24/05/2020
1 Peter 4:12–19; 5:6–11
JEDER TAG UNSERES LEBENS IST EIN TAG, AN DEM WIR ZEUGNIS VON DER AUFERSTEHUNG JESU ABLEGEN.
Wir leben mit der Realität des Sieges Jesu über Sünde, Tod und den Feind.
Diese große Wahrheit ermöglicht es uns, immer glücklich und fröhlich zu sein, und gleichzeitig sind wir uns der Realität dieser Welt bewusst,
Bis Jesus wiederkommt, bezeugen wir in der Zwischenzeit Tag für Tag das Kreuz und seine Auferstehung, damit auch andere diese grosse Freude der Hoffnung haben, die Vergebung der Sünden und das ewige Leben empfangen können. Denn wir alle, die wir Christus als unseren Erlöser bekennen, den Namen Christi tragen, teilen seine Leiden, weil wir vom Teufel bedrängt werden, der uns auf die eine oder andere Weise zu zerstören sucht.
Deshalb ist es vernünftig und gut, dass wir als der Leib Christi vereint sind, um ihn anzubeten, sein Wort zu hören und seine Vergebung zu empfangen, was uns für den Alltag in dieser unruhigen und bedrängten Welt stärkt. Das Wort und die Sakramente sind die Mittel, mit denen wir widerstehen können. Jetzt können wir das Sakrament der Heiligen Kommunion nicht empfangen, sondern fürchten Sein Wort, das uns fest im Glauben hält.
Der Apostel Petrus gibt uns eine schöne Botschaft: Wenn jemand als Christ leidet, soll er sich nicht schämen, sondern Gott dafür lobpreisen. Manches Leid kann von Einzelpersonen kommen, die uns verleumden, oder als direkter Angriff des Satans selbst. Gesegnet mit dem Namen unseres dreieinigen Gottes, können wir uns über unsere Leiden freuen und Gott als Christen preisen. In unserem Leben mit Jesus gibt es nichts, worüber wir uns Sorgen machen müssen. Es gibt keine Tricks. Es ist eine Realität, in der wir um des Namens Jesu willen Prüfungen erleiden werden. Aber sie werden nicht ewig halten. Zur rechten Zeit wird uns Jesus mit Gott mächtiger Hand erheben. Er wird uns wiederherstellen, uns bestätigen, uns stärken und uns an seiner Seite aufstellen. Alle Leiden werden vorbei sein, und wir werden mit ihm in dem ewigen Paradies sein, das er vorbereitet hat, und uns vor Freude über die Offenbarung seiner Herrlichkeit freuen. Amen.
Foto: Mon Graubünden in der Schweiz
Ps. Rob Molina Thomae
Evangelisch-Lutherische-Trinitätsgemeinde (Zürich, Switzerland)