10/06/2026
Als Evangelische Jugend Österreich waren wir heute beim Finanzministerium anlässlich der derzeitigen Budgetverhandlungen, um in einem Chor mit vielen weiteren verbandlichen Jugendorganisationen unsere Sorge um die Zukunft der jungen Generation zum Ausdruck bringen.
Die aktuellen Budgetverhandlungen und grundsätzlich das soziale Klima in der Gesellschaft besorgen uns dieser Tage sehr – nicht nur als Jugendorganisation, sondern als Teil einer Kirche, die seit langer Zeit für soziale Gerechtigkeit über Generationengrenzen hinweg und die Bewahrung der Schöpfung einsteht.
Diese Werte sind uns nicht nur wichtig, sie prägen unser Handeln im Alltag und motivieren uns zu gesamtgesellschaftlichem Engagement.
„Wir verstehen die Herausforderungen und Spar-Notwendigkeiten, vor denen die Politik steht.
Doch wir appellieren:
Denkt bei den Budgetverhandlungen immer auch an diejenigen, die heute noch keine oder eben wenig Stimme haben, die nicht mit an den Entscheidungstischen sitzen, aber die Entscheidungen am längsten mittragen müssen - die jungen Menschen. Kürzungen an Jugend, Bildung und Soziales können nicht die Lösung sein.“
- Lukas Hauser, Vorsitzender der EJÖ
„Einfach nur Sudern kann jede:r, wir von EJÖ wollen daher Lösungen mitgestalten und so wenden wir uns heute gemeinsam mit weiteren Jugendorganisationen mit konkreten Ideen und Vorschlägen zur Bewahrung der Schöpfung und sozialen Gerechtigkeit an die Politik.
In Psalm 82,3 heißt es „Verhelft den Wehrlosen und Stimmlosen zu ihrem Recht! Behandelt die Armen und Bedürftigen, wie es ihnen zusteht!“
Diese Worte erinnern uns daran, dass wir Verantwortung für die Schwächsten in unserer Gesellschaft tragen.“
- Bettina Növer, Jugendpfarrerin für Österreich