Waldviertler Energie-Stammtisch

Waldviertler Energie-Stammtisch Energie als Schlüsselthema für die Menschen und die Region Getragen wird er von einem ehrenamtlich tätigen Team von knapp 10 Personen.

Im August 2011 aus einer Anti-Atom-Bewegung entstanden, ist der Energie-Stammtisch eine überparteiliche Plattform für alle, deinen ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie und Ressourcen jetzt und in Zukunft wichtig ist. Der Stammtisch ist kein Stammtisch im engeren Sinn, sondern eher eine offene, parteiunabhängige Plattform zum Erfahrungsaustausch, eine Informationsstelle und Ort de Begegnung

und Bestärkung - und damit Impulsgeber für Bewusstseinsbildung und Weiterentwicklung im Bereich Energie und Klimaschutz.

24/04/2026
03/04/2026
03/04/2026

Viel Sonnenstrom hat im Kriegsmonat März die Großhandelspreise für elektrische Energie gedrückt. Die Photovoltaik wird auch für private Haushalte Entlastungen bringen. Fraunhofer-Forscher fordern nun den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien.

02/04/2026

Studie belegt: KIs sind bei der gegenseitigen Auslöschung äußerst zaghaft und weigern sich, Befehle auszuführen. Was dieses Verhalten auslöst, ist noch unklar

31/03/2026

Stimmen des Widerstands
https://gea-waldviertler.at/alle-termine-veranstaltungen/stimmen-des-widerstands/
THEMA: Begegnung mit Gästen aus Bolivien am Montag, 4. Mai 2026, 19.00 GEA Hotel zur Sonne: „Stimmen des Widerstands – indigene Frauen gegen Umweltzerstörung“

Was würdest Du tun, wenn der Fluss, der Deine Ernährung, Kultur und Identität sichert, langsam stirbt?Am Rio Pilcomayo in Bolivien ist diese Frage für die Menschen bittere Realität. Umweltverschmutzung durch Bergbau, großflächige Landwirtschaft und die Folgen der Klimakrise belasten Wasser, Böden und Gesundheit. Die Ursachen reichen weit über Bolivien hinaus – sie sind eng mit globalen Produktions- und Konsummustern verbunden.

Doch mitten in diesen Herausforderungen organisieren sich indigene Frauen. Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensmöglichkeiten, setzen sich für den Zugang zu sauberem Wasser ein und kämpfen für ihre Rechte, für kulturelle Anerkennung und für eine lebenswerte Zukunft ihrer Gemeinschaften.

Am Montag, 4. Mai 2026 kommen zwei Mitarbeiterinnen* aus den Organisationen CERDET und ISALP nach Schrems. Sie geben Einblick in ihre Arbeit und zeigen, wie Empowerment, Bildung und gemeinschaftliches Handeln zu wirksamen Antworten auf ökologische und soziale Krisen werden.

Lassen Sie sich inspirieren, stellen Sie Fragen, kommen Sie mit den beiden Aktivistinnen ins Gespräch und erfahren Sie aus erster Hand, wie indigene Menschen Tag für Tag für Gerechtigkeit, Teilhabe und den Schutz ihrer Lebensräume eintreten.

Gemeinsam schaffen wir Begegnungen, die (etwas) bewegen!

Águeda Colque ist Koordinatorin des Projekts K'acha Kausakunapaq bei ISALP in Bolivien. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit indigenen Gemeinschaften, insbesondere zu Dialogprozessen, nachhaltiger Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Frauenförderung und ist national wie international in Beratungs- und Austauschprogrammen tätig.

Lenny Espinoza ist Anthropologin und Kulturmanagerin und arbeitet mit Frauen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Weenhayek-Volkes zu Menschenrechten, Zugang zur Justiz und Klimawandel. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung von Frauen, der Sicherung von Lebensgrundlagen wie Fischerei und Kunsthandwerk sowie der Förderung weiblicher Führungskräfte.

31/03/2026

Wer würde heute noch als privater Investor in Atomenergie einsteigen? Bei Fusion wird es ähnlich sein. Da wir knapp an Steuermitteln sind bleibt nur: weiter teuer auf Gas, Öl und Kohle. Oder rascher Umbau zu Wind und Solarenergie

31/03/2026

Jeden Abend um Punkt 22 Uhr passiert im europäischen Stromnetz etwas Seltsames. Die Frequenz, die normalerweise bei exakt 50 Hertz liegt, sackt schlagartig ab. An windstarken Tagen um bis zu 0,2 Hertz. Das klingt nach wenig, ist aber viel: Unterhalb von 49,8 Hertz wird es kritisch für die Netzstabilität.

Vergangenen Dienstag war es besonders deutlich. Innerhalb von 62 Sekunden gingen 3,2 Gigawatt Erzeugungsleistung verloren. Das entspricht drei großen Kohlekraftwerken, die gleichzeitig vom Netz gehen. Europas gesamte Primärregelleistung liegt bei 3,45 Gigawatt. Sie war also fast ausgeschöpft.

Die Ursache ist so banal wie vermeidbar: die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm, kurz TA Lärm. Ab 22 Uhr gelten für Windkraftanlagen strengere Lärmgrenzwerte, die Maschinen müssen gedrosselt werden. Und weil die Vorschrift für alle betroffenen Anlagen denselben Zeitpunkt vorgibt, passiert das synchron. Tausende Windräder regeln gleichzeitig herunter. Bei 40 Gigawatt Windstrom im Netz, wie am Dienstag, reißt das eine Lücke, die das System an seine Grenzen bringt.

Wichtig ist, was das Problem nicht ist: Es ist kein Beweis dafür, dass Windkraft das Netz destabilisiert. Es ist ein Beweis dafür, dass eine Verwaltungsvorschrift aus einer Zeit stammt, in der niemand mit 40 Gigawatt Windstrom gerechnet hat. Die Physik ist nicht das Problem. Die Bürokratie ist es.

Die Lösung liegt auf der Hand, und die Fachwelt ist sich einig: Statt alle Anlagen um Punkt 22 Uhr gleichzeitig zu drosseln, müsste man die Abregelung über eine Viertelstunde strecken. Eine sogenannte Rampe. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion spricht von einer „deterministischen Frequenzabweichung", also einem vorhersehbaren, regelmäßigen Ereignis. Kein Zufall, kein Notfall, sondern ein Timing-Problem mit Ansage.

Die Bundesnetzagentur hat bereits angekündigt, bei der nächsten Überarbeitung der Vorschriften verbindliche Rampenvorgaben zu prüfen.

Das europäische Verbundnetz kann enorme Mengen an Flexibilität bereitstellen. Es kann nur nicht damit umgehen, wenn eine starre Zeitregel Tausende Megawatt im selben Moment aus dem System reißt.

Die Lösung ist keine Milliardeninvestition, kein technologischer Durchbruch, kein neues Kraftwerk. Es ist eine Änderung in einer Verwaltungsvorschrift. Manchmal ist Energiewende einfach Bürokratieabbau.

Foto von Matteo Alberghini auf Unsplash

31/03/2026

Frankreich will Fast Fashion mit einem neuen Öko-Label bremsen. Doch die EU könnte dies verhindern und ein schwächeres, von großen Marken beeinflusstes System durchsetzen. Beteilige Dich an der Aktion zum Schutz der Menschen und des Planeten 🌏❗

27/03/2026

🛑 Erster Windpark Österreichs im Dunkelmodus! Park Andau mit Meilenstein: Endgültiges Aus für rotes Blinken.
Windpark Andau startet als erster Windpark Österreichs die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung (BNK) im Regelbetrieb, dieser wurde von Energie gemeinsam mit Austro Control umgesetzt.
💡 Was bedeutet das konkret?
Die Windräder blinken nachts nur noch dann, wenn sich tatsächlich ein Flugobjekt nähert.
Das bringt gleich mehrere Vorteile:
✔️Deutlich weniger Lichtbelastung für Anrainer:innen
✔️Mehr Akzeptanz für Windenergie in der Region
✔️Weiterhin höchste Sicherheit im Luftverkehr
🚨 Ein starkes Signal: Österreichs Energieunabhängigkeit wird nicht nur sauberer, sondern auch smarter.

Adresse

Waidhofen
3830

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