13/02/2026
ROM-Reise 2026 – Reiseeindrücke und Gedanken des Initiators
Der Aufbruch: Ein bunter Haufen auf dem Weg
„Allora!“ – mit 24 Personen, vom 11-Jährigen bis zum erfahrenen Pensionisten, starteten wir am 1. Februar nach dem Reisesegen unseres Pfarrers. Die Anreise war so individuell wie die Gruppe selbst: Acht von uns wählten noch am Abend den Nightjet in drei Kategorien. Für zwei waren die neuen „Mini Cabins“ der ÖBB ein besonderes Erlebnis. Das beworbene „Cocoon-Konzept“ fühlte sich für mich zwar zunächst wie ein „Sarg-Probeliegen“ an, entpuppte sich aber als überraschend komfortabel und einladend. Der Großteil startete am nächsten Morgen um 5 Uhr früh per Bustransfer von unserer Kirche zum Flughafen (verabschiedet durch ein Winken des Pfarrers aus seinem Fenster).
Rom empfängt uns: Laura und die ewige Stadt
In Rom fast gleichzeitig angekommen, bezogen wir unser Quartier in der Casa Bonus Pastor direkt an der Vatikanischen Mauer. Dort erwartete uns bereits Laura – unsere Reiseleiterin. Sie war eine Erscheinung: kompetent, wortgewaltig, witzig und hatte für jedes „Hoppala“ eine Lösung parat.
Dank der perfekten Planung von Biblische Reisen erlebten wir eine ausgewogene Mischung aus Programm und Freiheit. Wir erkundeten Klassiker wie die Spanische Treppe, das Kolosseum und das Forum Romanum, stellten aber auch fest: Roms Pflaster erfordert gute Kondition und festes Schuhwerk!
Spirituelle Höhepunkte
Eindrucksvoller als die antiken Ruinen war das christliche Rom. Die Dimensionen des Petersdoms samt Kuppel und Krypta sowie der Patriarchalbasiliken wie Santa Maria Maggiore (mit dem schlichten Grab von Papst Franziskus) und St. Johannes im Lateran machten uns sprachlos. Ein besonderer Moment war die Wortgottesfeier am Grab des heiligen Cyrill in San Clemente.
Auch der Ausflug zu Tre Fontane und den Katakomben von San Sebastiano bleibt unvergessen – ebenso wie die Mosaike und die Schraublinien und -fläche vieler Säulen im Cosmatenkreuzgang in Sankt Paul vor den Mauern, das selbst mein Geometer-Herz höherschlagen ließ.
Dankbarkeit
Ein herzlicher Dank gilt Regina Nonnis für die umsichtige Gruppenleitung. Sie begleitete uns nicht nur organisatorisch, sondern gestaltete für jeden Tag einen spirituellen Rahmen – vom Reisesegen bis zum Abendgebet. Selbst in „stimmlosen“ Momenten behielt sie die Ruhe und führte uns souverän.
Wien hat uns wieder, aber die Eindrücke dieser unvergesslichen Pilgerreise bleiben in unseren Herzen. Danke an alle, die dabei waren oder uns im Gebet begleitet haben!
Wolfgang Heinrich