02/05/2026
Die Pfarre hilft – gelebte Nächstenliebe in ihrer berührendsten Form 🫶
Manchmal erreicht uns ein Hilferuf, der direkt ins Herz geht. So war es auch heute früh, als sich das Schicksal einer jungen Mutter mit ihren zwei kleinen Kindern vor unsere Tür stellte.
Verzweifelt, alleingelassen und in einer scheinbar ausweglosen Situation musste sie ihren Weg von Wernberg nach Klagenfurt antreten. Ihr bescheidener Besitz – Kleidung, Spielzeug und die wenigen Dinge, die für ihre Kinder ein Stück Heimat bedeuten – sollte mit Hilfe von Freunden transportiert werden. Doch als die Not am größten war, wurde sie im entscheidenden Moment im Stich gelassen.
Zurück blieben Tränen, Sorge und die bange Frage: Wer hilft uns jetzt?
Doch genau hier zeigt sich, was christliche Nächstenliebe wirklich bedeutet.
Unsere Pfarre hörte diesen stillen Schrei nach Hilfe – und reagierte ohne Zögern. Ganz im Sinne gelebter Diakonie, im Dienst am Nächsten und getragen von tiefem katholischem Verantwortungsbewusstsein standen Menschen bereit, die nicht fragten, warum, sondern nur: „Wie können wir helfen?“
PGR-Obmann Otto Gombocz und Pfarrsekretärin Daniela Niederdorfer setzten sofort alle Hebel in Bewegung. Gemeinsam mit den engagierten Pfarrhelfern Mario, Christine und Herbert wurde organisiert und gehandelt. Mit ihren Privatautos, ihrer Zeit und vor allem mit ihren offenen Herzen machten sie möglich, was für die junge Mutter unmöglich erschien.
Unkompliziert. Ehrenamtlich. Selbstlos.
Sie transportierten nicht nur Kleidung und Habseligkeiten – sie schenkten Hoffnung, Würde und das Gefühl, nicht allein zu sein.
In unserer Welt, die oft von Gleichgültigkeit geprägt scheint, wurde heute ein kraftvolles Zeichen gesetzt: Menschlichkeit lebt. Kirche lebt. Glaube wird sichtbar durch Taten.
Diese Helferinnen und Helfer verkörpern das, wozu wir als Christen berufen sind: füreinander da zu sein, Lasten mitzutragen und Hoffnung dorthin zu bringen, wo Verzweiflung herrscht.
Es sind solche Momente, in denen die wahre Größe einer Pfarrgemeinschaft sichtbar wird. Nicht in großen Worten, sondern in stillen, mutigen Taten der Liebe.
Die Pfarre war da, als Hilfe gebraucht wurde.
Sofort. Sozial. Menschlich.
Denn wahre Nächstenliebe kennt kein Zögern.
Möge dieses Beispiel viele Herzen berühren und zeigen, dass gelebter Glaube auch heute noch Berge versetzen kann.
, Katholische Kirche Österreich