04/06/2026
Donnerstag, der 4. Juni
TEMPUS « PER ANNUM »
Die Zeit im Jahreskreis
IN SOLLEMNITATIBUS DOMINI « PER ANNUM »
OCCURRENTIBUS
HOCHFESTE DES HERRN IM JAHRESKREIS
Feria V Post Sanctissimam Trinitatem
Donnerstag nach Heiligster Dreifaltigkeit
SANCTISSIMI CORPORIS
ET SANGUINIS CHRISTI
Sollemnitas
HEILIGSTER LEIB
UND HELIGSTES BLUT CHRISTI
FRONLEICHNAM
Hochfest
Perikopen
Erste Lesung: Dtn 8, 2–3.14–16a
Zweite Lesung: 1 Kor 10, 16–17
Fronleichnamssequenz
Evangelium: Joh 6, 51-58
Erste Lesung:
Gott prüft und erzieht sein Volk
2 Erinnert euch an den langen Weg, den der HERR, euer Gott, euch bis hierher geführt hat, an die vierzig Jahre in der Wüste. Er ließ euch in Schwierigkeiten geraten, um euch auf die Probe zu stellen. So wollte er sehen, wie ihr euch entscheiden würdet: ob ihr nach seinen Geboten leben würdet oder nicht.
3 Er legte euch Entbehrungen auf und ließ euch hungern. Dann gab er euch das Manna zu essen, das weder ihr noch eure Vorfahren kanntet. Er wollte euch damit zeigen, dass der Mensch nicht allein von Brot lebt, sondern vor allem von den Worten des HERRN.
14 Dann könntet ihr überheblich werden und den HERRN, euren Gott, vergessen. Dabei hat er euch aus der Sklaverei in Ägypten befreit.
15 Er war es, der euch durch die große, schreckliche Wüste geführt hat, wo Giftschlangen und Skorpione lauerten. In diesem ausgedörrten Land ließ er für euch Wasser aus dem harten Felsen hervorquellen
16 und gab euch Manna zu essen, das eure Vorfahren nicht kannten (Dtn 8, 2–3.14–16 Hoffnung für alle).
Evangelium:
51 »Ich selbst bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Wer von diesem Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Menschen leben können.«
52 Nach diesen Worten kam es unter den Juden zu einer heftigen Auseinandersetzung. »Will dieser Mensch uns etwa seinen Leib zu essen geben?«, fragten sie.
53 Darauf erwiderte Jesus: »Ja, ich versichere euch: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken.
55 Denn mein Leib ist die wahre Nahrung und mein Blut der Leben spendende Trank.
56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
57 Ich lebe durch die Kraft Gottes, des lebendigen Vaters, der mich gesandt hat. Ebenso wird jeder, der meinen Leib isst, durch mich leben.
58 Nun wisst ihr, was ich mit dem Brot meine, das vom Himmel zu euch herabgekommen ist! Eure Vorfahren haben zwar auch in der Wüste Brot vom Himmel gegessen, aber sie sind trotzdem gestorben. Doch wer dieses Brot isst, wird für immer leben.« (Joh 6, 51-58 Hoffnung für alle).
Eucharistischer Segen mit dem Allerheiligsten in der geschmückten Monstranz vor dem Hochaltar in der Pfarrkirche Maria Rojach am Ende der Fronleichnamsprozession am 30. Mai 2024.
Foto: © Bernhard Wagner