Iglesia Católica Macha & Bombori Norte de Potosí Bolivia

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Iglesia Católica Macha & Bombori Norte de Potosí Bolivia Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
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Wenn Helfen ausgebremst wirdDie blockierte Freude des GebensEs gibt wenige Momente im Leben, die so erfüllend sind wie d...
26/05/2026

Wenn Helfen ausgebremst wird

Die blockierte Freude des Gebens
Es gibt wenige Momente im Leben, die so erfüllend sind wie die Freude, die beim Helfen entsteht. Schon die Vorbereitungen – das Packen von Hilfsgütern oder die logistische Planung – erzeugen normalerweise ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit. Wissenschaftlich ist längst bewiesen: Altruismus setzt Dopamin und Oxytocin frei. Doch was passiert, wenn dieser positive Kreislauf gewaltsam unterbrochen wird?

Genau das erleben wir jetzt. Die anhaltenden Blockaden bedeuten nicht nur eine humanitäre Katastrophe für die Empfänger, sondern sie hinterlassen auch bei den Helfern eine schmerzhafte Ohnmacht. Wir wollen helfen, aber wir können die Menschen wegen der Barrieren nicht oder nur noch unter extremen Einschränkungen erreichen. Ein winziger Teil der Bevölkerung blockiert die Lebensadern – und schneidet damit die Schwächsten von der Unterstützung ab.

Die psychologische Last der erzwungenen Tatenlosigkeit
Eigentlich ist Helfen ein Schutzschild für die eigene Psyche: Es stärkt das Selbstwertgefühl, schenkt Sinn und mindert Stress. Wer sich engagiert, berichtet von einer höheren Lebenszufriedenheit.

Im Moment schlägt dieses Gefühl jedoch bei vielen Helfern in Frustration um. Das Wissen, dass die Hilfe bereitsteht, aber die Zielorte wegen der Blockaden unzugänglich sind, ist eine enorme psychische Belastung. Das Gefühl, gebraucht zu werden, wird durch die Blockaden blockiert – eine erzwungene Tatenlosigkeit, die den Helfern spürbar zusetzt.

Padre Hernán Tarqui: Hoffnungsträger hinter den Barrikaden
Ein symbolisches Beispiel für diesen zähen Kampf gegen die Widerstände ist Padre Hernán Tarqui. Seit Jahren setzt er sich unermüdlich für die Ärmsten in den Bergen Boliviens – wie in der Region Iru – ein. Seine Arbeit brachte den Menschen in den abgelegenen und unwirtlichen Regionen stets Hoffnung, Bildung und grundlegende Güter.

Die aktuelle Realität: Gerade jetzt, wo seine Kontinuität und sein Mitgefühl so dringend gebraucht werden, steht auch er vor den massiven Barrieren der Blockaden.

Trotz der extremen Einschränkungen versucht Padre Tarqui weiterhin, Brücken zu bauen, wo andere Mauern errichten. Seine Arbeit zeigt heute mehr denn je, dass die wahre Stärke des Helfens im Durchhaltevermögen liegt. Er bleibt eine zentrale Figur, die uns weltweit daran erinnert, die Hoffnung nicht aufzugeben – selbst wenn die Wege versperrt sind.

Solidarität in Zeiten der Spaltung
Gerade in Zeiten sozialer Spannungen und Blockaden zeigt sich der wahre Wert von Gemeinschaft. Wenn physische Wege abgeschnitten sind, müssen neue Wege des Zusammenhalts gefunden werden. Helfen ist ein universelles Bedürfnis, das Grenzen und Barrieren überwinden kann.

Die aktuellen Blockaden verdeutlichen schmerzhaft, wie sehr wir alle aufeinander angewiesen sind. Sie zeigen aber auch: Der Wille zu helfen lässt sich nicht dauerhaft einmauern.

Helfen als unerschütterliches Lebensprinzip
Am Ende bleibt das Helfen – auch wenn es derzeit nur sehr eingeschränkt möglich ist – ein unumstößliches Lebensprinzip. Die transformative Kraft des Gebens lässt sich durch Reifenstapel oder Straßensperren nicht dauerhaft stoppen.

Wir halten an den Vorbereitungen fest und suchen unermüdlich nach Wegen, die Blockaden zu umgehen. Denn wir wissen: Sobald die Wege wieder frei sind, wird die Freude des Gebens umso kraftvoller zurückkehren. Padre Hernán Tarqui und sein Team in den Bergen Boliviens stehen bereit – und wir tun es auch.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Aus dem heiligen Evangelium nach MarkusMk 10, 28–31In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Siehe, wir haben alles verlassen...
26/05/2026

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
Mk 10, 28–31

In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.

Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen.

Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser und Brüder, Schwestern und Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben.

Viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste

Aus dem heiligen Evangelium nach JohannesJoh 19, 25-34In jener Zeit standen bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schw...
25/05/2026

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 19, 25-34

In jener Zeit standen bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.

Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.

Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten – dieser Sabbat war nämlich ein großer Feiertag –, baten die Juden Pilatus, man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war.

Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus.

24/05/2026
Aus dem heiligen Evangelium nach JohannesJoh 20, 19–23Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor...
24/05/2026

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 20, 19–23

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.

Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!

Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

Das große Sprachengewirr von KummersbruckEine beinahe himmlische Pfingstgeschichte von zwei WeltenEs war Pfingstsamstag ...
23/05/2026

Das große Sprachengewirr von Kummersbruck
Eine beinahe himmlische Pfingstgeschichte von zwei Welten

Es war Pfingstsamstag im beschaulichen oberpfälzischen Kummersbruck, und der Zustand der Welt spiegelte sich im Kleinen perfekt auf dem Marktplatz wider. Der lokale Gemeinderat hatte sich hoffnungslos zerstritten. Es ging um das diesjährige Pfingstfest. Auf der einen Seite stand Altknecht Sepp, der stur darauf beharrte, dass der „Pfingstochse“ traditionsgemäß mit echtem Ginster und bunten Bändern geschmückt werden musste, während die jungen Burschen der Landjugend, angeführt vom „Grünen Matthias“, sich lieber selbst als wandelnde Büsche verkleiden wollten, um die symbolische „Sommer-Begrüßung“ in die Moderne zu retten. Zu allem Überfluss hatte der Bürgermeister das lange Wochenende bereits gedanklich für seinen Kurzurlaub verplant und wollte die Sitzung einfach nur schnell beenden.

„Wenn uns jetzt kein Geist erleuchtet, sehe ich schwarz für den Pfingstmontag“, grummelte der Dorfpfarrer, der frustriert in seinem abgekühlten Kaffee rührte. „Ein bisschen göttliche Eingebung könnte diese Welt – und dieses Dorf – wahrlich gebrauchen.“

Was der Pfarrer nicht wusste: Genau zehntausend Kilometer weiter südlich, in den windgepeitschten Höhen der bolivianischen Anden, herrschte ein ganz ähnliches, wenn auch ungleich farbenfroheres Chaos. In Copacabana, direkt am Ufer des Titicacasees, liefen die Vorbereitungen für die Pfingstprozession auf Hochtouren. Hier stritt man sich jedoch nicht über Ginster, sondern über das perfekte Gleichgewicht der Welten. Doña Maria polierte die goldene Krone der Jungfrau Maria, während ihr Ehemann Mateo die Panflöten für den traditionellen Tanz zu Ehren der Pachamama, der Mutter Erde, stimmte.

„Der Heilige Geist ist die lebendige Kraft, Maria!“, rief Mateo über den Lärm der Pauken hinweg. „Er bringt den Regen für die Kartoffeln und die Musik in unsere Herzen. Ohne die alten Tänze der Ahnen versteht er uns da oben doch gar nicht!“

Und dann, pünktlich zum Pfingstsonntag, geschah das, worauf die Menschheit insgeheim schon lange gewartet hatte. Vielleicht war es der kollektive Seufzer der überforderten Menschheit, vielleicht auch nur ein himmlischer Software-Fehler im Kommunikationsnetzwerk des Universums: Es gab ein gewaltiges, kosmisches Browsen. Ein Rauschen, das wie ein sanfter, aber bestimmter Sturm durch die Straßen von Kummersbruck und gleichzeitig über das bolivianische Altiplano fegte.

Als Altknecht Sepp am Pfingstmorgen das Scheunentor öffnete, um nach dem Ochsen zu sehen, traute er seinen Augen nicht. Der Ochse stand friedlich da, trug aber statt der bayerischen Blumenkrone eine leuchtend bunte, gewebte Decke aus Alpakawolle und schien im Takt einer unsichtbaren Panflöte zu kauen. Draußen auf dem Dorfplatz hatte sich die Landjugend versammelt – doch anstatt der üblichen derben Wirtshausprüche floß plötzlich ein butterweiches, klangvolles Spanisch, gemischt mit den gutturalen Lauten des Aymara, aus ihren Kehlen. Der „Grüne Matthias“, als Laubmann verkleidet, gestikulierte wild und erklärte dem Pfarrer mit tiefer spiritueller Inbrunst die absolute Notwendigkeit, der Mutter Erde danke zu sagen.

In Bolivien wiederum rieb sich Doña Maria verwundert die Augen. Mitten in der farbenprächtigen Prozession, zwischen den tanzenden Teufeln und den Frauen in ihren schwingenden Pollera-Röcken, standen plötzlich drei sichtlich verwirrte deutsche Urlauber mit Funktionsjacken und Sonnenhüten. Doch anstatt panisch nach ihrem Reiseleiter zu suchen, stimmten sie mit fehlerfreiem, andinem Akzent ein Loblied auf die lebensspendende Kraft des Windes an. Die Prozession hielt inne. Ein tiefer, fast feierlicher Friede breitete sich aus.

Der Heilige Geist hatte Ernst gemacht mit dem Pfingstwunder – allerdings mit einem modernen, globalen Twist. Er hatte die Sprachen und Kulturen nicht nur übersetzt, sondern die Seelen der Menschen kurzerhand kurzgeschlossen. Das große Browsen im himmlischen Äther hatte die Festplatten der menschlichen Sturheit neu formatiert.

In Kummersbruck wurde der Pfingstmontag zum legendärsten Fest der Dorfgeschichte. Der Bürgermeister sagte seinen Kurzurlaub ab, weil er viel zu beschäftigt damit war, mit den bolivianischen Rhythmen zu sympathisieren, die plötzlich durch sein Radio strömten. Der Ochse wurde von allen gemeinsam durch den Ort geführt, behängt mit Ginster und bunten Anden-Bändern. Man feierte einen großen Freiluft-Gottesdienst, bei dem die Dorfbewohner merkten, dass die Feiertage im Kern überall dasselbe bedeuteten: Zusammenkommen, das Leben teilen und die Hoffnung nicht aufgeben.

Das Sprachengewirr legte sich nach ein paar Tagen wieder, und die Kummersbrucker sprachen wieder ihr gewohntes Oberpfälzisch. Doch etwas war geblieben. Wann immer heute im Gemeinderat ein Streit eskaliert, blickt der Pfarrer lächelnd aus dem Fenster, lauscht dem Wind und flüstert: „Zeit für ein kleines kosmisches Update.“

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Artikel zum herunterladen und ausdrucken:
https://www.macha-bombori-bolivia.org//2026_Artikel/Pfingstgeschichte.pdf

Aus dem heiligen Evangelium nach JohannesJoh 21, 20–25In jener Zeit sprach Jesus zu Simon Petrus: Folge mir!Petrus wandt...
23/05/2026

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 21, 20–25

In jener Zeit sprach Jesus zu Simon Petrus: Folge mir!
Petrus wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus liebte und der beim Abendmahl an seiner Brust gelegen und ihm gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich ausliefert?

Als Petrus diesen sah, sagte er zu Jesus: Herr, was wird denn mit ihm?

Jesus sagte zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht das dich an? Du folge mir nach!

Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte ihm nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht das dich an?

Dies ist der Jünger, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.

Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles einzeln aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die dann geschriebenen Bücher nicht fassen

Ein langes Wochenende steht vor der Tür – Zeit zum Innehalten und Danke sagen! ✨​Während wir hier ein paar freie Tage vo...
22/05/2026

Ein langes Wochenende steht vor der Tür – Zeit zum Innehalten und Danke sagen! ✨

​Während wir hier ein paar freie Tage vor uns haben und bewusst versuchen, die To-Do-Listen beiseitelegen, um zur Ruhe zu kommen, gehen unsere Gedanken und Segenswünsche heute besonders in die bolivianischen Anden zu Hernán Tarqui.

​In den Höhen von Macha, Bombori und den umliegenden Gemeinden ist der Alltag oft unermüdlich. Umso mehr inspiriert uns Hernáns unermüdlicher Einsatz für die Kinder und die Bildung vor Ort.

​Wir nehmen uns dieses Wochenende ganz bewusst die Zeit, innezuhalten, Kraft zu tanken und im Gebet und den Gedanken mit unseren Freunden in Bolivien verbunden zu sein. Denn Gemeinschaft und Unterstützung kennen keine Grenzen. 🇧🇴🤝🇩🇪

​Wir wünschen Hernán, seiner Gemeinde und der ganzen Gemeinschaft in den Anden ein gesegnetes und behütetes Wochenende!

​Und an euch alle hier: Packt die freien Tage nicht zu voll mit Terminen. Findet einen Ort der Ruhe, vielleicht bei einem Gottesdienst, und schaltet einfach mal einen Gang zurück. Ein schönes, erholsames langes Wochenende für euch alle! 🙏✨

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Mitten in den Anden: Padre Hernán Tarqui im Einsatz für die Menschen in Macha & BomboriHoch oben in den bolivianischen B...
22/05/2026

Mitten in den Anden: Padre Hernán Tarqui im Einsatz für die Menschen in Macha & Bombori

Hoch oben in den bolivianischen Bergen erstreckt sich die weitläufige Pfarrei Macha & Bombori. Als dortiger Pfarrer sehe ich meine Aufgabe in einer Region, die von der Außenwelt oft abgeschnitten ist, als tiefen Auftrag: Den Glauben hier greifbar und lebendig zu machen – nicht durch lange Predigten, sondern durch tatkräftige Unterstützung im Alltag.

Gelebte Nächstenliebe: Wenn Glaube Hand und Fuß hat
Für mich steht fest: Christliche Werte müssen sichtbar sein. In einer Gegend, in der staatliche Strukturen und Infrastruktur kaum vorhanden sind, wird die Kirche zur wichtigsten Anlaufstelle für die Bevölkerung. Meine Arbeit verbindet daher die seelsorgliche Begleitung ganz selbstverständlich mit konkreter humanitärer Hilfe.

Die Schwerpunkte unserer Arbeit vor Ort teilen sich in vier große Bereiche:

Bildung fördern: Viele Kinder in den Bergen haben kaum Zugang zu Schulen, und den Familien fehlt das Geld für Stifte und Hefte. Wir unterstützen die Schulen gezielt mit Unterrichtsmaterialien, um den Jüngsten eine Perspektive und christliche Werte mit auf den Weg zu geben.

Gesundheit sichern: Die medizinische Versorgung ist eine der größten Herausforderungen. Durch die Organisation von Gesundheitskampagnen und die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichem medizinischem Personal leisten wir unkomplizierte wichtige Aufklärungsarbeit.

Soziale Not lindern: Armut prägt das Leben vieler Familien. Wir helfen ganz direkt mit Lebensmitteln, Kleidung und dem Nötigsten zum Überleben. Gleichzeitig sind wir da, wenn Familien in Krisen Beistand und Beratung brauchen.

Seelsorge leben: Das Fundament bleibt die geistliche Begleitung. Ob bei Gottesdiensten, Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen – und ganz besonders im persönlichen Gespräch und der Beichte – bin ich für die Sorgen und den Glauben der Menschen da.

Herausforderungen meistern: Wege aus der Isolation
Das Leben in den bolivianischen Anden ist rau. Die weiten Wege erschweren den Transport von Hilfsgütern, und das unberechenbare Wetter macht Fahrten oft zu einem Risiko. Um diesen Barrieren zu trotzen, setzen wir auf drei Säulen:

Starke Gemeinschaft: Die Menschen hier halten fest zusammen. Beim Bau von Gebäuden oder der Organisation von Festen packen alle mit an. Dieser Zusammenhalt ist unsere größte Kraft.

Internationale Partnerschaften: Alleine könnten wir diese Aufgaben nicht stemmen. Über die Jahre haben wir ein verlässliches Netzwerk zu anderen Pfarreien, Hilfsorganisationen und internationalen Unterstützern aufgebaut, um Ressourcen dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden.

Nachhaltige Lösungen: Wir gehen auch neue Wege, um den Alltag zu erleichtern. Dazu gehört der Einsatz von Solarenergie für entlegene Dörfer ebenso wie die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft, um die Ernährung der Menschen langfristig zu sichern.

Ein Blick nach vorn
Worte verblassen, aber Taten bleiben. Ich möchte den Menschen in Macha und Bombori jeden Tag zeigen, dass sie nicht vergessen sind und dass Nächstenliebe eine reale Kraft ist. Mein Wunsch ist es, durch diesen Einsatz auch andere zu inspirieren, sich für das Wohl ihrer Mitmenschen starkzumachen.

Auch in Zukunft wartet in den Bergen Boliviens noch viel Arbeit auf uns. Die Lebensbedingungen zu verbessern und den Glauben tief in der Gemeinschaft zu verankern, bleibt eine große Aufgabe. Doch mit Gottvertrauen, Ausdauer und der großartigen Unterstützung der Menschen vor Ort blicke ich voller Zuversicht nach vorn.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Aus dem heiligen Evangelium nach JohannesJoh 21, 1.15–19In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am ...
22/05/2026

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 21, 1.15–19

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.

Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!

Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Liebst du mich? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

Amen, amen, ich sage dir: Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und gingst, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.

Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!

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