15/06/2026
Ein paar Impressionen von der Nelson-Messe am 12.06.2026 im Münster.
Joseph Haydn, Missa in angustiis (Nelsonmesse in d-Moll), Hob.XXII:11 für Soli, Chor und Orchester.
Arnold Schoenberg Chor
Erwin Ortner – Leitung
Orchester St. Augustin Wien
Ursula Langmayr – Sopran
Johanna Krokovay – Alt
Robert Bartneck – Tenor
Benjamin Sattlecker – Bass
Peter Tiefengraber – Orgel
Messkomposition von Joseph Haydn (1732–1809) und entstand im Jahre 1798. Sie wurde im selben Jahre in der Stadtpfarrkirche in Eisenstadt uraufgeführt, nachdem ursprünglich eine Aufführung in der Bergkirche vorgesehen gewesen war.
Haydn schrieb die Messe für seinen langjährigen Auftraggeber und Patron Nikolaus II. Esterházy de Galantha. Wie ihr Name („Messe in der Bedrängnis“) sagt, entstand sie in einer schwierigen Zeit, nämlich in der Zeit der napoleonischen Kriege, der sogenannten „Franzosenzeit“. Das zeigt sich auch darin, dass dies die einzige Messe Haydns ist, die in einer Moll-Tonart verfasst ist. Außerdem besteht die Besetzung zusätzlich aus drei Trompeten, da der Fürst seine Holzbläser entlassen hatte. Die ursprüngliche Besetzung war somit: Streicher, Trompeten, Orgel und Pauken. Haydn ergänzte später Holzbläser- und Hörnerstimmen.
Die Messe umfasst klassisch Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei. Sie weist viele düster klingende Momente auf, aber auch jubelnde Trompetenfanfaren.