28/07/2026
Die kath. Militärseelsorge trauert um Militärgeneralvikar iR Mag Leszek (Stani) Ryzka.
Sein Wirken war geprägt von großer Umsicht, menschlicher Nähe und wichtigen Impulsen – insbesondere im Rahmen der Diözesansynode 2012 für die Militärseelsorge.
1956 in Brzusnik, im polnischen Bielsko-Biala geboren, besuchte Ryzka die Berufsschule für Mechanik in Zywiec und danach das Institut für Autotechnik in Pszczyna.
Nach einem Berufspraktikum schloss er diese Ausbildung mit Matura ab und trat 1977 in das Priesterseminar der Erzdiözese Krakau ein und studierte bis 1981 an der dortigen Päpstlich Theologischen Hochschule Philosophie und Theologie. 1981 trat er in das Prämonstratenser-Chorherrenstift Geras ein, vollendete das Theologiestudium in St. Pölten und wurde 1985 im Dom zu St. Pölten zum Priester geweiht. Nach seiner Kaplanszeit in Drosendorf wirkte er von 1988 bis 1997 als Pfarrer in Kirchberg /Wild.
Seit 1992 wirkte er zudem als Militärpfarrer in der Militärpfarre 4 Mautern/Donau. Es folgten einige Auslandseinsätze am Golan, 2000 seine Aufnahme in die Militärdiözese und ab 2002 seine Berufung zum Militärpfarrer der Militärpfarre 5 in Langenlebarn am Fliegerhorst Brumoski.
Nach seiner Ernennung zum Ordinariatskanzler beauftragte ihn Militärbischof Christian Werner nach der Abberufung von Prälat Franz Fahrner als Generalvikar im Oktober 2012 mit der Leitung des Militärgeneralvikariates.
Sobald es nähere Informationen zu seiner Beisetzung gibt informieren wir hier auf unserer Seite.
RIP