01/02/2026
DER SABBAT-KONFLIKT
Viele glauben, dass Gottes Ruhetag, der Sabbat, nur für die Juden da ist, weil geschrieben steht, dass der Sabbat ein ewiges Bundeszeichen (nur) zwischen Gott und dem Volk Israel ist (2. Mo 31,16.17).
Im Hebräerbrief Kapitel 4 wird aber von einer "Sabbatruhe" gesprochen (V. 9).
Diese Sabbatruhe existiert seit der Erschaffung der Welt durch Gott (V. 3.4), als es noch gar keine Israeliten gab.
Diese Ruhe können alle Menschen finden, nicht nur die Israeliten (V. 6)
Diese gute Botschaft wurde dem Volk Gottes von heute genau so verkündet, wie den Israeliten (V. 2).
Nämlich dass alle, die zum Glauben gefunden haben, werden zur Ruhe Gottes gelangen (V. 3)
Aber die Israeliten, welche "früher diese Botschaft hörten, haben die Ruhe nicht gefunden, weil sie Gott nicht gehorchten" (V. 6) und "weil sie nicht glaubten, was Gott ihnen sagte." (V. 2)
Deshalb sollten "wir" danach streben, das Ziel zu erreichen, Gottes Ruhe zu finden, solange die Zusage noch gilt (V. 1).
"Wer in Gottes Ruhe hineingekommen ist, wird sich von seiner Arbeit ausruhen, so wie auch Gott nach der Erschaffung der Welt geruht hat." (V. 10)
Zudem sagt Jesus Christus, dass "der Sabbat um des Menschen willen gemacht ist, und nicht der Mensch um des Sabbats willen." (Mk 2,27)
Somit ist nun gewiss, dass die Sabbatruhe nicht nur für die Israelien da ist, sondern für alle Menschen, für alle, die zum Glauben gefunden haben und so zu Gottes Volk gehören.
Nun behaupten einige, dass Christus die Sabbatruhe auf den Sonntag verlegt habe, um seiner Auferstehung zu gedenken.
Christus sagt aber, dass "der Menschensohn Herr auch über den Sabbat" ist (Mk 2,28).
Nirgendwo in der gesamten Bibel steht, dass der Herr des Sabbats seinen Ruhetag vom Samstag auf den Sonntag verlegt hat.
Der Sabbat ist ein Gedanktag für die Schöpfung (vgl. 2. Mo 20,8–11).
Der Sabbat ist ein Gedenktag für die Erlösung (vgl. 5. Mo5,12–15).
Der Sabbat ist ein Gedanktag an die Heiligung durch Gott, nicht durch eigene Leistung (vgl. 2. Mo 31,13).
Der Sabbat ist ein Tag der Freude (vgl. Jes 58,13–14).
Christus hat nicht den Sonntag eingeführt, um seines Todes und seiner Auferstehung zu gedenken, sondern das Abendmahl.
So wurde nicht nur die Sabbatruhe ohne biblische Grundlage vom Samstag auf den Sonntag verlegt, sondern auch ihre Bedeutung verändert.
Wer dies tut, wird nicht in die Ruhe Gottes eingehen.