Jain Verein Europa / Schweiz

Jain Verein Europa / Schweiz Spreading of knowledge on non-violence / Verbreitung von Wissen über Gewaltlosigkeit

The mission of Jain association, Acquarossa is to receive attention nationally as internationally as an organization to install a network, to share Jain tradition and religion. Die Mission vom Jain Verein, Acquarossa ist national und international als eine Organisation beachtet zu werden für ein Netzwerk zu errichten, um Jain Überlieferung und Reiligion zu teilen. La missione del Jain assoziazione

, Acquarossa è considerato di ve**re un'organizzazione nazionle e internationale un reticolo, per condividere Jain tradizione e religione.

04/05/2026

Es sollte bekannt sein, dass die eigenen Ungerechtigkeiten, das richtige Sehen wie die Sache wirklich ist, richtiges Wissen und richtigen Verhalten, verhüllt. Mahāvratas (die fünf grossen Gelübde), sind nichts Anderes als die letzten fünf der 10 Biblischen Gebote des alten und neuen Testaments, die als die Gebote zwischen Mensch und Mensch bezeichnet werden können und aus biblischer Sicht gleichbedeutend sind, wie mit seiner ganzen Seele an Gott zu glauben.
Siehe Römer 13.9: «Denn was da gesagt ist: "Du sollst nicht ehebrechen (4); du sollst nicht töten (1); du sollst nicht stehlen (3); du sollst nicht falsch Zeugnis geben (2); dich soll nichts gelüsten (5)", und so ein anderes Gebot mehr ist, das wird in diesen Worten zusammengefaßt: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." und Matthäus 22.37-40.
Die ersten vier können als Gebote zwischen Gott und dem Menschen bezeichnet werden, und das fünfte zwischen Eltern und Mensch.
Das letztere Gebot wurde durch Feldmarschall von Sirach, Oberhaupt der Hitlerjugend missbraucht und vor den eingezogenen Jugendlichen verwendet: "So wie es heisst ihr sollt euren Eltern gehorchen, so sollt ihr nun dem Führer folgen." (ZDF-Geschichte) Dies ist in Anwendung des Paulus-Briefes an die Römer 13.1. Dies wird auch in Form an Gehorsam oder Ehrung der ältesten im Ukraine Krieg von beiden Seiten verwendet, um zwei orthodox-christliche Gläubige dazu zu bringen, gegenseitig in riesigem Ausmass, das erste der 5 Gebote zwischen Mensch und Mensch zu übertreten.
Auch die verschiedenen Ansichten von Gott der ersten vier Gebote zwischen Juden, Christen und Mohammedanern, liessen schon viele, lassen viele, und werden das Gebot des Nicht-tötens übertreten lassen.
Wer jedoch die Gebot zwischen Mensch und Mensch als die einzigen anerkennt und dessen 5 Übertretungen oder 5 Zuflüsse (āśravas) kontrolliert, bzw. stoppt (saṃvara) und selbst die fünf kleinen Gelübde (aṇuvratas) der Laien oder grossen Gelübde (mahāvratas) der grossen Asketen selbst freiwillig übernehmen will, kann nicht daran herumkommen, sich die genaue Abgrenzung von Gewalt und Nicht-Gewalt, Falschheit und Wahrheit, Stehlen und Nicht-Stehlen, Unkeuschheit und Keuschheit, Besitz und Besitzlosigkeit klug machen.
Die Annahme dieser grossen fünf Gelübde zwischen Mensch und Mensch wird (dīkṣā) genannt.
Es sind also drei Bezeichnungen für diese fünf Gelübde zwischen Mensch und Mensch, eine wenn man diese verletzt (āśrava), eine wenn man sie kontrolliert (saṃvara) und eine, wenn man diese übernimmt (dīkṣā).
Die kleinen oder Laien-Gelübde erlauben Notwehr in sehr eingeschränktem Rahmen, die grossen erlauben nicht einmal Notwehr und jeder der diesen folgt, wird unbrauchbar als Soldat.
Interessant ist hier zu erachten, dass es zwischen Angehörigen dieses Glaubens in den letzten Jahrtausenden keinen Krieg gab.
Innerhalb von zehn Tagen, kann sich jeder über die genauen Abgrenzungen informieren und dann selbst erkennen, ob dies gut für ihn ist. Als intelligent gilt, wer das tut, was gut für ihn ist.
Als Einführung in deutscher Sprache ist ein Beitrag einer anderen Definition der Zeit. Danach beginnt die Serie inmitten einer Geschichte von einem Zauberer Saṃvara, mit der die amerikanische Übersetzerin nichts anfangen konnte, doch es ist einfach eine Personifizierung der Kontrolle dieser Gelübde zwischen Mensch und Mensch.
Ab dem Beitrag Nr. 6 beginnt dass das erste Kapitel genannt Gewaltlosigkeit https://www.om-arham.org/pages/view/13463/time.

26/05/2023

„Man sollte wissen, was die Bindung der Seele verursacht, und wenn man sie kennt, sollte man sie beseitigen.

(Jambusvāmin fragte Sudharman):
Was verursacht laut Mahāvīra die Bindung (der Seele)? und was muss man wissen, um sie zu entfernen?

(Sudharman antwortete):
Wer auch nur ein kleines Eigentum an lebenden oder leblosen Dingen besitzt oder anderen zustimmt, es zu besitzen, wird nicht vom Elend befreit.

Wenn ein Mensch Lebewesen tötet oder andere Menschen dazu bringt, sie zu töten, oder wenn er zustimmt sie zu töten, wird seine Ungerechtigkeit weiter zunehmen.

Ein Sünder, der die Interessen seiner Verwandten und Gefährten zu seinen eigenen macht, wird viel leiden; denn die Zahl derer, deren Interesse ihm am Herzen liegt, nimmt ständig zu.

All dies, sein Reichtum und seine nächsten Verwandten können ihn nicht (vor zukünftigem Elend) schützen; Wenn er dies und den Wert des Lebens kennt, wird er Karman loswerden.

Manche Menschen, Sramanas und Brāhmanas, die diese wahren Worte ignorieren und leugnen, halten (an ihren eigenen Grundsätzen) fest und sind an Vergnügungen hingegeben.“

[Quelle: Sūtrakṛtāṅga, 1. Buch, 1. Vorlesung namens „Die Lehre“, 1. Kapitel, Vers 1-6, SBE 45, Hermann-Jacobi-Übersetzung; Om-Arham Stiftung (Deutsch) http://sonnenstube.org/xa/jain/angas/2/sutrakritanga%20sutra/gesamt_1.1.htm.

A rich merchant set out on his travel in a distant country for gain, and came home after having lost his capital.
29/03/2023

A rich merchant set out on his travel in a distant country for gain, and came home after having lost his capital.

INVESTIGATION of the connection of Matthew xxv.14-30, Luke xv.11-32; xix.11-27 with the Gospel of the Hebrews Fragment 24 with the Uttaradhyayana Sūtra 7.14-32 and the Pañcatantra

Ein reicher Mann brach in ein entferntes Land auf für Gewinn, und kam zurück nachdem er sein Kapital verloren hatte.
29/03/2023

Ein reicher Mann brach in ein entferntes Land auf für Gewinn, und kam zurück nachdem er sein Kapital verloren hatte.

UNTERSUCH der Verbindung von Matthäus xxv.14-30, Lukas xv.11-32; xix.11-27 mit dem Hebräerevangelium Fragment 24, der Uttarādhyayana Sūtra 7.14-32 und dem Pañcatantra

06/07/2021

AJITANĀTHACARITRA [8 of 141]
DIE ERSTE INKARNATION VON AJITANĀTHA ALS VIMALAVĀHANA [8 of 14]
BESUCH BEI SŪRI ARINDAMA [3 of 4]

„Alles in weltlicher Existenz ist ein Grund für Verleiden mit der Welt auf der Seite der Weisen, aber es gibt eine unterschiedliche Gelegenheit für Verleiden mit der Welt in jedem Fall. Ich, früher ein Haushälter, brach über eine Expedition von universaler Eroberung auf, begleitet durch die Perde-, Elephanten-, Wagen-, und Infanterieabteilungen der Armee. Auf halbem Weg auf der Strasse, als ich entlang ging, sah ich einen äusserst schönen Garten, bezaubernd mit fortwährendem, dichten Schatten, wie das Rast-Haus von Wandern in der Welt ermüdeten Śrῑ; tanzend, sozusagen, mit Händen von wehenden Trieben des aśoka, lachend, sozusagen, mit der Vielzahl von Blüten-Büschel der lächelnden Jasmin; Gänsehaut, sozusagen mit den aufgehenden Haufen von kadamba-Blüten; beobachtet zu sein, sozusagen, durch die Augen des blühenden ketakī; abwehrend die brennenden Strahlen der Sonne, wenn auch von weitem angreiffend, durch die erhobenen Arme, sozusagen, der sāl und Palmenbäume; mit angebotenen Rastplätzen im Interesse der Reisenden, sozusagen, durch die banyan Bäume; mit Wasser für die Füsse vorbereitet, sozusagen durch Kanäle hier und dort; mit einer angeketteten Wolke, sozusagen, durch grosse Wasserräder; Reisende einberufend, sozusagen, durch die Klänge von summenden Bienen; versorgt mit Dunkelheit, sozusagen, durch tamāla Bäume, Palmen, Datteln, und Sandalbäumen darin, wegen Angst vor den Strahlen der Sonne; ausdehnen den alleinigen Schirm über die Welt für die Śrῑ des Duftes durch die Mango, campaka, punnāga, nāgakesara und kesara Bäume; ohne Mühe einen Lust-Pavillon für junge Reisende machend, durch die fortwährenden Lauben von Betel-Reben, lavalῑ-Kriechpflanzen, und Weinreben, als ob Bhadraśāla vom Fuss des Berg Meru gekommen wäre.

Nachdem ich eine lange Zeit in der Expedition der Eroberung verbracht hatte, bei meiner Rückkehr kam ich wieder mit der Armee zum Garten. Mit meinem Gefolge ging ich heraus von der Fahrgelegenheit aus Neugier, betrat ihn und sah, dass er sehr verschieden war von was er zuvor war. Ich dachte, ‚Bin ich aus Versehen zum falschen Ort gekommen, oder ist dies umgewandelt worden? Solches ist Magie.‘ Wo es Blätter und Reben das Vorrücken der Strahlen der Sonne gab, (jetzt) gibt es Laublosigkeit, der alleinige Schirm gegen Hitze. Wo es Schönheit von jungen Frauen ruhend in Lauben gab, jetzt gibt es Unwirtlichkeit von schlafenden Pythons. Wo es süsse Klänge von Pfauen, Kuckucks, usw., gab, jetzt gibt es die Verwirrung von den rauhen Klängen einer Menge von sich zu und her bewegenden Raben. Wo es die Fülle von grüner Rinde niederhängend von Baumgliedern gab, jetzt sind es von den Enden von trockenen Zweigen schwingende Schlangen. Wo der Himmel durch das Parfüm von Blumen duftend war, jetzt gibt es einen unangenehmen Geruch von Schurken, Tauben, Krähen, usw. Wo die Erde feucht aus Tropfen von Saft von Blumen war, jetzt gibt es Staub heiss wie Sand in einer blasenden Feuergrube. Wo es Bäume gebogen mit der Fruchtlas gab, sind jetzt die Bäume gefallen, verschlungen durch Ameisen an ihren Wurzeln. Wo Gelände schön war, umfasst durch zahlreiche Reben, sind diese jetzt fürchterlich mit grossen Schlangenhäuten abgeworfen durch Schlangen. Wo es schöne Haufen von Blumen unter Bäumen gab, sind jetzt da unübersehbare Dornen der sthalaśṛṅgāta [Anmerkung 1], welche herangewachsen sind.

Ich überlegte, ‚Genau wie deser Garten jetzt verändert worden ist, so (werden) alle Geschöpfe in saṁsāra (verändert). So ist der Zustand von saṁsāra. Genau der Jene, der stolz über seine eigene Schönheit ist, wird ein Skelett, verbraucht durch schreckliche Krankheit. Genau der Jene, der redegewandt mit kluger Rede ist, wird im Verlauf der Zeit plötzlich sehr Zungen-müde mit einer stammelnden Zunge. Genau der Jene, der wie ein hochgezüchtetes Pferd mit der Kraft sich grazil zu bewegen geht, wird lahm, sein Gang gebrochen durch Wind, usw. Derjenige, der wie Hastimalla [Anmerkung 2] mit einer kräftigen Hand ist, wird zum Krüppel gemacht, seine Hand kraftlos von Krankheit, usw. Derjenige, der wie ein Geier mit der Macht weit zu sehen ist, wird blind, unfähig richtig vor ihn zu sehen. Körper der Menschen auch, ach! sind schön und hässlich innerhalb eines Augenblicks, fähig und unfähig innerhalb eines Augenblicks, gesehen und nicht gesehen innerhalb eines Augenblicks.‘

Als ich so überlegend war, wurde Verleiden mit saṁsāra zum höchsten Höhepunkt erhoben, als ob ich einen mächtigen Zauberspruch lispelnd wäre. Dann nahm ich das Gelübde, welches Feuer für den Brennstoff von Karma ist, der Wunsch-Edelstein von nirvāṇa, in der Gegenwart von Munis.“

Der König, der Einsicht und Hingabe besass, beugte sich zum Besten der ācāryas, Arindama, und sagte: „Diese geehrten Füsse, ununterschiedlich zu allen Dingen, frei von selbst-Interesse, wandern über diese Erde wegen dem Verdienst von gerade solchen Personen wie mich. Menschen fallen in dieses schreckiche saṁsāra wegen weltlichen Vergnügungen, wie eine Kuh in einen mit Grass an seinen Ecken versteckten Brunnen fallend. Deshalb liefert der Gesegnet hier, voll von Mitleid, eine Predigt, wie eine Verkündigung, Tag für Tag, um lebende Geschöpfe zu beschützen. Weder Reichtum, noch Frauen, noch Söhne, noch Verwandte sind von Wert in dieser weltlichen Existenz ohne Wert; aber die Worte eines Lehrmeisters sind von Wert. Für mich, genug von Reichtum, der so unsicher wie ein Blitzstrahl ist. Genug der Sinnesobjekte, welche süss für den Augenblick sind, Gift gleichend. Genug von Frauen, Kindern, Freunden, usw., Gefährten dieser Welt. Gib mir Einweihung, ein Boot umd den Ozean der Existenz zu durchqueren. Begünstige mich. Bis ich zurückkehre, nach den Prinzen auf seinem Thron einzurichten, muss dieser Ort durch dich geschmückt sein, geehrter Herr, hingegeben an Mitleid.“

Der Ācārya erwiderte mit einer ermutigenden Rede: „Dieser Wunsch von dir, Oh König, der erhabene Wünsche hast, ist sehr gut, sehr gut! Oh König, du hast die Wahrheit zuvor aus den geistigen Eindrücken früherer geburten gewusst. Die Predigt war nur die Gelegenheit, wie an einen starken Mann gegebene Unterstützung. Wenn Bettelei von Personen wie du übernommen wird, trägt es Frucht bis zu eines Tīrthaṅkara’s Ruhm. Eine Kuh gibt sicherlich verschieden Milch gemäss seinem Halter. Wir werden an diesem gleichen Ort bleiben, deinen Wunsch zu gewähren wünschend. Wir wandern nur für die Unterstützung der der Befreiung fähigen Seelen.“

ENGLISHAnd round about the throne were four and twenty seats: and upon the seats I saw four and twenty elders sitting, c...
23/04/2018

ENGLISH

And round about the throne were four and twenty seats: and upon the seats I saw four and twenty elders sitting, clothed in white raiment; and they had on their heads crowns of gold.
And out of the throne proceeded lightnings and thunderings and voices: and there were seven lamps of fire burning before the throne, which are the seven Spirits of God.

And one of the elders saith unto me, Weep not: behold, the Lion of the tribe of Juda, the Root of David, hath prevailed to open the book, and to loose the seven seals thereof.
(Revelation 4.4-5 & 5.5)

Belief in the SEVEN tattvas (seven truths) without any doubt (kṣāyika), is obtained only after the destruction of the SEVEN prakṛtis.

Through the same procedure on a more subtle level one ascends the seventh degree of spiritual purity in which mind-reading knowledge may manifest.

[FOR ṚṢABHA ĀDĪŚVARACARITRA, ETC., inclusively notes, etc., all details as below for German, for ENGLISH SEE https://www.facebook.com/groups/692614454130155/permalink/1816244311767158]

DEUTSCH / GERMAN

Und um den Stuhl waren vierundzwanzig Stühle, und auf den Stühlen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen.
Und von dem Stuhl gingen aus Blitze, Donner und Stimmen; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Stuhl, welches sind die sieben Geister Gottes.

Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der da ist vom Geschlecht Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und zu brechen seine sieben Siegel.(Offenbarung 4.4-5 & 5.5)

Glaube an die SIEBEN WAHRHEITEN ohne irgendeinen Zweifel wird nur durch die Zerstörung der SIEBEN prakṛtis erlangt.

Durch denselben Vorgang auf einer feinstofflicheren Ebene erklimmt man die SIEBTE Stufe der spirituellen Reinheit in der sich Gedankenlesen-Wissen manifestieren kann.

1. ṚṢABHA ĀDĪŚVARACARITRA [note 1]

2. AJITA AJITANĀTHACARITRA [note 2]

3. SAMBHAVA SAMBHAVAJINACARITRA [note 3]

4. ABHINANDANA ABHINANDANACARITRA [note 4]

5. SUMATI SUMATINĀTHACARITRA [note 5]

6. PADMAPRABHA PADMAPRABHACARITRA [note 6]

7. SUPĀRŚVA SUPĀRŚVANĀTHACARITRA [note 7]

8. CANDRAPRABHA CANDRAPRABHACARITRA [note 8]

9. SUVIDHI SUVIDHINĀTHACARITRA [note 9]

10. ŚĪTALA ŚĪTALANĀTHACARITRA [note 10]

11. ŚREYĀṄSA ŚREYĀṄSANĀTHACARITRA [note 11]

12. VĀSUPŪJYA VĀSUPŪJYACARITRA [note 12]

13. VIMALA VIMALANĀTHACARITRA [note 13]

14. ANANTA ANANTANĀTHACARITRA [note 14]

15. DHARMA DHARMANĀTHACARITRA [note 15]

16. ŚĀNTI ŚĀNTINĀTHACARITRA [note 16]

17. KUNTHU KUNTHUSVĀMICARITRA [note 17]

18. ARA ARANĀTHACARITRA [note 18]

19. MALLI MALLINĀTHACARITRA [note 19]

20. MUNISUVRATA MUNISUVRATANĀTHACARITRA [note 20]

21. NAMI NAMINĀTHACARITRA [note 21]

22. NEMI NEMINĀTHACARITRA [note 22]

23. PĀRŚVA PĀRŚVANĀTHCARITRA [note 23]

24. MAHĀVĪRA MAHĀVĪRACARITRA [note 24]

28/08/2012

Das Namokāra Mantra ist ein universales Mantra, welches bedeutet, dass es nicht irgendeiner Religion gehört. Lese eine kleine Lehre an ihre Tochter durch eine Mutter.

Tochter > Ma, wir sagen das Namokāra-Mantra täglich auf; was ist Namokāra-Mantra? Bitte erzähle uns.

Mutter > NAMOKĀRA-MANTRA ist ein Gebet über Tugenden. Wir Jainas verehren Arihanta, Siddha, Ācārya, Upādhyaya und Sadhu, durch Ṇamokāra-Mantra aufzusagen.

Tochter > Ma, was gewinnen wir durch Pañca-Paramesthī (fünf-höchste Persönlichkeiten) Verehrung zu erweisen?

Mutter > Jainas verehren gute Eigenschaften einer Person und nicht nur die Person. So ist diese Verehrung (tiefe Achtung) unpersönlich. Es ist auf ihre Tugenden (gute Eigenschaften) gerichtet. Tatsächlich ist es eine Verehrung ihrer Tugenden. Es ist Verehrung ihrer Tugenden. Wir wünschen die Tugenden der PAÑCA-PARMESTHĪ in unsere Leben einzuträufeln. Namokāra-Mantra erinnert uns, dieses Ziel zu erreichen.

Tochter > Wer sind Arihantas?

Mutter > Arihantas sind höchste menschliche Wesen. Sie predigen die absolute Wahrheit. Sie wissen jede Sache über das Universum. Am Ende ihrer Leben werden sie reine-Seelen (Siddhas).

Tochter > Wer sind Siddhas?

Mutter > Siddhas sind reine Seelen ohne einen physischen Körper. Sie haben sich von allen Arten von Bindung befreit.

Tochter > Ma, warum zollen wir täglich zuerst den Arihantas Verehrung in Mamokāra-Mantras?

Mutter > Obwohl Siddhas spirituell höher als Arihantas sind, beten wir Arihants zuerst, weil sie uns den Pfad des Segens predigen.

Tochter > Wer ist ein Ācārya?

Mutter > Ein Ācārya ist der Führer der Mönche(SĀDHUS). Er selbst übt strikt die Lehren der Religion aus und macht andere Möche solche Ausübungen zu folgen. Er ist ein Verkünder von ethisch-spirituellen Werten.

Tochter > Wer ist ein Upādhyaya?

Mutter > Ein Upādhyaya ist der Leser von heiligen Schriften. Er selbst lernt und lehrt andere Mönche. Er ist ein Lehrer von ethisch-spirituellen Werten.

Tochter > Wer ist ein sādhu?

Mutter > Ein Sādhu ist völlig besitzloser nackter Mönch. Er ist gleichgültig zu weltlichen Vergnügungen und Leidenschaften. Er folgt dem Weg von spirituellem Fortschritt. Seine tägliche Routine besteht im Studium von Schriften und Meditation. Er ist eine fromme Persönlichkeit.

Tochter > Was ist der Unterschied zwischen Ācāryas, Upādhyayas und Sādhūs?

Mutter > Ācāryas, Upādhyayas und Sādhūs sind alles Mönche. Alle von ihnen studieren und üben die Lehren der Religion aus. Der grundlegende Unterschied zwischen ihnen ist, dass der Ācārya der Hauptmönch der Mönchsgruppe ist. Ein Mönch, der den höchsten Grad von schriftlichem Wissen hat wird als ein Upādhyaya ernannt. Ein Sādhu ist ein Mönch, der die Religion unter der Anleitung des Ācārya ausübt.

Liebes Kind, Namokāra Mantra ist ein einzigartiges Gebet. Pañca-Parmesthī sind die Ideale für uns zu folgen. Durch Namokāra Mantra (9 oder 108 Mal) vorzusagen, gewinnen wir Friede, Harmonie und Reinheit der Gedanken. In Jainsmus sind die Pañca-Parmesthī durch das Symbol OM (ॐ) oder AAAUM dargestellt. Es ist ein Akronym gebildet von den Sanskrit Wörtern Arihanta, Asariri (Siddhas, die keine materiellen Körper haben), Ācharya, Upādhyaya und Munī (Sādhu).

QUELLE – Dieser Artikel ist aus einem Buch ‚ABC des Jainismus‘ genommen [Inspiration und Anleitung durch Muni Kshamasagar Ji] Autor Sh. Shanti Lal Jain – grossen Dank an ihn.

Dank an den Freund, der dieses grossartige Lehren teilte. Acquarossa, 28.08.2012 AΩ

27/08/2012

Thirty-five Rules of Conduct.

How even non-Jaina may reach Mokṣa.

One of the unique glories of Jainism is that it, unlike most Indian-born religions, believes in the possibility of aliens reaching this goal. Even Europeans and Americans, although they may never have heard of Jainism, if they follow, though unconsciously, the thirty-five rules of conduct, of necessity destroy their karma and so are sped to mokṣa like an arrow from a bow. It will therefore be well worth our while to study these rules, for they contain the pith of the Jaina creed expressed in terms of conduct. The thirty-five rules are contained in ten Sanskrit śloka which describe the true Jaina, and which might be rendered thus:

1. He who gains his livelihood by honesty, and admires and follows excellence of conduct, and marries his sons and daughters to well-born and well-behaved folk.
2. He is known to be afraid of committing sins, he follows the customs of his country, never speaks evil of any man and especially not of his ruler.
3. He lives in neither too secluded nor too open a residence. It must be situated in a good locality and have good neighbours. The house must not have too many entrances.
4. He always associates with good men, worships his parents, and abandons an unprotected place of evil reputation.
5. He regulates his expenditure according to his income, dresses according to his position, and being endowed with eight kinds of intelligence hears religious discourses every day..
6. If he suffers from indigestion, he does not eat. He eats only at fixed times. He should gain his three objects in such a way that one does not interfere with the other.
7. He gives alms to him who comes unexpectedly, to the sādhu and to the poor, is free from obstinacy and has a partiality for good qualities.
8. Knowing his own strength and weakness, he avoids such actions as are not suited to the time and country (in which he lives). He worships persons who are rigid in keeping their vows and far advanced in knowledge, and he feeds those who deserve feeding.
9. He is provident, has more than ordinary knowledge, is grateful for what is done for him, is loved by people, is modest, merciful, of a serene disposition and benevolent.
10. He is always intent on defeating the six interior enemies and controls all his five senses. Such are the suggestions of a householder’s duties.

Sinclair Stevenson, The Heart of Jainism

notes:
1. to Europeans and Americans: Quite uncivilized races might reach mokṣa, but it would be easier for Europeans and other civilized people, provided they were vegetarians, to do so.
2. to point 5 (income): The old Jaina rule with regard to the regulation of income was to divide it into four equal parts, of which they set one part aside as savings, invested another part in trade, paid all their household expenses with the third portion, and devoted the remainig quarter to charity. The rule is not strictly followed now, but it is still usual to divide the income up and apportion it, though not giving so largely to charity as in the old days.
3. to point 6 (three goals): Every Indian, Jaina included, has four great objects in his life: dharma, artha, kāma, mokṣa (religion, wealth, pleasure and mokṣa). A devout Jaina householder is only supposed to give attention to the first three, for if he acquit himself well in gaining ghese, the last will follow naturally.
4. to point 10 (six internal enemies): Both Hindus and Jaina believe that there are six interior enemies: passion (kāma), anger (krodha), greed (lobha), pride (māna), excessive exultation (harsa) and envy (matsara). The six inner enemies by Hemachandra: Antaraṅgāri. The six internal enemies are the passions (kaṣāya): Anger (krodha), conceit (māna); deceit (māyā), greed (lobha); love (rāga), and hate (dveṣa). They are subdivisions of the fourth category, Pāpa. Ācārya Hemacandra, Yogaśāstra, page 56a and Triṣaṣṭiśalākāpuruṣacaritra Volume I, page 2, note 5. AΩ

27/08/2012

Fünfunddreissig Verhaltensregeln.

Wie selbst nicht-Jaina Mokṣa (Erlösung) erreichen können.

Eine der einzigartigen Herrlichkeiten von Jainismus ist dass er, ungleich der meisten in Indien-entstandenen Religionen, an die Möglichkeit Fremder sein Ziel zu erreichen glaubt. Selbst Europäer und Amerikaner, obwohl sie nie von Janismuss gehört haben mögen, wenn sie, obwohl unbewusst, den fünfundreissig Verhaltensregeln, der Notwendigkeit ihr karma zu zerstören, folgen und so zu mokṣa rasen, wie ein Pfeil von einem Bogen.
Es wird deshalb wohl wert unserer Zeit sein diese Regeln zu studieren, denn sie enthalten den Kern des Jaina Glaubensbekenntnisses in Verhaltensbegriffen ausgedrückt:

1. Er, der seinen Lebensunterhalt durch Ehrlichkeit verdient, und hervorragendes Verhalten bewundert und befolgt, und seine Söhne und Töchter zu wohlgeborenen und gut benehmenden Leuten verheiratet.
2. Er ist bekannt Angst zu haben Sünden zu begehen, er folgt den Gebräuchen seines Landes, spricht nie böse von irgendeinem Menschen und besonders nicht von seinem Herrscher.
3. Er lebt in weder zu abgeschlossenen noch zu offener Residenz. Sie muss an einer guten Örtlichkeit gelegen sein und gute Nachbarn haben. Das Haus muss nicht zu viele Eingänge haben.
4. Er verbindet sich immer mit guten Menschen, verehrt seine Eltern, und verlässt einen unbeschützten Ort von üblem Ruf.
5. Er regelt seine Ausgaben gemäss seinem Einkommen, kleidet sich entsprechend seiner Stellung, und ausgestattet mit acht Arten von Verstand seiend, jeden Tag religiöse Lehrreden hört.
6. Wenn er von Verdauungsstörungen leidet, isst er nicht. Er ist nur zu festen Zeiten. Er sollte seine drei Ziele auf solch eine Weise gewinnen, dass man nicht mit den andern überlagert.
7. Er gibt Almosen an ihn, der unerwartet kommt, einem sādhu und dem Armen, ist frei von Sturheit und hat eine Vorliebe für gute Eigenschaften.
8. Seine eigenen Stärken und Schwächen kennend, vermeidet er solche Handlungen die nicht zu der Zeit und dem Land [in welchem er lebt] passend sind. Er verehrt Personen, die unbeugsam im Halten ihrer Gelübde und weit vorgerückt an Wissen sind, und er nährt jene, die Nahrung verdienen.
9. Er ist vorausschauend, hat mehr als gewöhnliches Wissen, ist dankbar für was für ihn getan wird, wird von Menschen geliebt, ist bescheiden, barmherzig, von einer heiteren, gelassenen Gesinnung und wohltätig.
10. Er ist immer erpicht auf die sechs inneren Feinde zu besiegen und kontrolliert alle seine fünf Sinne. Solches sind die Vorstellungen über Pflichten eines Haushälters.

Sinclair Stevenson, Das Herz des Jainismus, AΩ

Fussnoten
1. zu Europäer und Amerikaner: Ziemlich unzivilisierte Rassen können mokṣa erreichen, aber es würde leichter für Europäer und andere zivilisierten Völker sein, vorausgesetzt sie wären Vegetarier, so zu tun.
2. zu Punkt 5 (Einkommen): Die alte Jaina Regel mit Bezug auf die Regulierung des Einkommens wurde in vier gleiche Teile geteilt, von welchem sie einen Teil auf die Seite legen als Ersparnisse, einen Teil in Handel investierten, ihre Haushaltsausgaben mit dem dritten Teil zahlten, und den restlichen Viertel an Wohltätigkeit widmeten. Die Regel wird jetzt nicht strikt befolt, aber es ist immer noch gebräuchlich das Einkommen teilen und es zuzuteilen, obwohl nicht so gross an Wohltätigkeit zu geben wie in den alten Tagen.
3. zu Punkt 6 (drei Ziele): Jeder Inder, Jaina eingeschlossen, hat vier grosse Ziele in seinem Leben: dharma, artha, kāma, mokṣa (Religion, Wohlstand, Vergnügen und mokṣa). Ein frommer Jaina Haushälter ist nur unterstellt den ersten drei Aufmerksamkeit zu geben, denn wenn er sich gut in diese zu gewinnen hält, wird das letzte natürlich folgen.
4. zu Punkt 10 (sechs innere Feinde): Beide, Hindus und Jainas, glauben, dass es sechs innere Feinde sind: Leidenschaft (kṣma), Zorn (krodha), Geiz/Gier (lobha), Stolz (māna), übertriebenes Hochgefühl (harsa) und Neid (matsara). Die sechs inneren Feinde nach Hemachandra: Antaraṅgāri. Die inneren Feinde sind die vier Leidenschaften (kaṣāya): Zorn (krodha), Eitelkeit (māna); Täuschung (māyā), Geiz/Gier (lobha); Liebe (rāga), und Hass (dveṣa). Sie sind Unterteilungen der vierten Kategorie, Pāpa. Ācārya Hemacandra, Yogaśāstra, Seite 56a und Triṣaṣṭiśalākāpuruṣacaritra Band I, Seite 2, Anm. 5. AΩ

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