Stadtpfarre Gmunden

Stadtpfarre Gmunden Hl. Messe in der Stadtpfarrkirche:

Vorabendmesse: Samstag: 19:00 Uhr
Sonntag: 09:30 Uhr und 11:00 Uhr

Uns alle verbindet ein unsichtbares Band der Liebe. Das war die Botschaft der heutigen Kindersegensfeier.
14/06/2026

Uns alle verbindet ein unsichtbares Band der Liebe. Das war die Botschaft der heutigen Kindersegensfeier.

Eindrücke von der Fronleichnamsprozession 26. Danke an Buchegger Siegi für die Bilder.
05/06/2026

Eindrücke von der Fronleichnamsprozession 26. Danke an Buchegger Siegi für die Bilder.

Pfingstmontag fand wieder die traditionelle Flurprozession vom Kapuzinerkloster durch Traundorf statt. Danke an Siegi fü...
03/06/2026

Pfingstmontag fand wieder die traditionelle Flurprozession vom Kapuzinerkloster durch Traundorf statt. Danke an Siegi für die tollen Bilder.

Einige Eindrücke vom fulminanten Konzert unseres Kirchenchors mit großem Orchester unter der Gesamtleitung von Marcel Ju...
03/06/2026

Einige Eindrücke vom fulminanten Konzert unseres Kirchenchors mit großem Orchester unter der Gesamtleitung von Marcel Jurgovsky anlässlich der Langen Nacht der Kirchen. Wir bedanken uns bei den vielen Besucherinnen und Besuchern und beim Kirchenchor für Konzert und Bewirtung.

Die Maiandacht an der Kraftwerkskapelle fiel heute knapp aus. Zu zweit haben wir ein Vater unser und zu Maria gebetet. I...
05/05/2026

Die Maiandacht an der Kraftwerkskapelle fiel heute knapp aus. Zu zweit haben wir ein Vater unser und zu Maria gebetet. Ich möchte, noch vor der Kapelle sitzend, nun auf diesem Wege nachholen, was ich so gerne sagen wollte: Es gibt hier heute an diesem Ort, vor prachtvoller Kulisse eine große Fehlende: Anni Pillinger. Sie hatte sich in den letzten Jahren hingebungsvoll um die Kraftwerkskapelle gekümmert. Voller Freude hatte sie uns im letzten Jahr den Blumenschmuck und die Marienstatue gezeigt, die sie für die Kapelle besorgt hat. Anni fehlt. Mit ihr auch die Mitfeiernden der Maiandacht an der Kraftwerkskapelle, die sie mobilisiert hat. Ihr zu Liebe würde ich mir wünschen, dass wir im nächsten Jahr wieder viele sind, die ander Kraftwerkskapelle Maria danken und sich erinnern, dass sie nicht nur Himmelskönigin ist, sonder vielmehr als selbstbewusste, starke Frau Vorbild ist und bestimmt auch für Anni war. Lassen wir die Maiandacht an diesem wunderschönen Ort nicht Geschichte sein. Maiandacht hat gerade heute Sinn, wenn wir sie auch als Statement sehen für selbstbewusste Frauen...und Männer.

Wir laden herzlich ein...
29/04/2026

Wir laden herzlich ein...

29/04/2026

Der Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem, Benediktinerpater Nikodemus Schnabel, sorgt sich um die Präsenz und Zukunft des Christentums im Heiligen ...

Liebe Glaubenschwestern und Glaubensbrüder!Der Kabarettist Alex Kristan stellt die Frage: “Wenn ein Hirte seine Schafe s...
26/04/2026

Liebe Glaubenschwestern und Glaubensbrüder!

Der Kabarettist Alex Kristan stellt die Frage: “Wenn ein Hirte seine Schafe schlägt - Ist er
dann ein Mähdrescher?”
Kristan bleibt die Antwort schuldig. Ich möchte an seiner Stelle antworten: Jedenfalls ist
er dann kein guter Hirte. Jemand, der dreinschlägt, kann kein guter Hirte sein.
Zu jeder Zeit gibt es und gab es Menschen die Anspruch auf Führung erheben. Sie
wecken große Erwartungen. Und immer mehr Menschen sehnen sich nach
jemandem der oder, wenn auch viel seltener, die eine Richtung vorgibt. Was aber
macht einen guten Hirten aus?

Die gute Hirtin, der gute Hirt, kennt die Schafe, kennt die seinen. Sie wissen nicht nur,
wer ihre Schafe sind, sondern auch wie sie sind. Welche mehr Aufmerksamkeit
bedürfen und welche man leichter mal auch sich selbst überlassen kann. Die gute
Hirtin, der gute Hirte hat ein Auge für die Einzelnen der Herde. Er achtet auf sie, hört zu,
begleitet sie in jeder Lebenssituation.
Die gute Hirtin, der gute Hirt geht voraus, übernimmt Verantwortung und trägt diese,
auch und gerade wenns ernst wird. Sie geben die Richtung vor, geben Orientierung. Sie
sind präsent, ansprechbar und leben das, was sie verkünden.
Die gute Hirtin, der gute Hirt schützt und bewahrt die seinen- Wenn die Wölfe drohen,
stellen sie sich ihnen entgegen. Sie haben aber auch ein Auge auf Gefährdungen, die
aus der Herde selbst kommen. Sie setzen sich ein gegen Ausgrenzung und Unrecht.
Die Bibel zeichnet gute Hirtinnen und Hirten als diejenigen aus, die sich auf die Suche
nach den Verlorenen machen. Sie geben niemanden auf, auch und gerade, wenn die
sich völlig verstiegen haben. Sie bleiben den Menschen zugewandt, besonders den
Schwachen und den Zweifelnden.
Hirtin, Hirt zu sein, das ist keine prestigeträchtige Sache. Es geht nicht um Macht und
eigene Vorteile, es geht nicht um ein sich im Mittelpunkt zur Schau stellen. Nein, im
Zntrum steht das Wohl der Anvertrauten.
Das Anforderungsprofil an eine gute Hirtin, einen guten Hirten ist also anspruchsoll, sehr anspruchsvoll. Das zeigt sich auch an dem, der dieses Profil erfüllen kann:

Jesus ist der gute Hirt. Er lebte alles das und noch viel mehr. Und er traut auch uns zu,
sein Beispiel nachzuleben. Uns allen! Jeder und jedem Einzelnen. Denn Hirtin und Hirt
ist nicht der Bischof, nicht der Pfarrer und schon gar nicht der Diakon alleine. Das snd
sind wir alle, son wie wir hier in der Kirche sitzen und auch all jene, die sich ihrer Rolle
gar nicht bewusst sind. Jeder und jedem von uns sind mehrere größere und kleinere
Herden anvertraut. Bemühen wir uns nach dem Vorbild Jesu eine gute Hirtin, ein guter
Hirte zu sein – Amen

Predigt zum 2. Sonntag nach Ostern (Joh 20,19-31)Liebe Glaubensschwestern und Glaubensbrüder!“Friede sei mit euch!” Ich ...
12/04/2026

Predigt zum 2. Sonntag nach Ostern (Joh 20,19-31)
Liebe Glaubensschwestern und Glaubensbrüder!
“Friede sei mit euch!”
Ich war heute tagsüber im Priesterseminar in Linz zu einer Supervision für
Diakone. Dort habe ich den schönen Satz aufgeschnappt: Diakone sind
schräge Kerle - man sieht es an der Stola.

Ziemlich schräg verlief jedenfalls die Vorbereitung der heutigen Predigt.
Ungläubig wie Thomas beobachte ich mich selbst, wie ich beim Studium
des Sonntagevangeliums immer wieder an den ersten beiden Versen
hängen bleibe und sie wieder und wieder lese:

Den Menschen ist angst und bange, sie haben sich verbarrikadiert im
eigenen Haus. Unsicher, ob ihnen nicht bald alles um die Ohren fliegt, sie
vor dem Nichts stehen werden oder überhaupt überleben.
Das Feuer, das vom Himmel fällt, ist von einem höchst unheiligen Geist,
der hunderte und tausende Kilometer entfernt einen Einsatzbefehl
gegeben hat. Und mitten in diese tiefe Angst hinein, mitten unter die
Menschen tritt völlig unerwartet Jesus und sagt:
“Friede sei mit euch!”
Wie sehr dürstet die Welt heute nach diesem Frieden? Und wie traurig ist
der Anblick der Friedenstaube, gerupft von den Händen einiger weniger
alter Männer, der Ölzweig welk im Schnabel. Und in all dem Kriegsgetöse,
in aller Finsternis, ein Licht. Jesus, noch mit von der Welt wund
geschlagenem Körper und seinem einfachen Gruß und Wunsch an die
Welt: Friede sei mit euch.
Als Jesus noch mit seinen Jüngern zog hatte er ihnen zugesichert: “Meinen
Frieden gebe ich euch, meinen Frieden lasse ich euch!” Dieser Friede ist
ein innerer Friede, ein Friede nicht von dieser Welt.
“Friede sei mit euch” sind Trostworte in Situationen, wie sie die Jünger
erleben, in Zeiten der Unsicherheit und Angst. Sie erinnern an Jesus
Aufforderung “Fürchtet euch nicht”, die sich in der Bibel 365-mal findet,
einmal für jeden Tag.

Heute versammelten sich die Länder zu Friedensgesprächen.
Die Jünger freuen sich. Thomas traut dem Frieden nicht, nicht dem, was
die Jünger gesehen haben und auch nicht seinen eigenen Augen. Paul
Weismantel, Domvikar in Würzburg, schrieb: “Der Zwillingsbruder unseres
Glaubens heißt Zweifel. Er gehört dazu. Thomas spricht seinen Zweifel aus.
Er nennt seine Bedingungen und Bedenken beim Namen und wird dabei
durch Jesus ernst genommen.”
Situationen, wie sie sie Menschen im Nahen Osten, in der Ukraine und in
viel zu vielen anderen Gebieten der Welt erleben, geprägt von Gewalt,
Brutalität und Not, die nähren den Zweifel. Auch wir kennen solche
Situationen, in anderer Intensität und Ausprägung und doch auch ganz
unmittelbar. Situationen, in denen wir uns fragen, “Wie kann Gott das
zulassen?”
Wenn wir uns dann hinter unserem Kleinmut verstecken, uns
verbarrikadieren, zurückziehen, tritt Jesus in unser Herz und ruft uns zu
“Friede sei mit euch! - Fürchtet euch nicht! - Traut euch zu glauben. Wagt
es, euren Weg zu gehen, ich bin bei euch und lass euch nicht allein.”
Jesus lädt uns ein, unsere Finger in die wunden Stellen zu legen, unsere
Zweifel so richtig kochen zu lassen – “irgendwann sind sie nur noch
Dampf” singen STS. Wenn es uns dann gelingt mit Thomas zu sagen: “Mein
Herr und mein Gott” können wir den Frieden Gottes annehmen, ihn in
unseren Herzen und hinaus in die Welt tragen. Frieden beginnt im Kleinen:
Der Friede mit unserm Selbat führt zu einem Lächeln, einer ausgestreckten
und einer ergriffenen Hand, zu Respekt voreinander und einem
gelingenden immer mehr um sich greifenden Miteinander.
Friede sei mit euch – zweifelsfrei! Amen

08/04/2026

Adresse

Kirchenplatz 5
Gmunden
4810

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