Pfarre Maria Rojach

Pfarre Maria Rojach Die römisch-katholische Pfarrkirche Maria Rojach am Westrand von Maria Rojach in der Gemeinde St. Andrä im Lavanttal in Kärnten ist Mariä Himmelfahrt geweiht.

Samstag, der 1. AugustTEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisDie 1 augustiSancti Alfonsi Mariæ de‘ Liguori,episcopi ...
01/08/2026

Samstag, der 1. August

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Die 1 augusti
Sancti Alfonsi Mariæ de‘ Liguori,
episcopi et Ecclesiæ doctoris
Memoria
Heiliger Alfonso Maria de‘ Liguori,
Bischof und Kirchenlehrer
Gebotener Gedenktag

Perikopen
Erste Lesung: Röm 8, 1-4
Evangelium: Mt 5, 13-19

Erste Lesung:

Leben durch Gottes Geist

1 Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt.
2 Denn für ihn gilt nicht länger das Gesetz der Sünde und des Todes. Es ist durch ein neues Gesetz aufgehoben, nämlich durch das Gesetz des Geistes Gottes, der durch Jesus Christus das Leben bringt.
3 Wie ist es dazu gekommen? Das Gesetz konnte uns nicht helfen, so zu leben, wie es Gott gefällt. Es erwies sich als machtlos gegenüber unserer sündigen Natur. Deshalb sandte Gott seinen Sohn zu uns. Er wurde Mensch und war wie wir der Macht der Sünde ausgesetzt. An unserer Stelle nahm er Gottes Urteil über die Sünde auf sich und entmachtete sie dadurch.
4 So kann sich in unserem Leben der Wille Gottes erfüllen, wie es das Gesetz schon immer verlangt hat; denn jetzt bestimmt Gottes Geist und nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben (Röm 8, 1-4 Hoffnung für alle).

Evangelium:

Salz und Licht: Was die Jünger von Jesus für diese Welt bedeuten

13 »Ihr seid für die Welt wie Salz. Wenn das Salz aber fade geworden ist, wodurch soll es seine Würzkraft wiedergewinnen? Es ist nutzlos geworden, man schüttet es weg, und die Leute treten darauf herum.
14 Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.
15 Man zündet ja auch keine Öllampe an und stellt sie dann unter einen Eimer. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, so dass sie allen im Haus Licht gibt.
16 Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Dann werden sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.«

Gottes Gebote neu erfüllen

17 »Meint nur nicht, ich sei gekommen, das Gesetz und die Worte der Propheten aufzuheben. Nein, ich will sie nicht aufheben, sondern voll zur Geltung bringen!
18 Ich versichere euch: Nicht der kleinste Buchstabe im Gesetz Gottes – auch nicht ein Strichlein davon – wird je an Gültigkeit verlieren, solange Himmel und Erde bestehen. Alles muss sich erfüllen.
19 Wenn jemand auch nur das geringste Gebot Gottes für ungültig erklärt und andere dazu verleitet, dasselbe zu tun, wird er in Gottes himmlischem Reich nicht viel bedeuten. Wer sich aber nach Gottes Geboten richtet und sie anderen weitersagt, der wird in Gottes himmlischem Reich großes Ansehen haben.« (Mt 5, 13-19 Hoffnung für alle).

Statue vor der Klosterkirche in Pagani (aus Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon).

Samstag, der 1. AugustTEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisDie 1 augustiSancti Alfonsi Mariæ de‘ Liguori,episcopi ...
01/08/2026

Samstag, der 1. August

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Die 1 augusti
Sancti Alfonsi Mariæ de‘ Liguori,
episcopi et Ecclesiæ doctoris
Memoria
Heiliger Alfonso Maria de‘ Liguori,
Bischof und Kirchenlehrer
Gebotener Gedenktag

Freitag, der 31. JuliTEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisDie 31 iuliiSancti Ignatii de Loyola, presbyteriMemoriaH...
31/07/2026

Freitag, der 31. Juli

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Die 31 iulii
Sancti Ignatii de Loyola, presbyteri
Memoria
Heiliger Ignatius von Loyola
Priester
Gebotener Gedenktag

Perikopen
Erste Lesung: 1 Kor 10, 31 – 11, 1
Evangelium: Lk 14, 25-33

Erste Lesung:

31 Darauf will ich antworten: Ob ihr esst oder trinkt oder was immer ihr sonst tut – alles soll zur Ehre Gottes geschehen.
32 Seid für niemanden ein Hindernis zum Glauben, weder für die Juden noch für die Nichtjuden und auch nicht für die Mitchristen in Gottes Gemeinde.
33 Das ist auch mein Grundsatz. Ich versuche, auf alle in jeder Beziehung Rücksicht zu nehmen. Dabei geht es nicht um mich und meinen Vorteil, sondern darum, dass möglichst viele Menschen gerettet werden.
1 Folgt meinem Beispiel, so wie ich dem Vorbild folge, das Christus uns gegeben hat (1 Kor 10, 31 – 11, 1 Hoffnung für alle).

Evangelium:

Nachfolge erfordert ganzen Einsatz

25 Als Jesus sich wieder auf den Weg machte, wurde er von einer großen Menschenmenge begleitet. Er wandte sich zu ihnen um und sagte:
26 »Wenn einer mit mir gehen will, so muss ich für ihn wichtiger sein als seine Eltern, seine Frau, seine Kinder, seine Geschwister, ja wichtiger als das eigene Leben. Sonst kann er nicht mein Jünger sein.
27 Wer nicht bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir nachzufolgen, der kann nicht mein Jünger sein.
28 Stellt euch vor, jemand möchte einen Turm bauen. Wird er sich dann nicht vorher hinsetzen und die Kosten überschlagen?
29 Er wird doch nicht einfach anfangen und riskieren, dass er bereits nach dem Bau des Fundaments aufhören muss. Wer es sieht, würde ihn auslachen
30 und sagen: ›Einen Turm wollte er bauen! Aber sein Geld reichte nur für das Fundament!‹
31 Oder stellt euch vor, ein König muss gegen einen anderen König in den Krieg ziehen: Wird er dann nicht vorher mit seinen Beratern überlegen, ob seine Armee mit 10.000 Mann die feindlichen Truppen schlagen kann, die mit 20.000 Mann anrücken?
32 Wenn nicht, dann wird er, solange die Feinde noch weit entfernt sind, Unterhändler schicken, um über einen Frieden zu verhandeln.
33 Überlegt auch ihr vorher, ob ihr wirklich bereit seid, alles für mich aufzugeben und mir nachzufolgen. Sonst könnt ihr nicht meine Jünger sein (Lk 14, 25-33 Hoffnung für alle).

Giacinto Buonacquisto: Silberbüste, 1764, in der Januarius-Kapelle der Kathedrale in Neapel (aus Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon).

Freitag, der 31. Juli TEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisDie 31 iuliiSancti Ignatii de Loyola, presbyteriMemoria...
31/07/2026

Freitag, der 31. Juli

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Die 31 iulii
Sancti Ignatii de Loyola, presbyteri
Memoria
Heiliger Ignatius von Loyola
Priester
Gebotener Gedenktag

Donnerstag, der 30. JuliTEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisFeria quintaFünfter TagDonnerstag der 17. Wocheim Jah...
30/07/2026

Donnerstag, der 30. Juli

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Feria quinta
Fünfter Tag
Donnerstag der 17. Woche
im Jahreskreis

Perikopen
Erste Lesung: Jer 18, 1–6
Evangelium: Mt 13, 47-52

Erste Lesung:

Ich bin der Töpfer, ihr seid der Ton

1 Der HERR sprach zu mir:
2 »Geh hinab zum Haus des Töpfers, dort werde ich dir eine Botschaft geben!«
3 Ich ging dorthin und sah, wie der Töpfer gerade ein Gefäß auf der Scheibe drehte.
4 Doch es misslang ihm. Er nahm den Ton und formte ein neues Gefäß daraus, das ihm besser gefiel.
5 Da sprach der HERR zu mir:
6 »Volk Israel, kann ich mit euch nicht genauso umgehen wie dieser Töpfer mit dem Ton? Denn ihr seid ja in meiner Hand wie Ton in der Hand des Töpfers!« (Jer 18, 1–6 Hoffnung für alle).

Evangelium:

Das Gleichnis vom Fischernetz

47 »Man kann Gottes himmlisches Reich auch mit einem großen Netz vergleichen, das durch das Wasser gezogen wird und die verschiedensten Fische einfängt.
48 Wenn das Netz voll ist, holt man es an Land, setzt sich hin und sortiert die guten Fische in Körbe. Die ungenießbaren aber werden weggeworfen.
49 So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die gottlosen Menschen von denen trennen, die nach Gottes Willen gelebt haben.
50 Dann werden sie die Gottlosen in den brennenden Ofen werfen, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern gibt.
51 Habt ihr das alles verstanden?«, fragte Jesus seine Jünger. »Ja«, erwiderten sie.
52 Und Jesus fügte hinzu: »Jeder Schriftgelehrte, der zu Gottes himmlischem Reich gehört und das, was er darüber gelernt hat, weitergibt, ist wie ein Hausherr, der aus seiner Vorratskammer Neues und Altes hervorholt.« (Mt 13, 47-52 Hoffnung für alle).

Mittwoch, der 29. JuliTEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisDie 29 iuliiSanctæ Marthæ, Sanctae Mariæet Sanctæ Lacar...
29/07/2026

Mittwoch, der 29. Juli

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Die 29 iulii
Sanctæ Marthæ, Sanctae Mariæ
et Sanctæ Lacarus
Memoria
Heilige Martha, Hl. Maria
und Hl. Lazarus
Gebotener Gedenktag

Perikopen
Erste Lesung: 1 Joh 4, 7-16
Evangelium: Joh 11, 19-27
oder Lk 10, 38-42

Erste Lesung:

Gottes Liebe und die Liebe zum Mitmenschen

7 Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist ein Kind Gottes und kennt Gott.
8 Wer aber nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.
9 Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können.
10 Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Sünden auf sich nahm und sie gesühnt hat.
11 Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr geliebt hat, dann müssen auch wir einander lieben.
12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Doch wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns zum Ziel gekommen.
13 Ich sage es noch einmal: Dass wir mit Gott verbunden bleiben und er mit uns, wissen wir, weil er uns seinen Geist gegeben hat.
14 Außerdem haben wir es selbst erlebt und können bezeugen, dass Gott, der Vater, seinen Sohn in diese Welt gesandt hat, um sie zu retten.
15 Und wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
16 Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und wir vertrauen fest auf diese Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm (1 Joh 4, 7-16 Hoffnung für alle).

Evangelium:

Jesus bei Maria und Marta

38 Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf, wo er bei einer Frau aufgenommen wurde, die Marta hieß.
39 Maria, ihre Schwester, setzte sich zu Füßen von Jesus hin und hörte ihm aufmerksam zu.
40 Marta aber war unentwegt mit der Bewirtung ihrer Gäste beschäftigt. Schließlich kam sie zu Jesus und fragte: »Herr, siehst du nicht, dass meine Schwester mir die ganze Arbeit überlässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!«
41 Doch der Herr antwortete ihr: »Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe.
42 Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.« (Lk 10, 38-42 Hoffnung für alle).

Glasfenster mit (von links nach rechts:) Maria Magdalena, Lazarus, Martha von Betanien und Katharina von Alexandria, 19. Jahrhundert, in der Kathedrale in Aix (aus Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon).

Mittwoch, der 29. JuliTEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisDie 29 iuliiSanctæ Marthæ, Sanctae Mariæet Sanctæ Lacar...
29/07/2026

Mittwoch, der 29. Juli

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Die 29 iulii
Sanctæ Marthæ, Sanctae Mariæ
et Sanctæ Lacarus
Memoria
Heilige Martha, Hl. Maria
und Hl. Lazarus
Gebotener Gedenktag

Dienstag, der 28. JuliTEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisFeria tertiaDritter TagDienstag der 17. Wocheim Jahresk...
28/07/2026

Dienstag, der 28. Juli

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Feria tertia
Dritter Tag
Dienstag der 17. Woche
im Jahreskreis

Perikopen
Erste Lesung: Jer 14, 17b-22
Evangelium: Mt 13, 36-43

Erste Lesung:

Herr, vergib uns, wir haben gesündigt!

17 ›Ich weine hemmungslos, meine Tränen fließen Tag und Nacht. Denn mein geliebtes Volk ist schwer verwundet, zerschlagen liegt es am Boden.
18 Wenn ich hinaus aufs Land gehe, sehe ich die Leichen daliegen – vom Schwert durchbohrt; gehe ich zurück in die Stadt, sehe ich verhungernde Menschen. Die Priester und Propheten werden in ein Land verschleppt, das sie nicht einmal kennen.‹«
19 O Gott, hast du Juda denn ganz und gar aufgegeben? Verabscheust du Jerusalem, die Stadt auf dem Berg Zion? Warum hast du uns so verwundet, dass wir nicht mehr gesund werden? Wir hofften, alles werde wieder gut – doch vergeblich! Wir dachten, die Wunden unseres Volkes würden heilen – aber wir erleben nichts als Schrecken!
20 HERR, gegen dich haben wir gesündigt, wir bekennen dir unsere Schuld und die Schuld unserer Vorfahren.
21 Bitte verstoß uns jetzt nicht, es geht doch um deine Ehre! Gib den Tempel, deinen herrlichen Thron, nicht dem Gespött preis! Denk an den Bund, den du mit uns geschlossen hast, und heb ihn nicht auf!
22 Kein Götze der Heiden kann uns helfen, keiner kann Regen bringen, und auch der Himmel gibt den Regen nicht von selbst. Nein, du bist es, HERR, unser Gott! Du hast alles geschaffen. Darum hoffen wir auf dich! (Jer 14, 17-22 Hoffnung für alle).

Evangelium:

Jesus erklärt das Gleichnis vom Unkraut im Weizen

36 Später schickte Jesus die vielen Menschen fort und ging ins Haus zurück. Dort wandten sich seine Jünger an ihn und baten: »Erkläre uns doch das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.«
37 Jesus antwortete: »Der Bauer, der die gute Saat aussät, ist der Menschensohn.
38 Der Acker steht für die Welt, die Saat für die Menschen, die zu Gottes himmlischem Reich gehören, und das Unkraut für die Leute, die dem Satan gehorchen.
39 Der Feind, der das Unkraut zwischen den Weizen gesät hat, ist der Teufel. Mit der Ernte ist das Ende der Welt gemeint, und die Erntearbeiter sind die Engel.
40 Wie das Unkraut vom Weizen getrennt und verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:
41 Der Menschensohn wird seine Engel schicken, damit sie alle aus seinem Reich aussondern, die andere zur Sünde verführt und sich gegen Gottes Gebote aufgelehnt haben.
42 Die Engel werden sie in den brennenden Ofen werfen, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern gibt.
43 Dann werden alle, die nach Gottes Willen gelebt haben, im Reich ihres Vaters leuchten wie die Sonne. Wer Ohren hat, der soll auf meine Worte hören!« (Mt 13, 36-43 Hoffnung für alle).

Montag, der 27. JuliTEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisFeria secundaZweiter TagMontag der 17. Wocheim Jahreskrei...
27/07/2026

Montag, der 27. Juli

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Feria secunda
Zweiter Tag
Montag der 17. Woche
im Jahreskreis

Perikopen
Erste Lesung: Jer 13, 1-11
Evangelium: Mt 13, 31-35

Der verrottete Gürtel

1 Der HERR sprach zu mir: »Kauf dir einen Gürtel aus Leinen, binde ihn dir um und sorg dafür, dass er nicht nass wird!«
2 Ich kaufte einen Gürtel und legte ihn an, so wie der HERR es mir befohlen hatte.
3 Dann gab er mir noch einen Auftrag:
4 »Geh mit deinem neuen Gürtel an den Euphrat und versteck ihn dort in einer Felsspalte!«
5 Wieder tat ich, was der HERR mir gesagt hatte, ging zum Euphrat und versteckte den Gürtel dort.
6 Nach langer Zeit sprach der HERR zu mir: »Geh zurück an den Euphrat und hol den Gürtel, den du auf meinen Befehl dort versteckt hast!«
7 Da wanderte ich wieder zum Euphrat und holte den Gürtel aus seinem Versteck hervor. Doch er war verrottet und zu nichts mehr zu gebrauchen.
8 Der HERR sprach zu mir:
9 »Genauso werde ich den Hochmut der Bewohner von Jerusalem und ganz Juda zunichtemachen.
10 Sie sind ein boshaftes Volk, das sich weigert, auf mich zu hören, und tut, wozu sein Eigensinn es treibt. Anderen Göttern laufen sie nach, dienen ihnen und beten sie an – darum werden sie diesem Gürtel gleichen, der zu nichts mehr zu gebrauchen ist!
11 Wie sich ein Mann seinen Gürtel um die Hüften bindet, so wollte ich, der HERR, mich mit Israel und Juda verbinden. Mein Volk sollten sie sein, meinen Namen bekannt machen, mir Lob und Ehre bringen – doch sie haben mir nicht gehorcht!« (Jer 13, 1-11 Hoffnung für alle).

Evangelium:

Die Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig

31 Jesus erzählte ein weiteres Gleichnis: »Mit Gottes himmlischem Reich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf sein Feld sät.
32 Es ist zwar das kleinste von allen Samenkörnern, aber wenn es aufgeht und wächst, wird es größer als andere Sträucher. Ja, es wird zu einem Baum, auf den die Vögel fliegen, um in seinen Zweigen ihre Nester zu bauen.«
33 Und auch das folgende Gleichnis erzählte Jesus: »Man kann Gottes himmlisches Reich mit einem Sauerteig vergleichen, den eine Frau zum Brotbacken nimmt. Obwohl sie nur wenig davon unter eine große Menge Mehl mischt, ist am Ende alles durchsäuert.«
34 All das sagte Jesus der Menschenmenge in Form von Gleichnissen; sie fehlten in keiner seiner Predigten.
35 So sollte sich erfüllen, was Gott durch seinen Propheten angekündigt hatte: »Ich werde in Gleichnissen zu ihnen reden. Geheimnisse, die seit Weltbeginn verborgen waren, will ich ihnen enthüllen.« (Mt 13, 31-35 Hoffnung für alle).

Sonntag, der 26. JuliTEMPUS « PER ANNUM »Die Zeit im JahreskreisDie 26 iuliiSs. Ioachim et Annæ, parentumbeatæ Mariæ Vir...
26/07/2026

Sonntag, der 26. Juli

TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis

Die 26 iulii
Ss. Ioachim et Annæ, parentum
beatæ Mariæ Virginis
Memoria
Heiliger Joachim
und
Heilige Anna
Eltern der seligen Jungfrau Maria
Gebotener Gedenktag
(gemeinsame Feier)
Siehe auch:
Annatag

Perikopen
Erste Lesung: Sir 44, 1.10-15
oder Spr 31, 10-13.19-20.30-31
Evangelium: Mt 13, 16-17

Erste Lesung:

Ein Loblied auf die tatkräftige Frau

10 Eine tüchtige Frau – wer hat das Glück, sie zu finden? Sie ist wertvoller als viele Juwelen!
11 Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie bewahrt und vergrößert seinen Besitz.
12 Ihr Leben lang tut sie ihm Gutes, niemals fügt sie ihm Leid zu.
13 Sie besorgt sich Wolle und Flachs und verarbeitet es mit geschickten Händen.
19 Mit geschickten Händen spinnt sie ihr eigenes Garn.
20 Sie erbarmt sich über die Armen und gibt den Bedürftigen, was sie brauchen.
30 Anmut kann täuschen, und Schönheit vergeht – doch wenn eine Frau Ehrfurcht vor dem HERRN hat, dann verdient sie das höchste Lob!
31 Rühmt sie für ihre Arbeit und Mühe! In der ganzen Stadt soll sie für ihre Taten geehrt werden! (Spr 31, 10-13.19-20.30-31 Hoffnung für alle).

Evangelium:

16 »Aber ihr könnt euch glücklich schätzen, denn eure Augen können sehen und eure Ohren hören.
17 Ich versichere euch: Viele Propheten und Menschen, die nach Gottes Willen lebten, hätten gern gesehen, was ihr seht, und gehört, was ihr hört. Aber die Zeit war noch nicht da.« (Mt 13, 16-17 Hoffnung für alle).

Nürnberger Nelkenmaler (zugeschrieben): Anna Selbdritt mit Nikolaus von Myra (links) und Martin von Tours (rechts), um 1510, Altarbild in der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main (aus Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon).

Adresse

Maria Rojach 17
Sankt Andrä
9422

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