Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt

Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt Wir vertreten die Interessen der jüdischen Gemeinden im Bundesland Sachsen-Anhalt.

Wir engagieren uns für die Förderung der jüdischen Kultur, Bildung und interkulturellen Verständigung sowie

Ein jüdischer und ein nichtjüdischer Nachbar, Wohnungseigentümer, treffen sich immer wieder vor ihren Wohnungstüren im T...
17/06/2026

Ein jüdischer und ein nichtjüdischer Nachbar, Wohnungseigentümer, treffen sich immer wieder vor ihren Wohnungstüren im Treppenhaus und führen je nach Situation längere Gespräche oder einen schnellen Schlagabtausch im Alltagsmilieu der zufälligen Begegnungen.⁠
Der Autor verflechtet die älteste monotheistische Religion mit der Geschichte in der Diaspora und mit dem Staat Israel. Der Doppelstandard hebelt sich aus oder wird ausgehebelt: „Ja, Aber!” - der Plot entwickelt beiläufig seine unaufhaltsame Dynamik und hält eine Überraschungparat.⁠

Spieldauer: 75 Minuten mit anschließendem Publikumsgespräch.⁠

🎟️ Tickets? > ‍Link in Bio!⁠

Eine Veranstaltung von Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt,⁠
gefördert aus Mitteln von Resonanzboden / House of Resources Magdeburg, ein Projekt in Trägerschaft der .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. in Kooperation mit Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Aus dem Kabinett vom 16. Juni 2026: 🕎📝 Der dritte Umsetzungsbericht zum Landesprogramm für jüdisches Leben in Sachsen-An...
17/06/2026

Aus dem Kabinett vom 16. Juni 2026:

🕎📝 Der dritte Umsetzungsbericht zum Landesprogramm für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus zieht positive Bilanz. U. a. wurden zwei Synagogen eröffnet sowie die Staatsverträge mit den jüdischen Gemeinden weiterentwickelt und neu in Kraft gesetzt. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre haben jedoch gezeigt, wie groß die Herausforderungen weiterhin sind. Die Umsetzung und Weiterentwicklung des Landesprogramms bleiben deshalb notwendig.

▶️ Zur Pressemitteilung: https://lsaurl.de/4FXFJd

Bilanz
Sachsen-Anhalt Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

Der Landesverband Jüdischen Gemeinden Sachsen-Anhalt gratuliert dem Institut der Berliner Studien zum Jüdischen Recht he...
17/06/2026

Der Landesverband Jüdischen Gemeinden Sachsen-Anhalt gratuliert dem Institut der Berliner Studien zum Jüdischen Recht herzlich zum 30-jährigen Jubiläum
Die Festveranstaltung an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der rund 80 Gäste teilnahmen, würdigte die herausragende Bedeutung des Instituts als einziges seiner Art im deutschsprachigen Raum. 
Besonders hervorzuheben ist, dass der Landesrabbiner und Polizeirabbiner von Sachsen-Anhalt, Rabbiner Dr. Fabian, den Festvortrag hielt und mit seinen Ausführungen zur Entwicklung und Relevanz des jüdischen Rechts in Deutschland große Resonanz fand. Zu den weiteren Rednerinnen und Rednern gehörten die Berliner Justizsenatorin Dr. Felor Badenberg sowie Professor Bernhard Schlink, die die wissenschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des jüdischen Rechts unterstrichen. 
Der Landesverband wünscht unseren Landesrabbiiner Dr. daniel Fabian und dem Institut weiterhin erfolgreiche Arbeit und wachsende Sichtbarkeit.

Inessa Myslitska, Vorsitzende, und Rimma Fil, Geschäftsführerin des , zum Bericht »Antisemitische Vorfälle in Sachsen-An...
07/06/2026

Inessa Myslitska, Vorsitzende, und Rimma Fil, Geschäftsführerin des , zum Bericht »Antisemitische Vorfälle in Sachsen-Anhalt 2025« der Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt in Trägerschaft von : »Antisemitismus hat viele Gesichter – doch keins ist harmlos. Die aktuellen Zahlen zeigen eine alarmierende Enthemmung, auch in Sachsen-Anhalt. Wir danken RIAS für die klare Dokumentation. Unsere Botschaft bleibt unverändert: Wir benennen Antisemitismus in jeder Form und bleiben wachsam, laut und präsent. «

Im Jahresbericht der Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt in Trägerschaft von gibt es weitergehende Informationen und ausführliche Analysen - der Link:
https://ofek-beratung.de/wp-content/uploads/2026/02/2025-05-14_rias-lsa_Antisemitische-Vorfaelle-LSA-2024.pdf
Text von .lsa
OFEKLSA

Mazal Tov an Landesrabbiner Fabian – Promotion ist abgeschlossen. Die Jüdische Gemeinschaft in Sachsen‑Anhalt freut sich...
21/05/2026

Mazal Tov an Landesrabbiner Fabian – Promotion ist abgeschlossen.

Die Jüdische Gemeinschaft in Sachsen‑Anhalt freut sich sehr, unserem Landesrabbiner Dr. Fabian herzlich zu gratulieren. Er hat sein Promotionsverfahren erfolgreich abgeschlossen.

Diese herausragende wissenschaftliche Leistung würdigt nicht nur sein tiefes theologisches Wissen, sondern auch sein großes Engagement für jüdisches Leben, Bildung und Seelsorge in unserem Bundesland. Seine Arbeit verbindet akademische Exzellenz mit praktischer Verantwortung – ein Gewinn für unsere Gemeinden und für die gesamte religiöse Landschaft Sachsen‑Anhalts.

Wir sind stolz und dankbar, einen so kompetenten, klugen und engagierten Landesrabbiner an unserer Seite zu haben.

Mazal Tov, Herr Dr. Landesrabbiner!

Möge dieser Erfolg Ihnen Kraft, Freude und Segen für Ihren weiteren Weg bringen!

Stellungnahme der Jüdischen Gemeinde Halle und des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt⠀Während der Jahres...
04/05/2026

Stellungnahme der Jüdischen Gemeinde Halle und des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt

Während der Jahresausstellungen 2024 und 2025 der renommierten Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) kam es zu einzelnen Vorfällen, die von uns als eindeutig antisemitisch eingestuft wurden. Diese Vorfälle lösten eine breite öffentliche Debatte in den Medien aus, unter anderem in der ZEIT, im Deutschlandfunk Kultur sowie in der Jüdischen Allgemeinen.
Auf Initiative der Jüdischen Gemeinde Halle wurde daraufhin ein Dialog zwischen der Gemeinde und der Kunsthochschule initiiert. In diesem Rahmen organisierten der Studierendenrat und die Gemeindeleitung zwei Begegnungen für Studierende in der halleschen Synagoge. Beide Treffen verliefen in einer freundschaftlichen Atmosphäre und waren inhaltlich sehr ertragreich. Ein drittes Treffen in den Räumlichkeiten der Kunsthochschule war für die zweite Maihälfte geplant.
Am 30. April starteten Unbekannte jedoch einen anonymen Aufruf innerhalb der Kunsthochschule. Ein Foto dieses Aushangs am Schwarzen Brett in der Mensa ist dieser Stellungnahme beigefügt. Auch heute, am 4. Mai 2026, ist dieser Aufruf in der Hochschule weiterhin präsent.

Der Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt und die Jüdische Gemeinde Halle reagieren auf dieses anonyme Schreiben wie folgt:
Offener Brief
Als Antwort auf den anonymen Aushang in der Mensa sowie an anderen Stellen der Burg Giebichenstein
An diejenigen, die einen anonymen Zettel ohne Namen hinterlassen haben:
Wir antworten Ihnen offen – mutig, demokratisch und verantwortungsbewusst. Im Gegensatz zu Ihnen stehen wir mit unseren Namen für unsere Worte ein.
Sie wollten mit Ihrem „Mut“ beeindrucken, haben dabei jedoch lediglich die Grenzen Ihres Wissens aufgezeigt. Ihr Aushang ist ein Paradebeispiel für Propaganda – und nicht einmal für hochwertige: Anschuldigungen ohne Belege, hohle Parolen und laute Worte, denen jeder Fakt fehlt.
Weiterlesen in der Bilderreih….

Verantwortung für ein schwieriges ErbeFachtag zu judenfeindlichen Darstellungen an KirchenAn zahlreichen Kirchen in Deut...
30/04/2026

Verantwortung für ein schwieriges Erbe
Fachtag zu judenfeindlichen Darstellungen an Kirchen
An zahlreichen Kirchen in Deutschland finden sich bis heute judenfeindliche Darstellungen – Reliefs, Figuren, Inschriften oder Bildprogramme, die ein schwieriges Erbe sichtbar machen. Wie aber können Gemeinden, die solche Werke an oder in ihren Gebäuden haben, verantwortungsvoll mit diesem Erbe umgehen? Zwischen Aufarbeitung und Empörung, Skandalisierung und Schweigen, Mahnung und Denkmalpflege spannt sich ein breites Feld kirchlicher und gesellschaftlicher Auseinandersetzung.

Der Fachtag lädt Verantwortliche aus evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, Fachleute und Interessierte ein, in Austausch zu treten: Welche Wege haben andere Gemeinden gefunden? Welche Konflikte sind entstanden – und welche Lernprozesse möglich geworden? Fachvorträge, Erfahrungsberichte und Gesprächsrunden geben Einblicke in unterschiedliche Perspektiven, auch aus jüdischer Sicht.

Ziel dieser Tagung ist es, voneinander zu lernen, sich zu vernetzen und gemeinsam zu überlegen, wie ein glaubwürdiger, sensibler und zukunftsorientierter Umgang mit diesem schwierigen Erbe aussehen kann.

Teilnahmegebühr Hauptprogramm: 50,00 Euro (inkl. Verpflegungsanteil 35,- Euro (inkl. 2,29 MwSt.))
Teilnahmegebühr Vorprogramm: 15,00 Euro (für Transfer, Eintritt und Führung in Zerbst). Ein Mittagessen am Sonntag im Rahmen des Vorprogramms ist nicht im Preis enthalten und erfolgt auf Selbstzahlerbasis.
Die Teilnahme am Vorprogramm ist begrenzt auf 15 Plätze. Bitte geben Sie den Teilnahmewunsch im Feld „sonstige Bemerkungen“ unbedingt mit an!

Übernachtung: 76,00 Euro (EZ), 98,00 Euro (DZ) – individuell buchbar nach Anmeldung im martas Hotel Informationen und Rückfragen an: Julia März, Gemeindepädagogin Ev. Stadtkirchengemeinde Wittenberg, [email protected]

„Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat heute den novellierten Vertrag mit der jüdischen Gemeinschaft beschlossen. Hierin wi...
23/04/2026

„Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat heute den novellierten Vertrag mit der jüdischen Gemeinschaft beschlossen. Hierin wird das Zusammenwirken zwischen dem Land und der jüdischen Gemeinschaft umfassend geregelt – von kulturellen Fragen über den Erhalt jüdischen Erbes bis hin zu Sicherheit, Bildung und Begegnung. Der Vertrag gilt für die kommenden zehn Jahre.“- berichtet Landesportal Sachsen-Anhalt.
Ministerpräsident Sven Schulze erklärt: „Jüdisches Leben gehört seit vielen Jahrhunderten zu Sachsen-Anhalt. Es prägt unser Land und ist Teil unserer Identität. Umso mehr bewegt es mich, dass Jüdinnen und Juden wieder Anfeindungen erleben. Das ist für mich inakzeptabel. Umso klarer ist unser gemeinsamer Auftrag: Wir schützen jüdisches Leben und stärken es aktiv. Klar ist: Wir stehen fest an der Seite der jüdischen Gemeinschaft. Ich freue mich auf die weitere enge Zusammenarbeit mit den jüdischen Gemeinden und allen, die sich für ein friedliches und respektvolles Miteinander in unserem Land einsetzen.“
Verlässliche Partnerschaft weiterentwickelt
Der novellierte Vertrag führt die Zusammenarbeit fort und entwickelt sie weiter. Er greift aktuelle Herausforderungen auf und schafft eine langfristige Grundlage für die Unterstützung der jüdischen Gemeinschaft.
In die Erarbeitung des Vertrags waren mehrere Ressorts eng eingebunden. Dazu zählen insbesondere das Bildungsministerium als zuständiges Ressort für Religionsangelegenheiten, die Staatskanzlei sowie das Ministerium für Kultur. Auch der Ansprechpartner des Landes für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus hat den Prozess begleitet.
Bildungsminister Jan Riedel bekräftigt: „Der novellierte Vertrag schafft eine verlässliche und zukunftsorientierte Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und der jüdischen Gemeinschaft. Er unterstreicht die besondere Bedeutung jüdischen Lebens für unsere Gesellschaft und bekräftigt das gemeinsame Anliegen, dessen Sichtbarkeit, Sicherheit und Weiterentwicklung nachhaltig zu stärken.

Adresse

Magdeburg

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen