03/09/2026
SR. M. BARTHOLOMÄA VERSTORBEN. ROSENKRANZ FÜR SIE IST MORGEN 4. Sept. um 19 UHR IN DER ALEXIUSKIRCHE HELLMONSÖDT.
Sr. M. Bartholomäa wurde am 7. Juli 1932 in Steinbach an der Steyr als drittes von vier Kindern
geboren. Die Eltern Engelbert und Juliana führten eine Landwirtschaft, der Vater war außerdem mehrere Jahre Bürgermeister der Gemeinde. Als Kleinkind hatte Sr. M. Bartholomäa mit schwerer Krankheit zu kämpfen und konnte deswegen erst mit acht Jahren die Schule beginnen.
Bis zum Eintritt in unsere Kongregation im September 1964 arbeitete sie in der elterlichen Landwirtschaft.
Bereits in der Kandidatur und im Noviziat, das Sr. M. Bartholomäa im Mai 1965 begann, zeigte sich eine besondere Ernsthaftigkeit und Genauigkeit in der Beobachtung von Vorschriften und Gebräuchen sowohl im religiösen wie auch im gemeinschaftlichen Leben. Am 10. Mai 1970 legte sie die ewige Profess ab.
Nach kurzer Tätigkeit im Krankenhaus Hartmannspital wurde Sr. M. Bartholomäa in der Pflege der kranken Mitschwestern eingesetzt. Im Juli 1977 kam sie nach Hellmonsödt, O.Ö., um im Kloster, das mit dem ordenseigenen Kindergarten verbunden war, Küche und Haushalt zu führen. Bis September 2009 verrichtete sie diese Aufgabe mit Liebe und Hingabe. Die Kinder mochten außer ihrer Kochkunst die bescheidene und gutmütige Art von „Schwester Maria“ sehr. Große Freude bereitete ihr auch der Blumen- und Gemüsegarten, den sie mit Sachkenntnis und Eifer betreute. Soweit möglich unterstützte sie die Mitschwestern, die neben ihrer Tätigkeit als Kindergärtnerinnen den Mesnerdienst und andere Aufgaben in der Pfarrkirche verrichteten.
Nach Auflösung der Niederlassung in Hellmonsödt kam Sr. M. Bartholomäa nach Seitenstetten, wo ihr ebenfalls die Sorge für den Haushalt der Gemeinschaft anvertraut war. Da bereits nach zwei Jahren auch dieses Haus einer anderen Bestimmung übergeben wurde, kehrte sie im März 2011 in das Mutterhaus zurück. Einige Jahre betreute sie hier das Refektorium und den Klostergarten, bis sie in der Pflegestation liebevolle Aufnahme fand. Am Vormittag des Sonntags, des Tages der Auferstehung, vollendete der Herr ihr von Eifer und Treue erfülltes Leben.