieden und Segen bringen.

• Wir sind aufgerufen, an das Evangelium zu glauben, unsere Sünden zu bereuen und uns taufen zu lassen. Wenn wir uns aufrichtig bemühen, Nachfolger Jesu Christi zu sein und um Vergebung unserer Verfehlungen bitten, dann möchte Gott uns ewiges Leben schenken.

• Die Prophezeiungen der Bibel über vergangene und gegenwärtige Ereignisse auf der Erde erweisen sich als wahr. Die Zeichen der Zeit zeigen, dass die Rückkehr Jesu Christi auf die Erde sehr nahe ist.

„Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen“ (2.Petrus 3,9).

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannes 3,16).

Christadelphian-Bibelmission
Christadelphian-Gemeinde
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3. Die Bibel als unsere Richtschnur

Bibeltext: Psalm 119,1-40 Der Anspruch der Bibel
Die Bibel erhebt den Anspruch, das Wort Gottes zu sein. Es steht geschrieben:

„Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“ (2.Timotheus 3,16).

Gott inspirierte bestimmte Menschen so, dass sie Seine Botschaft niederschreiben konnten. Deshalb verwenden die Propheten im Alten Testament oft die Worte: „So spricht der HERR.“

Ist die Bibel nicht Gottes Wort, dann ist sie bedeutungslos. Wenn sie aber tatsächlich die Botschaft Gottes an die Menschen ist, dann ist es für uns lebensnotwendig, sie zu lesen und zu versuchen, Gottes Anweisungen zu befolgen. Denn wenn wir nicht auf die biblische Botschaft achten, missachten wir die Wünsche und Absichten des Schöpfers des Universums.

Woher wissen wir, dass die Bibel wahr ist?

1) Die Bibel sagt die Zukunft voraus

Keiner weiß, was morgen geschehen wird. Die Bibel aber sagt an vielen Stellen sogar Jahrhunderte im Voraus, was in der Zukunft geschehen wird. Solche Prophezeiungen haben sich bis in kleinste Details erfüllt.

Hier einige Beispiele:

1. Die Geburt Jesu

In Matthäus 2 lesen wir, dass die Weisen zu Herodes kamen und fragten: „Wo ist der neugeborene König der Juden?“ Herodes gab die Frage an die obersten Priester weiter und sie antworteten: „In Bethlehem in Judäa.“ Woher konnten sie das wissen? Weil es Hunderte von Jahren vorher in einem der Bücher des Alten Testaments – in Micha 5,1 – prophezeit worden war.

2. Der Tod Jesu

Schlagen Sie Psalm 22 auf und lesen Sie ihn genau. Er enthält die Beschreibung der Kreuzigung Jesu. Achten Sie auf das Ende von Vers 17: „Sie haben meine Hände und Füße durchgraben.“ Oder in Vers 19: „Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand.“ Wenn Sie dies mit Johannes 19,23.24 vergleichen, werden Sie feststellen, dass die römischen Soldaten genauso handelten, nachdem sie Jesus gekreuzigt hatten. Konnte der Psalmist den Tod Jesu so lange vorher beschreiben, es sei denn, er wurde von Gott inspiriert? Das ist besonders bemerkenswert, da die Juden in den Tagen des Psalmisten die Todesstrafe durch Kreuzigen nicht kannten, sondern zum Tode Verurteilte steinigten.

3. Andere wichtige Ereignisse

Lesen Sie Jesaja 13,19.20. Zu der Zeit, als der Prophet diese Worte über Babylon niederschrieb, war dies die herrliche und mächtige Hauptstadt der damals größten Weltmacht. Aber wo die Stadt Babylon einmal stand, sind heute nur noch Ruinen in der Wüste vorzufinden. Viele hundert Jahre nachdem Jesaja die Prophezeiung erhielt, ist eingetreten, was er vorhergesagt hat. Gott allein konnte vorhersehen, dass eine solch gewaltige Veränderung stattfinden würde. Und so gibt es viele andere Beispiele. Nur Gott kann in die Zukunft sehen. Die Prophezeiungen, die in der Bibel aufgezeichnet sind, beweisen, dass die Propheten das aufgeschrieben haben, was Gott ihnen eingegeben hatte.


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2) Archäologen haben Beweise für viele Ereignisse gefunden, über die in der Bibel berichtet wird

Archäologen haben entdeckt, dass S***m und Gomorra (1.Mose 19) tatsächlich existiert haben. Ebenso auch Ai, Aschkelon, Betel, Bet-Schemesch, Gibea, Hazor, Jericho, Lachisch, Megiddo, Samaria, Sichem und viele andere Orte, die in der Bibel erwähnt werden.

3) Der Inhalt der Bibel hat sich über Jahrhunderte hinweg nicht verändert

Unter den Schriftrollen, die 1947 in der Nähe des Toten Meeres gefunden wurden, befand sich auch eine mit dem Text des Buches Jesaja. Sie ist vor etwa 2 000 Jahren geschrieben worden. Der Text ist fast vollständig identisch mit dem Buch Jesaja, wie wir es heute kennen. Die biblische Botschaft hat sich in so vielen Jahren nicht verändert!

4) Jesus glaubte an das Alte Testament

Viele Menschen heutzutage lächeln über die Vorstellung, dass Adam und Eva wirklich gelebt hätten, oder dass Noah eine Arche gebaut und die vielen Tiere an Bord genommen hätte. Sie denken, solche Geschichten wie die von Jona, der von einem großen Fisch verschlungen wurde, könne man nicht als real verstehen. Doch Jesus hielt sie für wahr!

5) Das jüdische Volk existiert immer noch

Gott erwählte das Volk Israel (die Juden) zu seinem Eigentum (2.Mose 19,5). Er sagte, dass sie niemals völlig zerstreut werden würden (Jeremia 30,11; Römer 11,1.2). Obwohl sie sich immer wieder gegen Gott aufgelehnt haben, bestehen die Juden weiter als Sein Volk – schon seit 3 000 Jahren. Auf kein anderes Volk der Antike trifft dies zu.

Jesus glaubte den Berichten im Alten Testament
über in
• Adam und Eva • Matthäus 19,4.5
• Noah und die Sintflut • Lukas 17,26.27
• Lot und seine Frau • Lukas 17,29-32
• Abraham, Isaak und Jakob • Matthäus 8,11
• David und Salomo • Matthäus 12,3.42
• Jona und den großen Fisch • Matthäus 12,40

Wir dürfen die Meinung des Herrn Jesus Christus nicht einfach übergehen. Er wurde durch Gottes Kraft wieder lebendig gemacht, nachdem er drei Tage lang tot gewesen war. Die Auferstehung Jesu Christi ist die Kernaussage der biblischen Botschaft, von deren Wahrheitsgehalt unser persönliches Heil abhängt. Denn – wie schon Paulus in 1.Korinther 15,14.17.18 sagt – wenn Christus nicht auferstanden ist, so ist unser Glaube nichtig und vergeblich und wir sind verloren. Doch wenn wir den Worten des Paulus Glauben schenken, so dürfen wir auch die Auferstehung Jesu Christi als eine Tatsache akzeptieren, die durch Gottes Kraft auf wunderbare Weise bewirkt worden ist. (Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in Lektion 19.)

Niemand konnte bisher nachweisen, dass die Bibel falsch ist

Viele Gegner der Bibel, auch sehr kluge Menschen, haben versucht, diesen Nachweis zu führen. Doch sie sind gescheitert. Wir sollten dies zumindest als bemerkenswert zugeben.


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Wussten Sie, dass …

- es mehr als 1 600 Jahre dauerte, bis die Bibel fertig geschrieben war?

- die Bibel unter anderem von Hirten, Königen, Fischern, einem Arzt, einem Zeltmacher geschrieben wurde?

- die Bibel aus insgesamt 66 Büchern besteht, davon 27 Büchern im Neuen Testament?

- alle Bücher zusammen einen vollständigen Bericht ergeben – den Bericht über Gottes Absichten mit den Menschen?

- nicht alle, aber fast alle Schriftsteller Juden waren?

- ein großer Teil der Bibel von der Geschichte des jüdischen Volkes handelt?

Übersicht über die Teile der Bibel:
Altes Testament
Buch Inhalt
1.Mose [Genesis] Der Anfang der Welt und Gottes Umgang mit den ersten Menschen.
2.Mose [Exodus]
3.Mose [Levitikus] Diese Bücher berichten, wie Gott die Juden als Sein Volk erwählte.
4.Mose [Numeri] Er führte sie aus Ägypten und gab ihnen das Land Kanaan (Israel).
5.Mose [Deuteronomium]
Josua Die Geschichte des jüdischen Volkes während der Landnahme und
danach.
Ester
Psalmen
Diese Bücher enthalten Poesie und Weisheiten.
Das Hohe Lied Salomos
Jesaja Bücher der Propheten.
Sie forderten die Juden auf, Gott gehorsam zu sein. Die Bücher berichten
von vielen wichtigen Ereignissen, die sich in der Weltgeschichte ereignen
sollten.
Maleachi (Einige davon erfüllen sich in unserer Zeit und einige sind noch
zukünftig.)
Neues Testament
Buch Inhalt
Matthäus
Markus Vier unterschiedliche Berichte über Leben und Wirken, den Tod und die
Lukas Auferstehung Jesu Christi.
Johannes
Apostelgeschichte Die Entstehung der ersten Gemeinden ab dem 1. Jahrhundert.
(Sie sollen unser Vorbild sein.)
Römer
Verschiedene Briefe, die von den Aposteln als Hilfe für die jungen
Judas Gemeinden geschrieben wurden.
Offenbarung Ein prophetisches Buch mit Symbolen und bildhafter Sprache.

(Eine vollständige Liste aller Bücher finden Sie am Anfang oder Ende jeder Bibel.)

Gibt es noch andere geschriebene Offenbarungen Gottes?

Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Nein! Es gibt viele Religionen in der Welt und die meisten haben ihr ‚heiliges Buch‘. So haben die Muslime den Koran, den sie als Wort Gottes betrachten. Die Mormonen


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haben das ‚Buch Mormon‘, von dem sie behaupten, es sei ihnen von Gott gesandt worden. Einige dieser Bücher übernehmen einen Teil des Inhalts aus der Bibel; einige geben weise und vernünftige Ratschläge, aber in sehr vielen Aussagen stimmen diese Bücher mit der biblischen Botschaft nicht überein. Zweifellos würde Gott in verschiedenen Büchern keine gegensätzlichen Aussagen machen. Nur ein Buch kann das Wort Gottes sein – und diesen Anspruch erhebt die Bibel.

Die Bibel – eine Anleitung für das Leben der Menschen

Gott sah den hoffnungslosen und schlimmen Zustand, in den der sündige Mensch geraten war, und sandte Seinen Sohn, den Herrn Jesus Christus, der am Kreuz starb, damit wir Vergebung der Sünden erlangen könnten. Die Bibel zeigt uns den Weg der Erlösung und bietet uns die Hoffnung auf ein künftiges, wunderbares Leben an, wenn Jesus Christus zur Erde zurückkehrt. Jesus zeigte uns auch, wie man ein Leben gestaltet, das Gott gefällt. Die Bibel enthält Beispiele von anderen gläubigen Menschen. Sie schildert uns auch, wie einige gescheitert sind. Das Schicksal des jüdischen Volkes soll uns zur Lehre dienen.

Zum Schluss

Ist es nicht eine überwältigende Vorstellung, dass Gott im Himmel den Menschen ein Buch gegeben hat, um etwas über Ihn und Seinen Heilsplan für uns Menschen zu erfahren? Er hat auserwählten Männern und Frauen mitgeteilt, wozu Er die Erde schuf und wie ihre Zukunft aussieht, bis schließlich das Evangelium erfüllt und „Gott alles in allen“ sein wird.

Die Bibel ist die Leitlinie, die Gott uns gegeben hat. Es gibt kein vergleichbares Buch. Es enthält keinen toten Text – es ist Sein lebendiges Wort. Wenn wir die Bibel täglich aufmerksam und andächtig lesen, wird sie unser Leben verändern und uns vor Gott angenehm machen.

Zusammenfassung

1. Die Bibel ist das Wort Gottes. Sie enthält Gottes Botschaft an uns Menschen.

2. Sie ist die einzige zuverlässige Quelle, durch die wir von Gott und Seinem Plan erfahren können. Es gibt kein anderes Buch, das mit der Bibel vergleichbar wäre.

3. Die Bibel zeigt uns den Weg, wie wir Gott wohlgefällig leben können. Sie bietet uns die Hoffnung auf ein wunderbares Leben in der Zukunft an, wenn Jesus Christus zur Erde zurückkehrt.
4. Jesus glaubte dem Alten Testament

5. Es gibt viele Beweise, dass die Bibel wahr ist. Ihre geschichtlichen Berichte werden durch archäologische Forschungen bewiesen. Sie enthält viele Prophezeiungen, die bereits erfüllt worden sind.

6. Die Bibel berichtet von Gottes Handeln mit den Menschen, von der Erschaffung des ersten Menschen bis zu der Zeit, wenn die Erde mit der Herrlichkeit Gottes erfüllt sein wird.

7. Die Bibel ist ein Geschenk Gottes an uns. Wir sollten jeden Tag darin lesen.

Ein Merkvers: 2.Timotheus 3,16.17

„Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.“

Weitere Kapitel zum Nachschlagen: Psalm 1; Psalm 22; 2.Timotheus 3

Christadelphian-Bibelmission
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4. Das Evangelium

Bibeltext: Jesaja 55 Die gute Nachricht
Jedermann hat es gern, wenn er erfreuliche Neuigkeiten hört. Warum dann nicht auch das Evangelium? Denn das Wort ‚Evangelium‘ bedeutet nichts anderes als ‚Gute Nachrichten‘.

Ein Teil der ‚Guten Nachrichten‘

Die ersten vier Bücher des Neuen Testaments werden wegen der guten Nachrichten, die sie enthalten, oft als ‚Evangelien‘ bezeichnet. Es sind gute Nachrichten vom Herrn Jesus Christus. Er ist Gottes Sohn, von der Jungfrau Maria geboren. Dies ist gewiss eine besonders gute Nachricht!

Jesus zeigte uns nicht nur die Eigenschaften Gottes und welch ein liebevoller und barmherziger Gott Er ist. Er bewies auch die große Kraft Gottes durch die Wunder, die er vollbrachte. Aber am erstaunlichsten ist, dass Jesus nie gesündigt hat. Weil er aber nicht gesündigt hat, ist er von den Toten auferstanden. Er ist der einzige Mensch, der gestorben ist und für immer wieder lebendig gemacht wurde.

Dieses war nicht nur eine gute Nachricht für den Herrn Jesus Christus, sondern es sind gute Nachrichten für uns! Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat Jesus einen Weg für uns sündige Menschen geöffnet, wodurch wir Vergebung unserer Sünden erlangen können. Er hat uns die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gegeben. Die guten Nachrichten beinhalten demnach, dass wir nicht in dem schrecklichen Zustand bleiben müssen, in dem wir uns jetzt befinden. Gott hat die Mittel bereitgestellt, dass wir der Sünde und dem Tod entfliehen können.

Aber das ist noch nicht alles!

Der Herr Jesus Christus, der jetzt im Himmel ist, wird bald auf die Erde zurückkehren. Offenbarung 1,7 verheißt seine Rückkehr:

„Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.“

Nach Jesu Rückkehr zur Erde wird er hier das Reich Gottes errichten. Unter dem Herrn Jesus Christus als Weltherrscher wird es Gerechtigkeit und beständigen Frieden geben.

„Und er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht [mehr] wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen“ (Jesaja 2,4).


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Die Erde wird ihren Reichtum hervorbringen, so dass keine Hungersnot mehr auftreten wird. Die Erde wird schließlich ganz anders aussehen. Es wird uns gesagt, dass es am Ende dieser 1 000-jährigen Segensherrschaft nicht mehr geben wird:

- Krieg

- Hunger

- Leid

- Sünde

- Tod.

„Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat‘s gesagt“ (Jesaja 25,8).

Gott bietet uns einen Platz in diesem Reich auf der Erde an. Er macht uns ein außergewöhnliches Angebot, das an Voraussetzungen gebunden ist. Es liegt an uns, ob wir dieses annehmen wollen oder nicht. Aus dem Wort Gottes, der Bibel, erfahren wir, wie wir dieses Angebot annehmen können.

Auch die Menschen zur Zeit des Alten Testaments kannten schon das Evangelium

Es wird berichtet, dass das Evangelium schon Abraham gepredigt wurde:

„Die Schrift aber, voraussehend, dass Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft voraus: »In dir werden gesegnet werden alle Nationen«“ (Galater 3,8 Elbf).

Wegen seines Glaubens und Gehorsams erhielt er von Gott Verheißungen. Ihm wurde gesagt, er werde das

Land Israel für immer besitzen. Abraham wurde jedoch alt und starb, ohne irgend etwas von dem Land, das

Gott ihm versprochen hatte, zu eigen gehabt zu haben.

Doch Gott hält Seine Verheißungen zuverlässig. Damit Abraham in dem von Gott verheißenen Land leben kann, muss er aus den Toten zurückgeholt werden. Abraham glaubte an die Auferstehung (Hebräer 11,19); er empfing damit die Verheißung neuen Lebens durch die Auferstehung aus den Toten.

Das Land, das Abraham verheißen wurde, wird das Zentrum des zukünftigen Gottesreiches sein. Abraham wird aus den Toten auferstehen und im Reich Gottes auf der Erde leben, wenn der Herr Jesus Christus zurückkehrt. Abraham kannte also das Evangelium vom kommenden Reich Gottes und wartete darauf (Hebräer 11,10).

König David sah einer Zeit entgegen, in der sein Nachkomme von Jerusalem aus herrschen soll.

Sie werden über Gottes Verheißungen an Abraham und David in späteren Lektionen mehr erfahren.

Wann wird der Herr Jesus Christus zurückkehren?

Niemand kennt das Datum des zweiten Kommens Jesu. Aber wir sehen an den heutigen Ereignissen in der Welt, dass es nicht mehr lang dauern kann, bis er wiederkommt. Fast 2 000 Jahre hatten die Juden keinen eigenen Staat. Jetzt kehrten sie in ihr altes Land zurück, 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Das musste vor der Rückkehr des Herrn geschehen.

Die heutige Welt ist voller Gewalt und Verbrechen. Die Menschen handeln ganz hemmungslos – so, wie es ihnen gefällt. Es gibt zunehmend mehr Kriege, Hungersnöte und furchtbare Krankheiten. Die Menschen fürchten sich vor der Zukunft, so wie Jesus es vorhergesagt hat:

„Die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde“ (Lukas 21,26).

Und er fuhr fort und sagte, wenn alle diese Dinge geschehen, werde seine Rückkehr sehr nahe sein. Sie werden darüber in späteren Lektionen mehr erfahren.


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Jesus wird zurückkommen als König der Erde

Jesus erwiderte Pontius Pilatus, er sei von Geburt an ein König. Auf sein Kreuz schrieben die Römer: „Jesus von Nazareth, König der Juden.“ Aber er wird nicht nur König der Juden sein, sondern König der ganzen Erde. Gott sprach vor dreitausend Jahren:

„Er soll herrschen von einem Meer bis ans andere, und von dem Strom bis zu den Enden der Erde“ (Psalm 72,8).

Was wird geschehen, wenn Jesus Christus auf die Erde zurückkehrt?

Er wird die Toten auferwecken und sie richten. Nur wer sich ernsthaft bemüht, Gott wohlgefällig zu leben und das Erlösungswerk in Jesus Christus annimmt, wird ewiges Leben und einen Platz im Reich Gottes auf der Erde erhalten. Diese Menschen werden Jesus bei der Regierung der Erde unterstützen.

Dann wird Jerusalem die Hauptstadt der Erde sein, und Jesus Christus wird die ganze Erde regieren. Es wird eine Zeit großen Glückes sein. Jesus forderte seine Jünger auf, für diese Zeit zu beten. Sie sollen bitten:

„Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“ (Matthäus 6,10).

Tausend Jahre später wird es Sünde und Tod nicht mehr geben. Gott wird „alles in allen“ sein, so wie Er es von Anfang an vorgesehen hat:

„Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt“ (Habakuk 2,14 Elbf).

Die wunderbare Botschaft des Evangeliums ist,

Bürger dieses Reiches werden zu dürfen.

Wie können wir einen Platz im Königreich Gottes auf der Erde erhalten?

Wir müssen erkennen, dass wir wie alle Menschen sündig sind, und etwas dagegen tun. Der Apostel Paulus sprach in Athen:

„Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat“ (Apostelgeschichte 17,30.31).

Gott verlangt von den Menschen, Buße zu tun. Buße zu tun heißt, damit aufzuhören, nach eigenem Gutdünken zu handeln, und zu versuchen, Gott gefällig zu leben. Wir sind alle Sünder, deshalb müssen wir alle bereuen und im Wasser getauft werden. Wir sind aufgerufen, nach den Geboten Jesu zu leben. Solchen wird Jesus Christus ewiges Leben geben, wenn er zurückkommt.


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(Es ist Ihnen sicher aufgefallen, dass das Evangelium nicht davon spricht, die Menschen würden in den Himmel kommen; das lehrt die Bibel nicht! Sie verkündet vielmehr das ewige Leben im Reich Gottes auf der Erde).

Zusammenfassung

1. Die ganze Bibel befasst sich mit dem Evangelium, der guten Nachricht. Die gute Nachricht besteht darin, dass Gott einen Weg bereitet hat, um der Sünde und dem Tod zu entkommen.
2. Gläubige Menschen, die zur Zeit des Alten oder Neuen Testaments lebten, kannten das Evangelium.

3. Jesus führte ein vollkommenes Leben und starb in Gehorsam zu Gott, um Menschen zu retten.

4. Gott erweckte Jesus aus den Toten und gab ihm ewiges Leben. Kurze Zeit später fuhr er in den Himmel auf zu seinem Vater, wo er noch immer ist.

5. Der Herr Jesus wird zurückkehren, um das Reich Gottes hier auf der Erde aufzurichten.

6. Er wird alle richten, die das Evangelium gehört und verstanden haben. Wer angenommen wird, der wird ewiges Leben in Gottes Reich auf der Erde erhalten.

7. Wenn wir im Reich Gottes (auf der Erde) sein wollen, müssen wir Buße tun, uns taufen lassen und uns

bemühen, dem Vorbild des Herrn Jesus nachzufolgen.

Ein Merkvers: 1.Mose 12,1-3

„Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“

Weitere Verse zum Nachschlagen: Jesaja 45,18; Sacharja 9,9; Matthäus 25,31-34; 1.Korinther 15,28

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Bitte denken Sie daran, Ihren Namen auf jedem Fragebogen anzugeben und senden Sie Ihre Antwort an Ihren Betreuer. Versuchen Sie, die Fragen mit Ihren eigenen Worten zu beantworten. Falls Ihnen eine Frage zu schwierig erscheint, können Sie diese überspringen.

LEKTIONEN 1-4

1 A Warum möchten Sie gerne die Bibel studieren bzw. diesen Bibelkurs machen?

1 B Wodurch erfahren wir Unterstützung und Hilfe, um Gottes Wort besser zu verstehen?

1 C In Psalm 119,105 sagt der Schreiber, dass Gottes Wort seines Fußes Leuchte ist. Wie ist das wohl zu verstehen?

2 A Was bedeutet das Wort ‚Gemeinde‘?

2 B Warum sollten wir uns bemühen, ein ehrliches Leben zu führen und schlechte Gewohnheiten abzulegen?

2 C Wer ist gemäß Gottes Wort der einzige Priester für die Gläubigen?

2 D Wie zeigte uns Jesus Christus seine große Liebe? (vgl. Johannes 15,13.14)

3 A Inwiefern unterscheidet sich die Bibel von allen anderen Büchern?

3 B Welches Wort wird verwendet, um zu beschreiben, wie Gott die Schreiber der Bibel anleitete?

3 C Wie hilft uns Psalm 22 dabei, zu glauben, dass die Bibel das Wort Gottes ist?

3 D Welcher Bibelvers zeigt uns, dass Jesus glaubte, dass Gott Adam und Eva erschaffen hat?

3 E Gibt es neben dem Bibelstudium noch eine andere zuverlässige Möglichkeit, um von Gott und Seinem Plan zu erfahren?

3 F Welche Bedeutung hat der Fund der Schriftrollen beim Toten Meer für uns?

3 G In welchem Zeitraum wurde die Bibel geschrieben?

3 H Was bewirkt das Wort Gottes in uns, wenn wir es regelmäßig und offenherzig lesen?

3 J Wie wirkt sich die Lehre der Bibel auf unser tägliches Leben aus, gemäß 2.Timotheus 3,16.17?

4 A a) Was bedeutet das Wort ‚Evangelium‘?

b) Warum sind es für uns gute Nachrichten?

4 B a) Was sollte Abraham gemäß Gottes Verheißung für immer besitzen?

b) Abraham ist nun tot. Wie kann er die Erfüllung dieser Verheißung erlangen und somit in Gottes Reich sein, wenn Jesus Christus zurückkommt?

4 C Schreiben Sie vier Dinge auf, die Sie über den Herrn Jesus Christus gewusst oder gelernt haben:

4 D Nennen Sie Beispiele, in welcher Hinsicht die Erde anders sein wird, wenn der Herr Jesus das Reich Gottes auf der Erde errichtet hat.

4 E Warum müssen wir umkehren und Buße tun?



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