15/05/2026
Gestern, am 14. Mai 2026 haben wir in Lambach das Iubilaeum Benedictinum, das unter dem Motto „Orte der Hoffnung seit 529“ steht, eröffnet. Die Jahre bis zum Jahr 2029, in dem sich die Gründung der Abtei Montecassino zum 1500male jährt, bereiten uns auf diese Jubiläum vor. Jedes Jahr nimmt einen Ort aus dem Leben des Heiligen mit dem jeweiligen Schwerpunkt in den Blick.
2026 – Norcia: „Erwachen“
2027 – Rom: „Hören“
2028 – Subiaco: „Wachsen“
2029 – Montecassino: „Gedeihen/Aufblühen“
Lambach wird Nursia. Nursia, der Geburtsort des heiligen Benedikt lädt uns ein, die Reise in Begleitung des Heiligen, seiner Zwillingsschwester, der heiligen Scholastika, und ihrer Familie zu beginnen. Es ist eine Einladung zur Erinnerung und Dankbarkeit.
Mit der Einladung von Abtprimas Jeremias Schröder blicken wir besonders auf das Sakrament der Taufe, den Anfang der Reise.
In der gemeinsamen Vesper haben wir den Moment des Erwachens, der Taufe, in den Blick genommen. Abt Maximilian hat in seiner Ansprache die Feiergemeinde darauf hingewiesen, in diesem Jahr Nachschau zu halten, wo unser persönliches Nursia ist. Mit diesen Erinnerungen an unsere Herkunft dürfen wir in Dankbarkeit leben.
Bei der Vesper haben wir unser Taufverspechen erneuert. Wer noch seine eigene Taufkerze hat, hat diese verwendet. Einige Bilder zeigen die Taufkerzen in den Händen der Mitbrüder.
Apropos Erinnerung. Heute denken wir auch an den Heiligen Pachomius, einer der ersten der die Einsiedlerbewegung zu einer Gemeinschaft formte. Sein Bild und eine Lambacher Handschrift des 14. Jahrhunderts mit seiner Ordensregel erinnern an ihn.
fotocredit: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Mihai_Andrei (Bildnis des Hl. Pachomius)