01/08/2026
Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt uns bereits in vielen Bereichen – von der Texterstellung bis zur Bildbearbeitung. Um Vertrauen und Transparenz zu stärken, hat die EU mit dem sogenannten „AI Act“ klare Regeln geschaffen.
Wir möchten auf wichtige Änderungen und Verpflichtungen aufmerksam machen, die uns alle betreffen:
𝗔𝗯 𝗱𝗲𝗺 𝟮. 𝗔𝘂𝗴𝘂𝘀𝘁 𝟮𝟬𝟮𝟲 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝗲𝗻𝗻𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗞𝗜-𝗴𝗲𝗻𝗲𝗿𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝘁𝗲𝗻 𝗙𝗮̈𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗿 𝗣𝗳𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁.
-Fans
Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt uns bereits in vielen Bereichen – von der Texterstellung bis zur Bildbearbeitung. Um Vertrauen und Transparenz zu stärken, hat die EU mit dem sogenannten „AI Act“ klare Regeln geschaffen.
Wir möchten auf wichtige Änderungen und Verpflichtungen aufmerksam machen, die uns alle betreffen: 𝗔𝗯 𝗱𝗲𝗺 𝟮. 𝗔𝘂𝗴𝘂𝘀𝘁 𝟮𝟬𝟮𝟲 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝗲𝗻𝗻𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗞𝗜-𝗴𝗲𝗻𝗲𝗿𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝘁𝗲𝗻 𝗙𝗮̈𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗿 𝗣𝗳𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁.
𝟭. Wann MÜSSEN Inhalte gekennzeichnet werden?
• Bilder, Videos & Ton: Realistisch wirkende Medien (z. B. fotorealistische Grafiken, Deepfakes), die durch KI erstellt oder manipuliert wurden, müssen immer als solche markiert werden. Eine menschliche Prüfung ändert an dieser Pflicht nichts!
• Texte: Texte zu öffentlichen Themen, die ohne menschliche Kontrolle veröffentlicht werden.
𝟮. Wann ist KEINE Kennzeichnung nötig?
• Menschliche Prüfung bei Texten: Wenn ein Teammitglied einen KI-generierten Text inhaltlich prüft und die redaktionelle Verantwortung übernimmt, ist kein Hinweis erforderlich.
• Interner Gebrauch: Dokumente und Arbeitsmaterialien, die unsere Organisation nicht verlassen.
• Offensichtliche Fiktion: Inhalte, die eindeutig als Satire oder Kunst erkennbar sind.
𝟯. Praxisbeispiele für den Arbeitsalltag
• Keine Kennzeichnungspflicht: Ein LinkedIn-Post oder ein Blogartikel wird mit ChatGPT oder Claude vorbereitet, danach aber von euch überarbeitet, redigiert und freigegeben.
• Bedingung hierfür: Der Inhalt wird geprüft, eine konkrete Person trägt die Verantwortung und diese Verantwortung ist nachvollziehbar dokumentiert.
• Strengere Regeln für Bild & Ton: Die oben genannte Ausnahme gilt nur für Texte. Ein fotorealistisches KI-Bild bleibt kennzeichnungspflichtig, auch wenn es mehrfach vom Team geprüft wurde.
𝟰. Dienstlich vs. Privat
Der rein private Einsatz von KI ist von den Kennzeichnungspflichten ausgenommen. Sobald ihr jedoch Texte, Bilder oder Videos für eine Pfarre, eine Organisation oder eine öffentliche Webseite erstellt, fallen diese unter die neuen Vorschriften.
𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴?
Neben drohenden Sanktionen bei Verstößen geht es uns vor allem um unsere ethische Verantwortung. Als Organisation im kirchlichen Umfeld orientieren wir uns an Standards wie dem „Rome Call for AI Ethics“, um KI menschenzentriert und vertrauenswürdig einzusetzen.
𝗧𝗶𝗽𝗽 𝗳𝘂̈𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗣𝗿𝗮𝘅𝗶𝘀: Nutzt KI gerne weiterhin als „Sparringspartner“ für eure Entwürfe. Sobald ihr den Text selbst prüft und freigebt, bleibt ihr die redaktionell Verantwortlichen – und ein Kennzeichnungshinweis ist für den Text nicht nötig. Auch eine freiwillige Kennzeichnung kann im Grenzfall ein gutes Vertrauenssignal an unsere Leserinnen und Leser sein.
-Fans