Benediktinerstift Lambach

Benediktinerstift Lambach Informationen aus und um das Benediktinerstift Lambach. Das Benediktinerstift Lambach wurde 1056 vom Hl.

Adalbero, Bischof von Würzburg und Letzter aus dem Geschlecht der Grafen von Wels-Lambach gegründet, und mit Benediktinermönchen aus der Abtei Münsterschwarzach besiedelt. Heute leben 20 Mönche im Kloster und versuchen mit Gebet und Arbeit, nach der Regel des Heiligen Benedikt, Gott zu loben.

15/07/2026

Der Lebensstil in einer Ordensgemeinschaft erhöht die Lebenserwartung von Männern messbar und gleicht den biologischen und gesellschaftlichen „Gender Gap“ fast vollständig aus. Das zeigen die langfristigen Ergebnisse der „Deutsch-Österreichischen Klosterstudie“ unter der Leitung des Demo...

Vor dem Fest des Hl. Benedikt ist im Stift Lambach am 7. Juli der Benedictus-Preis für herausragende wissenschaftliche A...
11/07/2026

Vor dem Fest des Hl. Benedikt ist im Stift Lambach am 7. Juli der Benedictus-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten junger Theolog:innen verliehen worden. Alle Preise gingen an Absolvent:innen der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Salzburg. Die Preise überreichte Bischof Dr. Manfred Scheuer.
Abt Maximilian begrüßte die Gäste und dankte der Initiatorin des Preises, Univ.-Prof. Birgit Feldbauer-Durstmüller. Die Preisträger:innen wurden vom Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät Salzburg, Univ.-Prof. Dietmar Winkler, vorgestellt.
Zwei Dissertationen wurden prämiert. Ausgezeichnet wurde Dr. Julia Kuhn für ihre fundamentaltheologische Dissertation „Spannungsfeld Israel. Eine katholische Theologie des Landes im Austausch mit jüdischen und kulturwissenschaftlichen Ansätzen“. Sie entwickelt eine katholische Theologie des Landes Israel im Dialog mit jüdischen Perspektiven und kulturwissenschaftlichen Ansätzen und ist ein Beitrag zum jüdisch-katholischen Dialog. Kuhn studierte Sozialwirtschaft an der JKU Linz sowie Katholische Fachtheologie, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung an der KU Leuven und der Uni Salzburg. Im Rahmen eines internationalen jüdisch-christlichen Forschungsprojekts promovierte sie und koordiniert das "Network of Young Scholars in Jewish-Christian Dialogue".
Den zweiten Preis erhielt Dr. Christian Elsen für seine Dissertation „Benediktiner in Ostafrika. Die Missionsstation Kloster Pugu im Kontext deutscher Kolonialherrschaft 1887/89“. Er untersuchte die Anfänge der Benediktinermission in Deutsch-Ostafrika vor dem Hintergrund der Kolonialherrschaft und analysiert das Verhältnis von missionarischem und kolonialem Handeln. Er fragt, ob die getöteten Benediktiner als Märtyrer oder Kriegsopfer seien. Elsen studierte an der LMU München und promovierte an der Theologischen Fakultät der Uni Salzburg im Fach Kirchengeschichte.
Der Preis für die beste Diplomarbeit ging an Mag. Paul Faulhaber. Seine Arbeit „Pastoralvisitation im Raum heiliger Gastfreundschaft“ verbindet die bischöfliche Visitation mit dem biblischen und monastischen Verständnis der Gastfreundschaft.
(Text gekürzt und überarbeitet: Univ.-Prof. Dr. D. Winkler)

Kilianifest – Fest des Klosterpatrons – Festesfreude durch Einkleidung von Bruder Paulus8. Juli: Kilian. Für Lambach im ...
09/07/2026

Kilianifest – Fest des Klosterpatrons – Festesfreude durch Einkleidung von Bruder Paulus
8. Juli: Kilian. Für Lambach im Jahr 2026 nicht nur das Fest des Klosterpatrons, sondern auch ein Tag der Freude. Herr Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Ing. Ing. David Reiter ist uns durch Jahre bekannt. Beheimatet in Stadl-Paura lebt er in der dortigen Pfarrgemeinde und engagiert sich dort vielfältig. Neben der Dreifaltigkeitskirche ist ihm auch unser Kloster geistliche Heimat.
Wir freuen uns, dass er sich entschlossen hat vorerst als Regularoblatennovize das klösterliche Leben zu erproben. Dies Form der Mitgliedschaft ermöglicht ein stufenweises Hineinwachsen in die Gemeinschaft. Wir werden uns freuen, wenn Bruder Paulus – so wird David nun im Kloster genannt – immer mehr in unserer klösterlichen Gemeinschaft lebt und diese mitträgt. Die Begegnung von Abt Gotthard mit Bruder Paulus zeigt das deutlich.
Auch wenn Einkleidungen meist im Stillen erfolgen: die Stadlinger haben mitgekriegt, dass einer aus ihrer Heimat ins Stift geht und so waren viele Freunde aus Stadl-Paura zu Gast und haben mit uns auch noch den Festgottesdienst zu Ehren des Hl. Kilian gefeiert.
Anschließend gab es Agape, Begegnung im Konventgarten.
Heiliger Kilian: Bitte für unser Stift!
🙏

Herzliche Einladung.17:30 Uhr - Vesper mit Einkleidung19:00 Uhr - Festgottesdienst mit Agape
08/07/2026

Herzliche Einladung.
17:30 Uhr - Vesper mit Einkleidung
19:00 Uhr - Festgottesdienst mit Agape

250 Jahre USA – Lambach und USA durch Jahrhunderte verbunden. – Zwei Patres namens Maurus und Amerika.P. Maurus Ramsauer...
03/07/2026

250 Jahre USA – Lambach und USA durch Jahrhunderte verbunden. – Zwei Patres namens Maurus und Amerika.

P. Maurus Ramsauer OSB erster Lambacher Mönch in den Vereinigten Staaten.
Der gebürtige Hallstätter und junge Mönch P. Maurus war hoch erfreut über die Revolution 1848. Die seelsorglichen Bedürfnisse deutschsprachiger Auswanderer und das Ausbleiben nachhaltiger Veränderungen in der Gesellschaft motivierte P. Maurus 1850 die Alte Welt zu verlassen und in der Neuen Welt als Seelsorger tätig zu sein.
Nach einer bewegten Überfahrt begann er seine Tätigkeit in der Pfarre zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit, der Most Trinity Church in Williamsburg in Brooklyn.

Nach einigen seelsorglichen Einsätzen in Pfarreien im Stadtgebiet des heutigen New York wirkte P. Maurus mehrere Jahre in Malius/Minoa.
In dieser Zeit bedauerte P. Maurus auch den amerikanischen Bürgerkrieg, der seinen „American Dream“ trübte.

Die längste Zeit wirkte er in Schenectady in der Pfarrei St. Joseph, wo er auch begraben ist.

Immer wieder besuchte er auch die alte Heimat in der Alten Welt und blieb den Mitbrüdern verbunden. 1881 läutetet die Sterbeglocke für ihn in Lambach.
P. Maurus war ein Geschenk an die Kirche in Amerika. Wer weiß, vielleicht kommt einmal jemand aus den USA nach Lambach um als Mönch hier zu leben.

P. Maurus Lindemayr und sein Lustspiel „Der engländische Patriotismus“

Spätestens 1780 beendet P. Maurus die Arbeit an diesem Lustspiel, das Michael Haydn auch vertonte. P. Maurus ist, anders als P. Maurus Ramsauer, noch verhalten und dem engländischen Patriotismus näher als den Amerikanischen Patrioten.
Sehr wohl ist er aber sehr detailliert über die Vorgänge der Unabhängigkeitsbewegung informiert und verarbeitet als einer der wenigen Literaten die Vorgänge.
Und doch: er wählt nicht die Sprache der fundamentalen Ablehnung!

Ja und da wäre noch eine Lambacherin, die mit Amerika verbunden ist: Österreichs Botschafterin in Washington Dr. Petra Schneebauer.

Wir wünschen den Vereinigten Statten Gottes Segen und freuen uns, wenn die Neue Welt an das Kloster Lambach in der Alten Welt denkt.

250 Years of the United States – Lambach and America Connected Across the Centuries
Two Monks Named Maurus and America
Fr. Maurus Ramsauer, OSB – The First Monk from Lambach in the United States
Fr. Maurus Ramsauer, a native of Hallstatt and a young Benedictine monk of Lambach Abbey, welcomed the Revolutions of 1848 with great enthusiasm. The pastoral needs of German-speaking immigrants, together with the lack of lasting social reform in Europe, inspired him to leave the Old World in 1850 and dedicate his ministry to the New World.
After an eventful Atlantic crossing, he began his pastoral work at Most Holy Trinity Church in Williamsburg, Brooklyn.

Following several pastoral assignments in parishes throughout what is now New York City, Fr. Maurus spent a number of years ministering in Manliud (Minoa), in the Diocese of Syracuse. During this period, he deeply lamented the American Civil War, which cast a shadow over his vision of the "American Dream."

He spent the longest period of his ministry at St. Joseph's Parish in Schenectady, where he is also buried.

Throughout his life, Fr. Maurus repeatedly returned to his homeland in the Old World and remained closely connected to his fellow monks at Lambach Abbey. In 1881, the death bell rang for him in Lambach.

Fr. Maurus was a gift to the Church in America. Who knows—perhaps one day someone from the United States will come to Lambach to embrace monastic life here.

Fr. Maurus Lindemayr and His Comedy The English Patriotism
By 1780 at the latest, Fr. Maurus Lindemayr had completed his comedy The English Patriotism (Der engländische Patriotismus), which was later set to music by Michael Haydn.
Unlike Fr. Maurus Ramsauer, Fr. Maurus Lindemayr remained more reserved in his views and showed greater sympathy for English patriotism than for the American patriots. Nevertheless, he was remarkably well informed about the events surrounding the American struggle for independence and was among the very few writers of his time to incorporate these developments into his literary work.

Yet he chose not the language of fundamental rejection, but one of thoughtful engagement.

A Lambach Connection to America Today
There is yet another connection between Lambach and America: Dr. Petra Schneebauer, Austria's Ambassador to the United States in Washington, D.C., is also from Lambach.

As we celebrate 250 years of the United States, we ask God's blessing upon the nation. We are grateful for the many ties that have united Lambach Abbey and America across the centuries, and we hope that the New World will continue to remember Lambach Abbey in the Old World.

Universitätslehrveranstaltung im Kloster.Frau Univ.-Prof. iR. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller besuchte mit Studentinnen...
02/07/2026

Universitätslehrveranstaltung im Kloster.
Frau Univ.-Prof. iR. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller besuchte mit Studentinnen und Studenten des Salzburger Bachelorstudiums Christliche Kultur, Transformation & Kommunikation (Christian Culture, Change & Communication) das Stift Lambach.
Die Nahtstellen von Betriebswirtschaft und Klosterleben wurden beleuchtet sowie rege diskutiert. Abt Maximilian und P. Elija berichteten aus der klösterlichen Praxis. Die gemeinsame Gebets- und Mahlzeit mit den Mönchen brachte neben der Besichtigung des Stiftes und dem Besuch des Archives einen weiteren Einblick.

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Danke für 42 gemeinsame Jahre im Stift Lambach.In  großer Dankbarkeit haben wir unseren langjährigen Stiftsbuchhalter un...
01/07/2026

Danke für 42 gemeinsame Jahre im Stift Lambach.

In großer Dankbarkeit haben wir unseren langjährigen Stiftsbuchhalter und Mitarbeiter in der Stiftsverwaltung, Herrn Johannes Hörtenhuber, in den Ruhestand verabschiedet. Dankbar sind die Mitbrüder und Mitarbeiter:innen nicht nur für die stets verlässliche und korrekte Arbeit in dieser großen Verantwortung zu aller Zufriedenheit: "Hannes" ist auch Garant für Menschlichkeit, Antwort in den vielen kleinen und großen Fragen und Sorgen der Arbeitswelt, Hilfe in vielen Herausforderungen, .... Wäre er keine Person, dann eine Institution.

Auch wenn wir ihn sehr vermissen, gönnen wir ihm einen gesegnete und erfüllte Zeit der Pension und freuen uns auf künftige Begegnungen.

Abt Maximilian würdigte und bedankte Johannes für seine Dienste und Verdienste im eigenen Namen und im Namen der Mitbrüder.
Wirtschaftsdirektor Mag. Armin Rieder und die Mitarbeiterinnen in der Stiftverwaltung schlossen sich an. Ein Bäumchen mit vielen Geschenken und dem Schild "Buchhaltung" wurde überreicht.

Und pünktlich vor 12:00 Uhr eröffneten wir mit der Belegschaft des Stiftes, und den Abordnungen der Pfarrgemeinde Lambach, des Realgynasiums und der Handelsakademie im Konventgarten eine Weisswurstparty.

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Woher kommen wir?Dieser Frage sind wir beim Kapitel am 27. Juni 2026 nachgegangen. Wir haben mit Collagen und Wörtern un...
30/06/2026

Woher kommen wir?
Dieser Frage sind wir beim Kapitel am 27. Juni 2026 nachgegangen.
Wir haben mit Collagen und Wörtern unsere Lebensgeschichten ausgetauscht und dabei die Anfänge unseres Glaubensleben und unserer Berufungsgeschichten kennen gelernt.
Bereichernd erlebten wir diesen Austausch und haben die Kostbarkeiten und Gnaden im Leben der Mitbrüder noch tiefer entdeckt. Wir sind dankbar, dass ein jeder von uns so beschenkt wurde.
Zur Vorbereitung des 1500 Jahr Jubiläums der Benediktiner, halten wir heuer ein Vorbereitungsjahr und schauen auf die Zeit des Hl. Benedikt die er in Nursia erlebte.
Wir entdecken die Anfänge Benedikts und unsere Anfänge.😀

Herzliche Einladung.
27/06/2026

Herzliche Einladung.

Herzlich Einladung.
27/06/2026

Herzlich Einladung.

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Klosterplatz 1
Lambach
4650

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