21/09/2026
«Ich sorge mich um die Zukunft meines Kindes.»
So beschreibt Cristina Choque ihre Lage. Sie ist eine Mutter, die nicht weit von der Glencore-Kupfermine im peruanischen Espinar entfernt lebt.
Wenn Umweltverschmutzung, gesundheitliche Risiken und wirtschaftliche Unsicherheit den Alltag bestimmen, gerät vieles ins Wanken. Besonders für Familien, die von den Folgen des Bergbaus direkt betroffen sind.
Als Sozialanthropologe und Journalist ist Comundo-Fachperson Thomas Niederberger darauf spezialisiert, Erfahrungen betroffener Menschen sichtbar zu machen und weiterzugeben, damit von solchen Schicksalen möglichst viele Menschen erfahren. Als Experte für Bergbau kennt er sich zudem mit Rohstoffhandelsketten, Umweltschäden und Unternehmensverantwortung aus. So trägt er dazu bei, dass die Stimmen der betroffenen Bevölkerung gehört werden und ihre Anliegen in Diskussionen über nachhaltige Entwicklung und Verantwortung einfliessen.
Denn Halt entsteht dort, wo Menschen nicht übersehen werden, sondern gehört werden.
Comundo beteiligt sich an der Kampagne «Halt in haltlosen Zeiten», die von mehr als 40 Schweizer Organisationen getragen wird. Zusammen setzen wir über 2’400 Projekte weltweit um und erreichen über 81 Millionen Menschen. Die Kampagne macht sichtbar, warum internationale Zusammenarbeit gerade in Zeiten von Krieg, Klimakrise und wachsender Unsicherheit unverzichtbar ist und gestärkt werden muss.