Dr. Michael Spitzbart

Dr. Michael Spitzbart Arzt, Autor, Keynote-Speaker, Journalist (VDZV)

02/08/2026

So wird aus einem gesunden Menschen ein Dauerpatient.

Dafür gibt es einen Fachbegriff: Polypharmazie. Und dahinter steckt ein Problem, über das viel zu selten gesprochen wird. Sobald jemand mehr als drei oder vier Medikamente gleichzeitig nimmt, weiß kein Arzt der Welt mehr, wie diese Mittel untereinander reagieren. Die einzelnen Nebenwirkungen stehen im Beipackzettel. Die Wechselwirkungen kennt niemand. Das ist kein Behandlungsplan mehr, das ist russisches Roulette.

Ich hatte einen sehr prominenten Patienten, der es einmal so auf den Punkt gebracht hat: Er stehe morgens auf, es gehe ihm eigentlich gut, dann nehme er seine Medikamente und könne sich gleich wieder hinlegen. Ich habe ihm geraten, damit aufzuhören. Er hat den anderen Ärzten vertraut, ich war ja kein behandelnder Arzt für ihn. In meinen Augen ist er zehn Jahre zu früh gegangen.

Das Grundproblem ist immer dasselbe: Es wird das Symptom behandelt und nicht die Ursache. Und weil das Symptom bleibt, bleibt auch das Medikament. Jahrzehntelang.

Mein Hauptvorwurf an die klassische Medizin lautet genau so. Nicht, dass es Medikamente gibt. Bei einer schweren Infektion bin ich dankbar für ein wirksames Antibiotikum. Das war nicht immer selbstverständlich, an heutigen Bagatellen sind früher viele Menschen gestorben.

Aber für vieles gibt es natürliche Alternativen, die genauso wirken und keine gefährlichen Wechselwirkungen mitbringen. Sie haben nur einen Nachteil aus Sicht der Industrie: Die Natur lässt sich nicht patentieren.

Deshalb mein Rat: Stellt jedes einzelne Medikament auf den Prüfstand. Nicht eigenmächtig absetzen, das wäre gefährlich. Aber fragt euren Arzt bei jedem einzelnen Präparat: Wofür genau nehme ich das, und was passiert, wenn ich es weglasse?

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01/08/2026

Ein gutes Immunsystem ist keine Garantie. Aber es ist die beste Voraussetzung, gesund zu bleiben, die ihr habt.

Diese Woche saß Anthony Fauci vor einem Senatsausschuss in Washington. Vier Stunden lang. Und er hat auf über hundert Fragen keine einzige Antwort gegeben, sondern sich auf den fünften Verfassungszusatz berufen, der davor schützt, sich selbst zu belasten. Fauci hat in seiner Laufbahn über 250 Mal vor dem Kongress ausgesagt. Es war das erste Mal, dass er schwieg.

Ich will das gar nicht bewerten. Jeder darf von seinen Rechten Gebrauch machen. Nur führt es uns etwas vor Augen: Die Aufarbeitung wird uns nicht geschenkt. Und die Frage, die für euch wirklich zählt, wird in keinem Ausschusssaal beantwortet.

Die Frage lautet: Was macht ihr anders, wenn morgen wieder eine Pandemie ausgerufen wird?

Meine Antwort ist immer dieselbe. Es gibt tausend Krankheiten, aber es gibt nur ein Immunsystem. Und wenn das Immunsystem gut ist, dann könnt ihr die tausend Krankheiten weitgehend vergessen. Es ist gegen fast alles gefeit. Fast alles, wohlgemerkt. Ich verspreche niemandem Unverwundbarkeit.

Drei Dinge, die ihr sofort tun könnt:

Erstens: Achtet auf einen hohen Eiweißspiegel. Eure Immunzellen bestehen aus Eiweiß. Viel Eiweiß bedeutet viele Immunzellen, wenig Eiweiß bedeutet wenige. So simpel ist die Rechnung.

Zweitens: Bewegt euch täglich draußen, aerob. Langsam, dafür länger. Das Immunsystem muss belüftet sein. Ich habe unzählige Patienten gehabt, die sagten: Seit ich im Winter durchjogge, werde ich nicht mehr krank. Wichtig ist die Dosis. Leichtes Ausdauertraining baut das Immunsystem auf, ein Marathon baut es ab.

Drittens: Füllt eure Mikronährstoffe auf. B-Vitamine, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E. Am besten nicht raten, sondern messen lassen.

Das Ziel dahinter hat einen schönen Namen: die stille Feiung. Ihr macht die Infektion mit, ohne sie zu spüren. Das ist der Königsweg.

Ihr müsst nicht auf Washington warten, um damit anzufangen.

31/07/2026

Wenn ihr einen chronischen Eisenmangel habt, kann ich euch fast auf den Kopf zusagen, dass ihr auch einen Eiweißmangel habt.

Der Grund steckt im Wort selbst. Ferritin ist das Eisenspeicherprotein. Also Eiweiß. Ohne genug Eiweiß baut der Körper keinen Speicher auf, und ohne Speicher kann er das Eisen nicht halten. Jedes Molekül, das ankommt, rinnt wieder durch.

Deshalb ist die Eisentablette allein reine Kosmetik. Der Wert steigt kurz, dann fällt er wieder, und das Spiel beginnt von vorn. Wer stattdessen den Eiweißspiegel anhebt, baut das Ferritin auf. Und dann braucht es meistens gar kein zusätzliches Eisen mehr.

Frauen trifft das besonders. Sie verlieren an drei Stellen Eiweiß, die Männer nicht haben: Menstruation, Schwangerschaft, Stillen. Genau deshalb sehe ich bei Frauen so oft beides tief, das Eiweiß und den Eisenspeicher.

Zwei Dinge, die ihr wissen solltet:

Der reine Eisenwert schwankt stark, je nachdem, was ihr vorher gegessen habt. Ferritin ist der ehrlichere Wert, weil er den Speicher zeigt und nicht die Momentaufnahme. Ich möchte ihn bei meinen Patienten immer über 100 sehen.

Und habt Geduld. Einen leeren Speicher füllt man nicht in zwei Wochen. Das dauert eher fünf bis sechs Monate.

Lasst euch also nicht nur Eisen verschreiben. Lasst Ferritin und Eiweiß messen. Erst dann seht ihr, woran es wirklich liegt.

SONDERFOLGE Kam Corona aus einem Labor?Anthony Fauci saß vor dem US-Senat. Über hundert Mal hat er die Aussage verweiger...
30/07/2026

SONDERFOLGE

Kam Corona aus einem Labor?

Anthony Fauci saß vor dem US-Senat. Über hundert Mal hat er die Aussage verweigert. Nicht einmal, welcher Wochentag ist, wollte er beantworten. Zeitgleich hat das Weiße Haus erneut auf ein Dokument verwiesen, das genau das sagt, wofür man vor fünf Jahren noch als Schwurbler galt.

Ich habe damals gesprochen. Neun Verfahren vor der Ärztekammer. Alle gewonnen.

Außerdem sprechen wir über die Aufarbeitung, die in Deutschland nie stattgefunden hat, über die Menschen, die sich impfen ließen und heute mit Beschwerden alleingelassen werden, und darüber, was jeder von uns beim nächsten Mal konkret anders machen sollte.

Darum geht es:

– Warum Fauci schweigt und was das aussagt
– Enquete-Kommission statt Untersuchungsausschuss: warum das kein Zufall war
– Was Betroffenen heute wirklich hilft
– Der Blutwert, den kaum jemand misst
– Warum Angst das Immunsystem schwächt
– Drei Dinge für den nächsten Fall

Eine Folge über Aufarbeitung, die nicht stattfindet. Und darüber, was man trotzdem selbst in der Hand hat.

SONDERFOLGEKam Corona aus einem Labor?Anthony Fauci saß vor dem...

28/07/2026

Ich habe noch keinen echten Veganer gesehen, der einen Eiweißspiegel im oberen Drittel hatte.

Bevor jetzt jemand aufspringt: Mir ist völlig egal, wie jemand zu einem hohen Eiweißspiegel kommt. Wenn das mit veganer Ernährung gelingt, sage ich Hut ab und weiter so. Ich habe kein Problem mit der Überzeugung, ich habe ein Problem mit dem Wert im Blut.

Nur sehe ich in der Praxis eben meistens etwas anderes. Der Grund ist simpel. Linsen und Bohnen sind gute Lebensmittel, aber sie bestehen überwiegend aus Kohlenhydraten. Du bist längst satt, bevor genug Eiweiß im Blut angekommen ist. Deshalb tun sich rein pflanzlich lebende Menschen so schwer, nach oben zu kommen Warum mir das so wichtig ist: Eiweiß ist der Baustoff für fast alles. Muskeln, Knochen, Immunsystem, roter Blutfarbstoff, dazu die Hormone Dopamin, Serotonin und Testosteron. Bei 7,7 beginnt für mich das gesunde Leben. Darüber laufen die aufbauenden Prozesse, darunter die abbauenden.

Mit dreißig merkst du davon nichts. Aber wenn jemand mit fünfundzwanzig anfängt und der Eiweißspiegel bleibt zwei Jahrzehnte lang unten, dann kann ich heute schon ahnen, wie es diesem Menschen mit fünfundsechzig geht. Muskelabbau und Osteoporose kommen dann früher.

Das Tückische daran: Eiweiß gehört nicht zur Routine beim Hausarzt. Es wird meistens gar nicht gemessen. Und selbst wenn, liegt der Wert am unteren Anschlag und du hörst trotzdem: alles normal.

Deshalb mein Rat, egal wie du dich ernährst: Lass deinen Eiweißspiegel messen. Dann weißt du, wo du stehst, statt zu glauben, wo du stehst.

Ganze Folge:

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27/07/2026

Süß ist ein Reflex, den dir die Natur eingebaut hat.

Früher war Süßes selten. Reife Früchte gab es nur kurz im Jahr, Zucker war kostbar. Wer etwas Süßes fand und aß, wurde vom Gehirn mit einem Schub Dopamin belohnt, damit er es möglichst bald wieder tat. Ein kluges System, das ums Überleben ging.

Das Problem: Dieses System läuft heute noch genauso. Nur ist Süßes nicht mehr selten. Es steht an jeder Ecke, in jedem Regal, in fast jedem Fertigprodukt. Und dein Gehirn belohnt dich dafür wie vor zehntausend Jahren. Deshalb bleibt die Tafel Schokolade selten bei einem Stück.

Genau hier scheitern die meisten Diäten. Diät heißt übersetzt nichts anderes als Ernährungsform. Bei uns ist das Wort negativ besetzt, weil es fast immer Verzicht bedeutet. Und Verzicht hält kaum jemand durch. Zwei Wochen vielleicht, dann übernimmt wieder das Unterbewusstsein, und du bist zurück, wo du warst.

Der bessere Weg ist nicht die nächste Diät. Es ist, den Süßgeschmack selbst umzustellen. Gib dir vierzehn Tage. Kaffee ohne Zucker, keine Süßigkeiten. Die ersten Tage sind zäh, danach wird es jeden Tag leichter. Und wer nach diesen zwei Wochen versehentlich in eine gezuckerte Tasse gerät, spuckt sie angewidert wieder aus. Der Geschmack hat sich umgestellt.

Das ist kein Verzicht. Das ist Freiheit von einem Reflex, der heute gegen dich arbeitet.

Nicht an die Diät denken. An die Lebensweise denken. Was ist gesund für dich, und was hältst du wirklich durch?

Medizin-Skandal in Deutschland! Wie seht ihr den jüngsten Vorfall? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!
26/07/2026

Medizin-Skandal in Deutschland! Wie seht ihr den jüngsten Vorfall? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Hashimoto ist keine Schilddrüsenkrankheit. Das ist der Denkfehler, der die meisten Behandlungen ins Leere laufen lässt.B...
24/07/2026

Hashimoto ist keine Schilddrüsenkrankheit. Das ist der Denkfehler, der die meisten Behandlungen ins Leere laufen lässt.

Bei Hashimoto kämpft das Immunsystem gegen die eigene Schilddrüse. Bei Rheuma greift es die eigene Gelenkinnenhaut an. Das Prinzip ist immer dasselbe, nur das Ziel ist ein anderes. Deshalb behandle ich nicht die Schilddrüse, sondern den autoimmunen Prozess dahinter.

Der Arzt zückt den Rezeptblock und schreibt das fertige Hormon auf. Lebenslänglich. Nur rührt diese Tablette die Ursache mit keinem Millimeter an.

Mein Weg besteht aus zwei Richtungen. Raus mit den Brandbeschleunigern: Weizen und Gluten, Zucker und Fruktose, industrielle Öle. Rein mit den Feuerlöschern: Antioxidantien wie Vitamin C und E, gerade in dieser Kombination, dazu Vitamin D und hochdosierte Omega-3-Fettsäuren. Dazu braucht das Immunsystem Sauerstoff, also aerobes Ausdauertraining nach dem Motto: langsam, dafür länger.

Ob das wirkt, musst du nicht erraten. Der Anti-TPO-Wert im Blut zeigt es dir. Fällt dieser Marker, wirken deine Maßnahmen. Das ist die ehrlichste Verlaufskontrolle, die du bekommen kannst.

Ganz ausbrennen werden diese Prozesse selten. Ich habe es aber schon erlebt. Es erfordert Disziplin über einen längeren Zeitraum.

Und ein Punkt, bei dem ich persönlich sehr zurückhaltend geworden bin: Bei jeder Impfung wird das Immunsystem erst einmal geschwächt, man spricht vom Impffenster. Heute wird dieses Fenster so oft geöffnet, dass es das Immunsystem nach meiner Erfahrung nachhaltig schwächen kann. Untersucht wird so etwas nie.

Wer verstehen will, was die eigenen Werte wirklich sagen, kommt am Blutbild nicht vorbei.

Adresse

Nößlthal 12
Pöndorf
4891

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
Dienstag 08:00 - 12:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

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