IMÖ - Islamische Militärseelsorge Österreich

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Soldaten im Dienst für Frieden, Schutz und DemokratieSoldaten verschiedener religiöser Zugehörigkeiten leisten gemeinsam...
13/06/2026

Soldaten im Dienst für Frieden, Schutz und Demokratie

Soldaten verschiedener religiöser Zugehörigkeiten leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung, zur Sicherung des Friedens und zur Verteidigung demokratischer Werte. Katholische, orthodoxe und muslimische Soldaten dienen oftmals in denselben Einheiten und erfüllen ihre Aufgaben in gegenseitigem Respekt und kameradschaftlicher Verbundenheit.

Trotz unterschiedlicher religiöser Traditionen und Gebetsformen verbindet katholische, orthodoxe und muslimische Soldaten ein gemeinsames Anliegen: der Einsatz für Sicherheit, Menschenwürde und ein friedliches Zusammenleben. Ihre Gebete werden zwar entsprechend den jeweiligen Glaubensüberzeugungen und religiösen Traditionen gestaltet, zugleich bringen sie Werte und Hoffnungen zum Ausdruck, die von Verantwortung, Friedensbewusstsein und dem Wunsch nach Schutz für die Menschen geprägt sind.

In modernen demokratischen Staaten steht die Zusammenarbeit über religiösen und kulturellen Unterschieden. Kameradschaft, gegenseitige Wertschätzung und die Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft bilden die Grundlage des gemeinsamen Handelns. Die Vielfalt der Glaubensrichtungen kann dabei als Bereicherung verstanden werden, da sie verdeutlicht, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion gemeinsam Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen.

Der Dienst der Soldaten zeigt, dass Frieden, Demokratie und der Schutz der Bevölkerung universelle Werte sind, die Menschen verschiedener Glaubensrichtungen verbinden. Unterschiedliche religiöse Traditionen stehen dabei nicht im Widerspruch zum gemeinsamen Auftrag, sondern unterstreichen den gemeinsamen Wunsch nach Sicherheit, Gerechtigkeit und einem friedlichen Miteinander.

Feierliche Angelobung in LeobenAm Freitag, dem 29. Mai 2026, fand am Leobener Hauptplatz im Rahmen des 1. Leobener Bergs...
02/06/2026

Feierliche Angelobung in Leoben

Am Freitag, dem 29. Mai 2026, fand am Leobener Hauptplatz im Rahmen des 1. Leobener Bergstadtfestes die feierliche Angelobung von rund 300 Rekruten des Österreichischen Bundesheeres statt.

Die Rekruten des Einrückungstermins Mai 2026 leisteten vor zahlreichen Gästen ihr Treuegelöbnis auf die Republik Österreich. Die Soldaten aus den Garnisonen Straß, Zeltweg und Graz präsentierten sich dabei in beeindruckender Weise und unterstrichen ihre Bereitschaft zum Dienst für das Land.

Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner würdigte in seiner Ansprache das Engagement der jungen Soldaten und bedankte sich für ihren persönlichen Beitrag zur Sicherheit Österreichs.

Wir gratulieren allen angelobten Soldaten herzlich und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg beim Bundesheer viel Erfolg, Kameradschaft, Soldatenglück und Gottes Segen!

Erstunterricht bei der 1. Gardekompanie in HornDer Beginn des militärischen Dienstes markiert für viele junge Soldatinne...
01/06/2026

Erstunterricht bei der 1. Gardekompanie in Horn

Der Beginn des militärischen Dienstes markiert für viele junge Soldatinnen und Soldaten einen bedeutenden neuen Lebensabschnitt. Der Lebenskundliche Unterricht unterstützt sie dabei, Herausforderungen zu begegnen, Orientierung zu finden und ihren Weg verantwortungsbewusst zu gestalten.

Wir wünschen unseren jungen Kameradinnen und Kameraden für ihre weitere Ausbildung viel Erfolg, starken Zusammenhalt in der Gemeinschaft sowie alles Gute und Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg.

Die Stadtgemeinde Mattersburg stand ganz im Zeichen des BundesheeresAm 28. Mai 2026 legten 102 Rekrutinnen und Rekruten ...
31/05/2026

Die Stadtgemeinde Mattersburg stand ganz im Zeichen des Bundesheeres

Am 28. Mai 2026 legten 102 Rekrutinnen und Rekruten des Militärkommandos Burgenland beim Viadukt feierlich ihr Treuegelöbnis ab. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Bundesheer sowie viele interessierte Bürgerinnen und Bürger verfolgten die feierliche Angelobung vor Ort.

Wir gratulieren den Rekrutinnen und Rekruten und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Weg beim Bundesheer!

ANGELOBUNG IN REICHENAU AN DER RAXAm Donnerstag, dem 28. Mai 2026, fand im schönen Kurpark der Marktgemeinde Reichenau a...
30/05/2026

ANGELOBUNG IN REICHENAU AN DER RAX

Am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, fand im schönen Kurpark der Marktgemeinde Reichenau an der Rax die feierliche Angelobung von insgesamt 120 Soldaten des Einrückungstermins Mai 2026 der Theresianischen Militärakademie, des Militärkommandos Niederösterreich, des Stabsbataillons 3 sowie der Auslandseinsatzbasis statt.

Wir wünschen viel Soldatenglück und Gottes Segen!

Mehr unter:

https://www.milak.at/angelobung-reichenau

FundamentalismusGestern fanden an der Theresianischen Militärakademie zwei Vorträge zum Thema Fundamentalismus für die O...
19/05/2026

Fundamentalismus

Gestern fanden an der Theresianischen Militärakademie zwei Vorträge zum Thema Fundamentalismus für die Offiziere im Ruhestand statt. Militärdekan Gugerel sowie Militärimam Corbic referierten über dieses aktuelle und gesellschaftlich bedeutende Thema. Die anwesenden Offiziere im Ruhestand nutzten die Gelegenheit für Fragen und angeregte Diskussion.

Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und die Möglichkeit, zu diesem wichtigen Thema referieren zu dürfen.

Gedenkveranstaltung Julius SchlegelAnlässlich des Gedenkens an Oberstleutnant Julius SCHLEGEL und seine besonderen Verdi...
18/05/2026

Gedenkveranstaltung Julius Schlegel

Anlässlich des Gedenkens an Oberstleutnant Julius SCHLEGEL und seine besonderen Verdienste um den Kulturgüterschutz luden das Militärkommando Wien, die Österreichische Gesellschaft für Kulturgüterschutz (ÖGKGS) sowie das Schlegel-Komitee vergangenen Mittwoch zu einer Feierstunde in den Wertheimsteinpark ein.

Die Gedenkveranstaltung stand im Jahr 2026 im Zeichen des 72. Jahrestages der Unterzeichnung der Haager Konvention. Die „Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten“ vom 14. Mai 1954 samt ihren beiden Zusatzprotokollen bildet ein internationales Abkommen zum Schutz und zur Bewahrung von Kulturgütern in bewaffneten Konflikten. Sie entstand als Reaktion auf die schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges.

Angelobung Graz/ ASKÖ StadionGestern Abend legten 349 steirische Rekruten, davon fünf Frauen, im ASKÖ-Stadion in Graz-Eg...
09/05/2026

Angelobung Graz/ ASKÖ Stadion

Gestern Abend legten 349 steirische Rekruten, davon fünf Frauen, im ASKÖ-Stadion in Graz-Eggenberg lautstark ihr Treuegelöbnis auf die Republik Österreich ab – ein starkes Zeichen für Verantwortung, Demokratie und Zusammenhalt.

Die Angelobung wurde vom Militärkommando Steiermark in Zusammenarbeit mit dem Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 von der 7. Jägerbrigade/Jagdkampf durchgeführt. Die angelobten Soldatinnen und Soldaten kamen vom Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 aus Feldbach mit Fahrschülern des Pionierbataillons 1 aus Villach, vom Jägerbataillon 18 aus St. Michael, von der ABC-Abwehrkompanie des Stabsbataillons 7 aus Graz sowie vom Versorgungsregiment 1 aus Gratkorn.

„O ihr, die ihr glaubt! Haltet eure Abmachungen ein,“ (5:1). Ohne Treue gibt es keine Freundschaft, und ohne Treue fühlen wir uns nicht sicher. Möge Gott uns zu Menschen machen, die ihre Treue bewahren,“ sagte Militärimam Corbic außerdem in seiner Ansprache.

Wie wünschen viel Soldatenglück und Gottes Segen!

Feierliche Kommandoübergabe - WienWien, 29. April 2026  - Im einladenden Ambiente des Arkadenhofs wurde gestern Brigadie...
30/04/2026

Feierliche Kommandoübergabe - Wien

Wien, 29. April 2026 - Im einladenden Ambiente des Arkadenhofs wurde gestern Brigadier Christian Habersatter zum neuen Militärkommandanten von Wien bestellt. Er folgt auf Brigadier Kurt Wagner, der diese verantwortungsvolle Funktion über 14 Jahre hinweg mit großer Umsicht und Engagement ausgeübt hat.

Zahlreiche internationale Fest- und Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik und Militär versammelten sich aus diesem feierlichen Anlass im Wiener Rathaus, um Brigadier Wagner für seine langjährigen Verdienste um die Stadt Wien zu danken und ihn, im Zuge der Kommandoübergabe, würdig in den Ruhestand zu verabschieden.

Dem bisherigen Kommandanten Brigadier Kurt Wagner gilt unser aufrichtiger Dank für seinen langjährigen Einsatz, seine Führungsstärke und sein Engagement. Wir wünschen ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand alles Gute, vor allem Gesundheit und viele erfüllte Momente.

Dem neuen Kommandanten Brigadier Christian Habersatter wünschen wir viel Erfolg für die kommenden Aufgaben.

Mehr unter:

https://www.bmlv.gv.at/cms/artikel.php?ID=12182

Tagung 2026:Religionen, Krieg und FriedenSALZBURG. Am Dienstagabend und Mittwoch fand die jährliche Tagung zur Förderung...
23/04/2026

Tagung 2026:
Religionen, Krieg und Frieden

SALZBURG. Am Dienstagabend und Mittwoch fand die jährliche Tagung zur Förderung des Interreligiösen Dialogs der Kommission Weltreligionen der Österreichischen Bischofskonferenz im Bildungszentrum St. Virgil Salzburg statt. Dabei wurde das Friedenspotenzial der Religionen ausgelotet und zugleich deren ambivalente Rolle in Konflikten kritisch reflektiert. Der Dienstagabend stand als öffentlicher Auftakt unter dem Titel „Frieden leben“. Der Mittwoch stand im Zeichen interdisziplinärer und interreligiöser Perspektiven.
Geschäftsführender Vorsitzender des Referats und Vertreter der Diözese Graz-Seckau Markus Ladstätter betonte: „Wenn wir in Österreich über Krieg und Frieden reden, tun wir das unter dem Privileg, dass wir hier in Frieden leben.“
Referats- und Militärbischof Werner Freistetter sprach zum Thema „Diener der Sicherheit und Freiheit der Völker“, einem Zitat aus dem Schreiben „Gaudium et spes“ (79) des Zweiten Vatikanischen Konzils, das in einem unruhigen und mit Konflikten aufgeladenem Jahrzehnt entstanden sei.
Auf die christliche Verantwortung und die Möglichkeit, daraus zu handeln, machte Cesare Zucconi, Generalsekretär von Sant‘ Egidio in Rom, aufmerksam. Für ihn ist Frieden nichts Statisches. Die Religionen können einen großen Beitrag leisten und tun dies auch. Seit einiger Zeit sei ein „hilfloses Schweigen der Bevölkerung“ zu vernehmen.

Perspektiven Wissenschaft und Praxis

Zu Wort kamen bei der Tagung Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Religionsgemeinschaften sowie aus Wissenschaft und Praxis. Den Auftakt am Mittwoch bildete ein Vortrag der Leiterin des Büros der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen, Rebecca Jovin, die den Zusammenhang von Abrüstung und Friedenssicherung beleuchtete.
Der Grazer Religionswissenschaftler Franz Winter ordnete das Thema religionswissenschaftlich ein. „Religionen haben ihren Anteil an Gewalt in der Welt“, so seine These.

Interreligiöse Akzente

Im weiteren Verlauf wurden spezifische religiöse Zugänge thematisiert: Islamische Perspektiven präsentierten der Wiener Militärimam Kenan Corbic und der Hauptimam der Bosniakischen Kultusgemeinde Österreich Senad Kusur. Corbic betonte, es gebe das falsche Narrativ des gewaltbereiten Islam, wobei es Regeln für den friedlichen Umgang miteinander im Islam gibt. Der dschihadistische Islam, in dem die Religion für Gewalt missbraucht wird, vertrete eine Minderheit – der Terror von „9/11“ habe das Bild über den Islam nachhaltig negativ geprägt. Corbic machte auf die unterschiedlichen Verwendungen des Wortes „Dschihad“ aufmerksam – der größte „Dschihad“ sei der „Kampf gegen sich selbst“. Er zeigte sich überzeugt: „Es gibt keinen heiligen Krieg im Islam.“ Es brauche einen „Bildungs-Dschihad“.
Kusur beschrieb, ausgehend von der Sprache, unterschiedliche Konzepte, die zum Frieden führen – Gerechtigkeit, Geduld, Schöpfungsliebe und Anerkennung von Vielfalt seien etwa Grundpfeiler dafür. Er zeigte sich überzeugt: „Am Frieden kann man nur gemeinsam arbeiten.“
Eine persönliche jüdische Wahrnehmung brachte die Landesrabbinerin in Sachsen Esther Jonas-Märtin ein. Das Gebot „du sollst nicht töten“ begleite das Judentum, wobei es eine Ausnahme zur Selbstverteidigung seitens des Staates Israel zum Schutz des jüdischen Lebens gebe.
Beiträge zu buddhistischen Ansätzen kamen von Gerald Schinagl. Buddha, Religionsgründer und Vorbild, habe die Gewaltlosigkeit gelehrt, er habe sich durch liebende Güte zur Wehr gesetzt. Aktuelle Beispiele aus buddhistisch geprägten Ländern zeugen von kriegerischen Auseinandersetzungen und Friedenspotenzial.
Christliche Positionen wurden von der katholischen Theologin Katja Winkler und vom orthodoxen Theologen Ioan Moga diskutiert. Winkler sprach über Friedenspotenziale und die Frage nach einem „gerechten Krieg“ oder einem „gerechten Frieden“. Religion sei aufgrund der großen Pluralität ambivalent – als Friedens- und Kriegsstifterin.
Moga plädierte, aus systematisch-theologischer Perspektive, neben einer Friedensethik und einer starken, befreienden, friedensorientierten Spiritualität für eine Friedenstheologie.

Ergänzt wurde das Programm durch einen „Marktplatz für Friedensinitiativen“, bei dem Organisationen wie Sant‘ Egidio, Pax Christi Österreich, der Internationale Versöhnungsbund (IFOR), das Friedensbüro Salzburg, Likrat und die Militärseelsorge ihre Arbeit vorgestellt haben.

Die jährlich stattfindende Tagung wurde heuer veranstaltet in einer Kooperation von St. Virgil Salzburg und der „Kommission Weltreligionen“ der Österreichischen Bischofskonferenz mit der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein, der Privaten Hochschule Augustinum Graz und dem Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen der Universität Salzburg.
(Text: Michaela Greil im Auftrag der Katholischen Nachrichtenagentur Kathpress. Fotos: MIG-Pictures e.U./Michaela Greil).

Mehr unter:
https://www.kathpress.at/goto/meldung/2573364/militaerbischof-pocht-auf-einhaltung-des-humanitaeren-voelkerrechts

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