Comundo

Comundo Dies dank dem Austausch von Wissen und Erfahrung mit lokalen Partnerorganisationen, mit Vernetzung und mit der Förderung von gegenseitigem Lernen.

Comundo
- ist die führende Schweizer Organisation der Personellen Entwicklungszusammenarbeit
- est l'organisation leader suisse de coopération au développement par l’échange de personnes Comundo verbessert mit rund hundert Fachleuten die Lebensbedingungen von Menschen in Lateinamerika und Afrika mit einem Fokus auf Kinder, Jugendliche sowie alte Menschen.

„Meine Ausbildung war zum Glück nicht umsonst.“Yusuf ist mit seinen 26 Jahren gelernter Software-Entwickler, Grafikdesig...
31/07/2026

„Meine Ausbildung war zum Glück nicht umsonst.“

Yusuf ist mit seinen 26 Jahren gelernter Software-Entwickler, Grafikdesigner und arbeitet aktuell als Instruktor für den Bereich Software Development am Elimu Resource Centre in Kenia.

Yusuf war Jahre zuvor selbst Lernender am Elimu Centre. Als eine Lehrkraft die Organisation verliess, musste Elimu nicht lange suchen, denn Yusuf hatte im Unterricht bereits eindrücklich bewiesen, was er kann. Er übernahm die Rolle direkt selbst, um sein Wissen nun an die nächste Generation weiterzugeben.

Yusufs Weg zeigt eindrücklich, was passiert, wenn Ausbildungsangebote nicht bei grauer Theorie aufhören, sondern echte Kernkompetenzen vermitteln. Doch Yusufs Geschichte geht weit über seinen eigenen Job hinaus. Sein grösster Traum ist es, ein eigenes Tech-Unternehmen zu gründen, das sein Land nachhaltig voranbringt.

Genau das ist die Wirkung, die wir gemeinsam mit Partnern wie dem Elimu Resource Centre anstreben: Wir machen junge Menschen nicht nur fit für die Berufswelt. Wir befähigen sie dazu, Lösungsfinder:innen für ihr gesamtes Umfeld zu werden.

Comundo begleitet ASOCARRERA in Maripí dabei, die Vermarktung ihrer Panela-Produkte sowie ihre organisatorischen Struktu...
27/07/2026

Comundo begleitet ASOCARRERA in Maripí dabei, die Vermarktung ihrer Panela-Produkte sowie ihre organisatorischen Strukturen zu stärken. Gemeinsam werden Perspektiven geschaffen, damit ländliche Produzent:innen ihre Wertschöpfung erhöhen und ihre Zukunft nachhaltig gestalten können. Dieser Besuch bot die Gelegenheit, die Menschen hinter der Panela-Produktion kennenzulernen und einen direkten Einblick in die Herstellung sowie die Herausforderungen und Potenziale der Wertschöpfungskette zu erhalten.

22/07/2026

„Wichtig ist, dass jemand an dich glaubt.“

Emmy ist 26 Jahre alt und hat nach ihrer nun abgeschlossenen Ausbildung den Berufseinstieg geschafft: Sie kann ein Praktikantin für Kommunikation und Medien am Elimu Resource Centre absolvieren. Obwohl sie in diesem Bereich noch nicht so viel Erfahrung hatte, wächst sie jeden Tag über sich hinaus. Für Emmy ist dieses Praktikum ein grosses Geschenk.

In diesem Video erhalten wir einen ganz persönlichen Einblick in ihren Alltag und erfahren mehr über ihr langfristiges, inspirierendes Ziel.

Genau diese Dankbarkeit und der unermüdliche Einsatz von Emmy sind der Grund, warum das praxisnahe Ausbildungsmodell und unsere gezielte und gemeinsame Unterstützung funktionieren. So wird aus den Träumen der Jugend Schritt für Schritt eine selbstbestimmte Zukunft und ein echter Mehrwert für die ganze Gesellschaft.

17/07/2026

„Man braucht oft nicht viel, um sich wohlzufühlen.“

Wichtig ist, dass man aus dem, was man hat, das Beste macht und das Beste aus sich herausholt. Niemand zeigt uns das diese Woche eindrücklicher als Emmy.

Für viele junge Frauen in Kenia ist ein eigenes, sicheres Reich keine Selbstverständlichkeit. Für Emmy ist ihre kleine Wohnung das Fundament, von dem aus sie ihren Traum ansteuert. Eines Tages möchte sie ihr eigenes IT-Unternehmen gründen. Den Grundstein dafür hat sie durch das Ausbildungsmodell am Elimu Resource Centre bereits gelegt.

Dieses Modell verändert nicht nur Karrierewege. Es gibt jungen Menschen die Unabhängigkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Oft startet dieser Weg mit der Möglichkeit, eine eigene kleine Wohnung als ein Zuhause zu nennen.

Während draussen das geschäftige, oft unsichere Leben auf den Strassen von Kenia tobt, baut sich Emmy an ihrem kleinen Tisch am Laptop ihre eigene Zukunft auf. Zwischen diesen vier Wänden lernt sie Cybersecurity, programmiert mit modernsten KI-Tools und geht so Schritt für Schritt in ein selbstbestimmtes Leben.

Welchen Ort braucht ihr, um fokussiert an euren Zielen zu arbeiten?

Was früher mehrere Stunden dauerte, ist heute in wenigen Minuten möglich.Früher investierten Lehrpersonen in der Berufsb...
13/07/2026

Was früher mehrere Stunden dauerte, ist heute in wenigen Minuten möglich.

Früher investierten Lehrpersonen in der Berufsbildung einen grossen Teil ihrer Zeit in die Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien und die Suche nach passenden Praxisbeispielen. Besonders Inhalte mit Bezug zur lokalen Wirtschaft zu entwickeln, war aufwendig und oft schwierig.

Digitale Werkzeuge und KI-Anwendungen haben unsere Welt in kürzester Zeit verändert. Doch dieser Wandel erfordert Anpassungen auf allen Seiten – bei Lehrpersonen ebenso wie bei den Lernenden.

Wenn über Künstliche Intelligenz in der Bildung diskutiert wird, steht oft eine Frage im Mittelpunkt: Wird Technologie Lehrpersonen ersetzen?

Am Elimu Resource Centre in Kenia zeigt sich ein klares Bild: Dort ersetzt KI keine Menschen, sondern unterstützt sie gezielt, wovon alle profitieren können: Geschaffen werden aktuellere Lerninhalte, praxisnahen Beispiele und eine Ausbildung, die stärker an den Anforderungen des Arbeitsmarktes in Kenia ausgerichtet ist.

Der Wandel am Elimu Resource Centre ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis gezielter, langfristiger Zusammenarbeit. Comundo stärkt Berufsbildung in Kenia systemisch – nicht punktuell, sondern entlang der gesamten Ausbildungskette. So entsteht ein Lernumfeld, in dem Technologie nicht Selbstzweck ist, sondern ein Werkzeug für bessere Bildung und bessere Zukunftsperspektiven.

Wie sehen Sie das? Sollte KI künftig ein fester Bestandteil jeder Ausbildung sein oder braucht es klare Grenzen?

In Kenia ist der Zugang zu digitaler Bildung für Frauen oft doppelt so schwer.Wer in den urbanen Regionen Kenias als jun...
08/07/2026

In Kenia ist der Zugang zu digitaler Bildung für Frauen oft doppelt so schwer.

Wer in den urbanen Regionen Kenias als junge Frau eine formelle Arbeit sucht, trägt das höchste statistische Risiko, leer auszugehen. Und wer einen Job im informellen Sektor findet, arbeitet oft unter unsicheren, prekären Bedingungen.

Die digitale Transformation und der gezielte Einsatz von KI verändern diese Dynamik gerade grundlegend.

Die aus einfachen Verhältnissen stammende Emmy Volenta (26) geht einen Weg, der für viele junge Frauen in ihrem Umfeld vor wenigen Jahren noch undenkbar war: Sie spezialisiert sich am Elimu Resource Centre auf Software Engineering und Cybersecurity.

Digitale Fähigkeiten öffnen jungen Frauen wie Emmy die Tür zu festen Verträgen und einem fairen, sicheren Lohn. Mit diesem Tech-Wissen können sie ortsunabhängig und auch flexibel als selbstständige Freelancerinnen arbeiten. Indem sie Computersysteme schützen und Daten mit KI analysieren, brechen sie alte Rollenbilder auf und werden zu starken Vorbildern für andere.

Dank des CoVEx-Programms von Comundo lernt sie nicht nur Theorie aus veralteten Büchern, sondern wendet moderne KI-Tools direkt für reale Marktanalysen lokaler Betriebe an. Damit fördern wir am Elimu Centre keine IT-Nische. Wir fördern die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen, die die Zukunft des Landes mitgestalten möchten.

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz bleibt bei ca. 3 %Wenn wir über wirtschaftliche Herausforderungen sprechen, blicken...
06/07/2026

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz bleibt bei ca. 3 %

Wenn wir über wirtschaftliche Herausforderungen sprechen, blicken wir meistens zuerst auf die Arbeitslosenquote. Doch diese nackten Zahlen greifen oft zu kurz. Sie verschweigen die Realität von Millionen Menschen, die jeden Tag hart arbeiten, aber trotzdem kaum überleben können. Ein drastisches Beispiel dafür ist Kenia. Hier können wir behaupten: Das Problem ist nicht die "Arbeitslosigkeit" an sich (Kenia weist nach internationalem Standard eine Arbeitslosenquote von lediglich 5.4% aus, tiefer als der europäische Durchschnitt). Die meisten jungen Menschen in Kenia sind also keineswegs untätig. Sie arbeiten. Das Entscheidende und Kritische ist jedoch, wo sie tätig sind und was sie arbeiten:

Nur magere 10 % der Arbeitsplätze befinden sich im formellen Sektor. Die restlichen 90 % der Wirtschaft spielen sich im informellen Sektor ab. In der Realität bedeutet das:

➡️ Keine Arbeitsverträge oder verlässlichen Gehälter
➡️ Keine soziale Absicherung bei Krankheit oder Unfällen
➡️ Prekäre, schlecht bezahlte Gelegenheitsjobs, die keine langfristige Lebensplanung erlauben

Genau an dieser Stelle muss moderne Berufsbildung ansetzen. Es reicht im Jahr 2026 nicht mehr aus, junge Menschen einfach nur „irgendeinen“ Job suchen zu lassen. Das Ziel hat sich grundlegend geändert.

Berufsbildung darf nicht nur Beschäftigung schaffen. Sie muss vor allem den Zugang zu besseren, sicheren und formellen Jobs ermöglichen. Oder auch den Grundstein dafür legen, dass der Schritt in die Selbstständigkeit als Jungunternehmer:in erfolgreich glückt.

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Elimu Resource Centre richten wir die Ausbildung konsequent an den qualifizierten Anforderungen des Marktes aus. Durch die Vermittlung von zukunftssicheren Kompetenzen wie Cybersecurity, Software Engineering und dem professionellen Einsatz von KI-Tools durchbrechen wir den Teufelskreis der informellen Unsicherheit.

Somit erhalten hier junge Menschen keine Bildung für den Status quo, sondern dafür, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.

Warum das Rad neu erfinden, wenn man es gemeinsam weiterentwickeln kann?Wer im Bildungsbereich arbeitet, kennt vielleich...
03/07/2026

Warum das Rad neu erfinden, wenn man es gemeinsam weiterentwickeln kann?

Wer im Bildungsbereich arbeitet, kennt vielleicht dieses Problem: Lehrkräfte an Schule A investieren Stunden in die Vorbereitung einer digitalen Unterrichtseinheit. Drei Kilometer weiter an Schule B sitzt eine Lehrkraft und macht genau dieselbe Arbeit noch einmal von vorn. Das ist ineffizient, raubt Zeit für die Lernenden und bremst den Fortschritt.

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Elimu Resource Centre wurde eine zentrale digitale Wissensplattform geschaffen, die als Drehscheibe für ein ganzes Netzwerk von verschiedenen Bildungsbetrieben in Kenia dient und damit dieses Solodenken aufbricht.

Die Idee dahinter ist einfach:
➡️ Lehrmaterialien werden nicht jedes Mal neu erstellt. Was sich an einer Schule bewährt hat, können andere Schulen direkt nutzen und weiterentwickeln.

➡️ Praxisbeispiele aus der Zusammenarbeit mit Unternehmen werden geteilt. So profitieren auch andere Bildungsinstitutionen von den Erfahrungen und Erkenntnissen.

➡️ Schulen lernen voneinander. Sie tauschen sich regelmässig über Herausforderungen, Lösungen und erfolgreiche Ansätze aus.

Das ist ein sehr konkretes Beispiel für nachhaltige Entwicklung: Technologie wird hier nicht nur genutzt, um im eigenen Klassenzimmer besser zu werden, sondern um ein ganzes Bildungssystem systemisch und kosteneffizient auf das nächste Level zu heben.

Was macht eine Berufsschule erfolgreich?Eine Schule ist erfolgreich, wenn sie praxisnah, gut organisiert und eng mit der...
26/06/2026

Was macht eine Berufsschule erfolgreich?

Eine Schule ist erfolgreich, wenn sie praxisnah, gut organisiert und eng mit der Arbeitswelt verknüpft ist. Und ihre Absolvent:innen nahtlos einen Job finden, weil sie genau die Fähigkeiten mitbringen, die der Arbeitsmarkt heute verlangt.

Um das auch in Kenia zu erreichen, benötigt es mehr als die punktuelle Spende einiger Laptops. Es braucht einen ganzheitlichen Wandel. Und genau hier kommt das Konzept der "Centres of Vocational Expertise (CoVEx)" ins Spiel.

CoVEx ist im Grunde jene Form der Berufsbildung, nach der jede gute Schule strebt: In der Praxis basiert dieses Konzept auf drei zentralen Säulen, die Comundo gemeinsam mit lokalen Partnern nun auch in Kenia umsetzt:

➡️ Schulen arbeiten eng mit Betrieben zusammen und passen den Lehrplan laufend an den Bedarf der Wirtschaft an.
➡️ Lehrmaterialien, Tools und Best Practices werden zwischen verschiedenen Ausbildungsstätten geteilt, statt dass jede Berufsschule diese selber entwickelt. Hierzu gehört auch der gezielte Einsatz von KI.
➡️ Statt vieler ähnlicher Angebote setzen Schulen auf klare Profile, abgestimmt auf regionale Stärken und Bedürfnisse.

Damit verändern wir nicht nur ein einzelnes Klassenzimmer, sondern schaffen gemeinsam ganze Berufslehrgänge mit Zukunft.

Adresse

Kreuzbuchstrasse 44
Lucerne
6006

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