St. Marien in Telgte

St. Marien in Telgte St. Marien ist die katholische Kirchengemeinde in Telgte. Herzlich willkommen! Auf dieser Seite informieren wir Sie/dich gerne über unsere Kirchengemeinde St.

Marien in Telgte. Es gibt derzeit etwa 90 Gruppierungen, Einrichtungen, Vereine, Verbände, Sachausschüsse, Projektgruppen und Initiativen, in denen man sich in unserer Pfarrei freiwillig engagieren oder hauptberuflich tätig sein kann. Herzlich laden wir auch euch, liebe Ehren- und Hauptamtliche, ein, diese Seite zum Austausch über eure Aktivitäten zu nutzen. Nähere Informationen über unser Gemeind

eleben, die Telgter Wallfahrt, aktuelle Gottesdienstzeiten und noch viel mehr finden Sie auf unserer Website www.st-marien-telgte.de

Die Administrator*innen machen darauf aufmerksam, dass es sich um eine moderierte Gruppe handelt und wir uns vorbehalten, diffamierende o.ä. Beiträge auszublenden/zu löschen..

16/06/2026

Thünte-Preis für den Kinder‑Pilger‑Club
Der Kinder‑Pilger‑Club wurde für seine Arbeit am Kinderpilgerweg mit dem Ehrenamtspreis der Thünte-Stiftung ausgezeichnet
- für die kreative Weiterentwicklung des Weges, die Anpassungen an das aktuelle Wallfahrtsmotto und für viele gemeinsame Aktionen rund um den Pilgerweg.
Besonders:
Kinder zeigen hier, dass auch sie ein wichtiger Teil der Wallfahrt sind.
👉 Von Kindern für Kinder.
👉Offen für alle Kinder aus Telgte.
👉Gemeinsam wird Glaube lebendig, kreativ und in Bewegung gehalten.

Liebe Schwestern und Brüder, im Evangelium des kommenden Sonntags hören wir ein sehr persönliches Wort Jesu. Er spricht ...
13/06/2026

Liebe Schwestern und Brüder, im Evangelium des kommenden Sonntags hören wir ein sehr persönliches Wort Jesu. Er spricht zu seinem Vater und sagt: „Niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.“
Diese Worte zeigen uns etwas Entscheidendes: Jesus ist gekommen, um uns den Vater zu offenbaren. Er möchte uns zeigen, wie Gott wirklich ist. Viele Menschen sahen Gott damals vor allem als strengen Richter. Jesus aber offenbart uns einen Vater, der barmherzig, gütig und voller Liebe ist.
Am vergangenen Dienstag durfte ich die heilige Messe mit indischen Ordensschwestern feiern, die in einem Altenheim tätig sind. Wir hatten dasselbe Evangelium gehört, und ich fragte sie, wie sie diese Worte Jesu verstehen und in ihrem Alltag leben.
Eine Schwester antwortete: „Jesus kennt den Vater. Deshalb wollte er den Menschen zeigen, wie barmherzig und gütig der Vater ist. Auch wir versuchen jeden Tag, diesen liebenden Vater durch unser Gebet und unseren Dienst sichtbar zu machen.“ Die Schwestern erzählten weiter: „Jeden Morgen beten wir für die alten Menschen, die uns anvertraut sind. Durch das Gebet empfangen wir Kraft und inneren Frieden. Deshalb können wir auch schwierige Aufgaben mit Ruhe und Freude annehmen.“
Diese Antwort hat mich sehr berührt. Die Schwestern haben verstanden, dass die Offenbarung Gottes nicht nur durch Worte geschieht. Sie geschieht durch ein Leben, das von Liebe geprägt ist. Wenn sie kranke Menschen pflegen, geduldig zuhören oder Trost schenken, dann machen sie etwas von der Güte Gottes sichtbar.
Genau dazu lädt uns Jesus heute ein. Er sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Wie viele Menschen tragen heute schwere Lasten: Sorgen um die Familie, Krankheit, Einsamkeit, Enttäuschungen oder Zukunftsängste. Jesus verspricht nicht, dass alle Schwierigkeiten verschwinden. Aber er verspricht seine Nähe. Wer zu ihm kommt, findet Kraft und Ruhe für die Seele.
Dann sagt Jesus noch etwas Überraschendes: „Lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“ Nicht Macht und Erfolg stehen im Mittelpunkt seines Lebens, sondern Güte und Demut. Das sind auch die Wege, auf denen Gott sich offenbart.
Deshalb dürfen wir uns heute fragen: Wie die Ordensschwestern versuchen, den barmherzigen Vater durch ihr Gebet und ihren Dienst sichtbar zu machen – versuchen auch wir das?
Offenbaren wir durch unsere Worte und Taten etwas von Gottes Liebe?
Begegnen wir den Menschen um uns herum mit Frieden, Geduld und Verständnis?
Nehmen wir uns Zeit für das persönliche Gebet, damit wir aus der Kraft Gottes leben können?
Jeder von uns hat die Möglichkeit, ein kleines Spiegelbild der Güte Gottes zu sein: in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder in unserer Pfarrgemeinde. Bitten wir den Herrn, dass wir ihn immer besser kennenlernen und von ihm lernen. Dann werden auch wir dazu beitragen, den Menschen den barmherzigen und gütigen Vater zu offenbaren. Amen.
Pater Ephrem OSB

Lange Tradition in vielen Ort, inzwischen eher selten geworden. Wir feiern auch in diesem Jahr nach eine "Feld- und Flur...
11/06/2026

Lange Tradition in vielen Ort, inzwischen eher selten geworden. Wir feiern auch in diesem Jahr nach eine "Feld- und Flur Prozession!

Am Sonntag, den 14.10. um 10.00 Gottesdienst mit musikalischer Gestaltung des Musikzug Westbevern Dorf in der Kirche in Westbevern

Dann kurze Prozession von der Kirche, über die Bever, über den Kramerskamp zum Pfarrheim. Unterwegs gibt es drei Stationen mit kurzen Impulsen. Die Station an der KiTa St. Christophorus wird von KiTa Kinder gestaltet. Anschließend gibt es Grillwürstchen am Pfarrheim.

😃

Liebe Gemeindemitglieder und Gäste!Als ich in den 80er Jahren in Rom studierte, nutzten viele Italiener bereits drahtlos...
06/06/2026

Liebe Gemeindemitglieder und Gäste!

Als ich in den 80er Jahren in Rom studierte, nutzten viele Italiener bereits drahtlose Autotelefone, damals meist noch ziemlich klobige Geräte. Und auch jetzt bei meinem Aufenthalt in Rom stelle ich fest, dass diese Freude an der Nutzung moderner Technik geblieben ist. Fast überall zahlt man hier mit dem Telefonino, Tickets aller Art werden in der Regel digital vorbestellt und bezahlt und selbst in einem ganz normalen Restaurant bekamen wir gestern Abend keine traditionelle Speisekarte, sondern konnten nur noch per QR-Code unser Menü auswählen. Und wenn ich über ein Kunstwerk mehr wissen möchte, mache ich davon ein Foto und lasse mir von KI alles darüber erzählen.

Vielleicht ist es dieser selbstverständliche Umgang mit digitaler Technik und KI, die in Italien einen regelrechten Run auf die Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Papst Leo ausgelöst hat. Der Gedanke, dass KI nicht neutral ist, sondern die Botschaften derer verbreitet, die sie konzipieren, finanzieren und regulieren, lässt manchen freiheitsliebenden Italiener doch nachdenklich werden.
Für mich ist in diesen Tagen in Rom neben Begegnung, Kunst und Kultur ganz überraschend die Beschäftigung mit KI dazugekommen. Und was ich von Papst Leo bisher verstanden habe: Letztlich muss immer ein Mensch benennbar sein, der eine Entscheidung verantwortet. Gerechtigkeit gehört in die Grundkonzeption der KI. Die Werte, nach denen sich die KI ausrichtet, darf nicht in den Vorstandsetagen weniger Konzerne entschieden werden. Und in kriegerischen Auseinandersetzungen darf nie ein Algorithmus über Leben und Tod von Menschen entscheiden.

Was mich diesmal in Rom sehr ermutigt: Die Leute haben nicht nur Spaß an moderner Technik, sie freuen sich ebenso über die ungewöhnlich klaren Worte des Papstes.

Mit diesen Erfahrungen aus der Ewigen Stadt grüßt Sie
Propst Michael Langenfeld

02/06/2026

🚴‍♀ Am vergangenen Samstag fand die 3. Telgter Fahrradwallfahrt statt und konnte bei bestem Wetter zahlreiche Teilnehmende begrüßen. Schätzungsweise 250 Pilgerinnen und Pilger machten sich mit ihren Fahrrädern auf den Weg und erlebten einen rundum gelungenen Tag.

Schon nach der Ankunft um 11:30 Uhr stärkten sich die Teilnehmenden bei einem leckeren Imbiss und kamen miteinander ins Gespräch. Die gute Verpflegung und die entspannte Atmosphäre sorgten von Beginn an für eine positive Stimmung.

Um 13.00 Uhr begann der Freiluftgottesdienst, der von einer eindrucksvollen Predigt der Gemeindereferentin Mona Schomers aus der Fahrradkirche St. Josef in Fröndenberg geprägt war. Die geistlichen Impulse luden dazu ein, den Alltag zu unterbrechen und die Gemeinschaft sowie den Glauben neu in den Blick zu nehmen.

Im Anschluss bot sich bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch. Gut gestärkt startete später der Fahrradkorso durch die Altstadt von Telgte, der von vielen Menschen am Straßenrand begleitet wurde. Die Stimmung während des Korsos war durchweg fröhlich und von Gemeinschaft geprägt.

Den Abschluss der Wallfahrt bildete der Fahrradsegen, bei dem die Teilnehmenden und ihre Fahrzeuge unter Gottes Schutz gestellt wurden. Gegen 16.00 Uhr endete die Veranstaltung – mit vielen zufriedenen Gesichtern und großer Dankbarkeit für diesen gelungenen Tag.

👉 Nächster Termin: 29. Mai 2027

„angedacht“ für Sonntag, 31. Mai 2026- Dreifaltigkeitssonntag Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste! An diesem Sonntag f...
30/05/2026

„angedacht“ für Sonntag, 31. Mai 2026- Dreifaltigkeitssonntag
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!
An diesem Sonntag feiern wir das Hochfest der Dreifaltigkeit. Gott ist Einer und doch Einer in 3 Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das ist für unseren menschlichen Verstand schwer zu verstehen. Mir hilft dabei ein Bild, dass Sie vielleicht kennen:
3 Streichhölzer werden entzündet und aneinandergehalten:
sie brennen alle 3 und bilden doch eine Flamme.
Das Verbindende unter den 3 göttlichen Personen ist die Liebe, die alles zusammenhält.
Liebe ist auch das Stichwort zu einem Jubiläum, das an diesem Sonntag in unserer Pfarrgemeinde St. Marien begangen wird: der Kreativ-Kreis-Lepra der kfd St. Clemens darf auf 50 Jahre seit seiner Entstehung 1976 zurückschauen. Damals wurde dieser Kreis von Maria Ahlke und Maria Markmann gegründet. Die Mitglieder dieser Gruppe haben es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen, die von Aussatz, von Lepra befallen sind, durch Spenden zu unterstützen und ihnen zu helfen. Alle 3-4 Wochen treffen sich ca. 20 Frauen aus St. Clemens/ St. Marien zum Nähen, Stricken, Handarbeiten, Basteln und natürlich auch zum dazugehörigen Klönen.
Die Ergebnisse dieser Handarbeiten und des Werkens bieten sie 2 x im Jahr
(vor Ostern und vor Weihnachten) auf einem Basar zum Verkauf an. Der daraus erzielte Erlös – ergänzt auch durch andere Sammlungen, Kollekten und aus dem Kaffee- und Kuchen-Verkauf bei verschiedenen Anlässen- geht an die deutsche Lepra- und Tuberkulose-Hilfe, die Projekte in Äthiopien unterstützt.
Das ist tätige Nächstenliebe.
Aus Anlass dieses Jubiläums wird an diesem Sonntag um 9.30 Uhr eine Hl. Messe in der Kirche des St. Rochus-Hospitals gefeiert. Demnächst soll dort auf dem Rasenplatz vor der Rochus-Kirche eine Eiche gepflanzt werden. Warum hier, am Rochus-Hospital mögen Sie fragen? Der Grund der Wahl dieses Ortes liegt darin, dass auf dem Gelände des Rochus-Hospitals früher Lepra-Kranke und Aussätzige in einem Leprosen- und Armenhaus gelebt haben- außerhalb des Ortes Telgte – auf der „Hülle“ so wurde dieser Ort damals genannt.

Die Unterbringung der Lepra- und Aussatzkranken weit weg vor den Toren der Stadt war früher leider so üblich, da viele Menschen die Ansteckung dieser Krankheiten fürchteten. Gott Dank ist die Zeit der Ausgrenzung dieser Kranken heute Vergangenheit.
Es ist gut, dass sich Menschen überall für die Lepra- Kranken, ihre Gesundung und ihr Wohlergehen einsetzen.
Herzlichen Glückwunsch dem Kreativ-Kreis Lepra- unter der Leitung von Gertrud Riemann und Hildegard Heumann - zu seinem 50jährigen Jubiläum und ein herzliches Dankeschön an alle, die sich darin engagieren. Ich wünsche noch frohe Stunden im Miteinander-Tun und im Einsatz für andere!
Ihre Sr. M. Josefine – Seelsorgerin in St. Marien, Telgte



(Bilder: Ansicht des Rochus-Hospitals aus dem Jahr 1862/2023 (siehe Homepage des St. Rochus
Hospitals www.srh-telgte.de/wir-ueber-uns)

Liebe Gemeindemitglieder und Gäste!Wer ein wenig nachspüren möchte, welch‘ dichtgedrängte Menge an verschiedensprachigen...
22/05/2026

Liebe Gemeindemitglieder und Gäste!
Wer ein wenig nachspüren möchte, welch‘ dichtgedrängte Menge an verschiedensprachigen Menschen damals in Jerusalem zusammenstand, als Gott seinen Heiligen Geist auf sie ausgoss, der sollte einmal an Pfingsten die Messe in der historischen Pantheon-Kirche in Rom mitfeiern, in der tausende rote Blütenblätter durch die Öffnung des Kirchendaches auf die Gläubigen und Touristen aus aller Welt niederregnen und ein Chor das „Veni creator spiritus“, das „Komm, Heiliger Geist“ voller Inbrunst schmettert.
Dieser Brauch will bildlich erlebbar machen, was selbst gläubige Christen anderen Menschen nur schwer beschreiben können: 50 Tage nach Ostern, so berichtet die Apostelgeschichte der Bibel, ergießt sich in Jerusalem der Geist Gottes wie ein gewaltiger Sturm und mit Zungen wie von Feuer auf die Jüngerinnen und Jünger Jesu. Und sie alle werden vom Heiligem Geist erfüllt und fangen an, die Frohe Botschaft von Jesus Christus in anderen Sprachen mutig und mit Begeisterung zu verkünden.
Wer das etwas weniger inszeniert als in Rom erleben möchte, komme einfach dazu, wenn die Wallfahrt junger Gläubiger anderer Muttersprache, Kultur und Ritus hier bei uns in der Propsteikirche zur Pilgermesse zusammenkommt. Obwohl die meist jungen Pilgerinnen und Pilger ganz verschiedene Sprachen sprechen und aus ganz unterschiedlichen Kulturen kommen, beten und feiern sie friedlich vereint ihren gemeinsamen Gott.
An Pfingsten, so würde ich es zu erklären versuchen, feiern wir Christen diese unglaubliche Kraft, die Gott uns immer wieder neu schenkt. Und wir erneuern unsere Bereitschaft, diese Kraft Gottes in uns aufzunehmen und in uns und aus uns wirken zu lassen. Wir bitten Gott darum, uns Mut, Begeisterung und eine Art Sprache zu schenken, in der wir über die Liebe und Nähe Gottes und das Wirken Jesu einigermaßen verständlich und glaubwürdig sprechen können.
Und weil der Geist Gottes immer auch ein Gemeinschaftsstifter ist, feiern wir hier in Telgte seit vielen Jahren am Pfingstmontagmorgen gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Kirchplatz.
Uns allen wünsche ich an diesem Fest
die Begegnung mit vielen geisterfüllten Menschen!
Propst Michael Langenfeld

18/05/2026

🚴‍♂️ Schon was vor am 30. Mai?
Dann komm mit zur 3. Telgter Fahrradwallfahrt!
Gemeinsam unterwegs sein, Raum geben, Gemeinschaft erleben – und das alles auf dem Fahrrad.
Mit Gottesdienst unter freiem Himmel, Musik, Begegnung und dem besonderen Fahrradsegen.
Egal ob allein, mit Familie oder mit Freundeskreis – alle sind willkommen!
📍 Telgte
🗓️ 30. Mai 2026 ab 11:30 Uhr
👉 Infos:
www.telgter-wallfahrt.de

16/05/2026

Am Donnerstag zu Christi Himmelfahrt fand in Telgte die letzte Kutschenwallfahrt statt. Seit 1988 war sie ein fester Bestandteil des Wallfahrtslebens.
Nach der Ankunft der Kutschen begann das Pontifikalamt mit Weihbischof Wilfried Theising. Wegen des anhaltenden Regens wurde der Gottesdienst jedoch von der Festwiese in die Propsteikirche verlegt.
Im Anschluss folgte die Segnung der Kutschen . Gemeinsam mit Bürgermeisterin Katja Behrendt wurden anschließend die festlich geschmückten Gespanne vorgestellt. Den Abschluss bildete ein feierlicher Korso durch die Telgter Altstadt und damit ein würdiger Ausklang dieser langen Tradition.

Liebe Schwestern und Brüder, bei einem Trauergespräch erzählte mir die Tochter einer Verstorbenen: „Meine Mama ist jetzt...
15/05/2026

Liebe Schwestern und Brüder,

bei einem Trauergespräch erzählte mir die Tochter einer Verstorbenen: „Meine Mama ist jetzt im Himmel bei meinem Vater. Er hat auf sie gewartet. Sie hatten 47 glückliche Jahre zusammen.“ Diese Worte haben mich berührt. Sie zeigen die Hoffnung, dass die Liebe nicht mit dem Tod endet.

In dieser Woche haben wir Christi Himmelfahrt gefeiert. Jesus kehrt nach seinem Leben auf Erden zum Vater in den Himmel zurück. Er lebte in Liebe mit seinen Jüngern und zeigte den Menschen Gottes Nähe. Jesus lehrte, wie wichtig Liebe, Vergebung und Barmherzigkeit sind. Er gab sogar sein Leben für die Menschen hin. Und er wartet im Himmel auf alle, die ihm vertrauen und ihm nachfolgen.

Das Evangelium des kommenden Sonntags erzählt vom Gebet Jesu. Dieses Gebet wird auch das Hohepriesterliche Gebet genannt. Jesus betet darin zu seinem Vater und bittet für seine Jünger und für alle Menschen, die an ihn glauben werden.

Jesus sagt: „Vater, die Stunde ist gekommen.“ Er weiß, dass sein Leiden und sein Tod bevorstehen. Doch er denkt nicht zuerst an sich selbst, sondern an den Willen Gottes und an die Menschen.
Besonders schön ist, dass Jesus nicht nur für seine damaligen Jünger betet, sondern auch für uns heute. Er bittet Gott, uns zu schützen und uns in seiner Liebe zu bewahren. Außerdem wünscht sich Jesus, dass die Gläubigen in Frieden und Einheit zusammenleben.

Gerade in unserer Zeit brauchen wir diese Botschaft. Viele Menschen fühlen sich allein, unsicher oder ohne Hoffnung. Streit, Sorgen und Angst begegnen uns oft im Alltag. Deshalb erinnert uns Jesus daran, dass wir nicht allein sind. Gott begleitet uns auf unserem Weg, auch in schweren Zeiten.
Dieses Gebet schenkt Trost und Hoffnung. Jesus vergisst uns nicht. Er begleitet uns und betet für uns. Seine Liebe verbindet uns miteinander und gibt uns Kraft.

Darum wollen wir in der kommenden Woche füreinander da sein, einander helfen und Gottes Liebe weitergeben. So können wir selbst ein Zeichen der Hoffnung für andere werden.
Ich wünsche euch allen eine gesegnete Woche. Amen.
Liebe Grüße
Pater Ephrem

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Telgte
48291

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