Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt

Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt Wir vertreten die Interessen der jüdischen Gemeinden im Bundesland Sachsen-Anhalt.

Wir engagieren uns für die Förderung der jüdischen Kultur, Bildung und interkulturellen Verständigung sowie

Magdeburg, 07.09.202625 Elul 5786 Positionspapier des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt
07/09/2026

Magdeburg, 07.09.2026
25 Elul 5786

Positionspapier des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt: Am 6. September wählt das Bundesland einen neuen Landtag. Es steht viel auf dem Spiel. Katrin Richter un...
06/09/2026

Sachsen-Anhalt: Am 6. September wählt das Bundesland einen neuen Landtag. Es steht viel auf dem Spiel. Katrin Richter und Stephan Pramme waren in den jüdischen Gemeinden in Magdeburg, Halle und Dessau unterwegs. Mehr unter dem Link in der Story und im Profil.

Fotos:

03/09/2026

Ein Nachmittag voller Dialog, Musik und Pita – Magdeburg feiert Premiere 

Die erste Pita Party in Magdeburg wurde zu einem besonderen Tag der Begegnung, des Dialogs und des gemeinsamen Genusses.
 Im Innenhof des Forum Gestaltung entstand eine offene, warme Atmosphäre, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen miteinander ins Gespräch kamen. 
Warum Pita? Weil Pita in vielen Traditionen als gemeinsames Brot existiert – bei Jüdinnen und Juden, Syrerinnen und Syrern, Kurdinnen und Kurden, in der türkischen Küche. 
Wir wollten zeigen, was uns verbindet: gemeinsame Pita, gemeinsamer Hummus, gemeinsame Sonne. Die Gäste tanzten israelische Tänze, nahmen am Workshop „Fake News erkennen“ teil, führten Gespräche mit Landesrabbiner Dr. Daniel Fabian und Rabbiner Igor Mendel Itkin im Format „Frag den Rabbiner“, Kinder entdeckten kreative Mitmachangebote, und im ganzen Hof erklang jüdische Musik. 
Kulinarisch bot der Nachmittag eine Vielfalt aus jüdischer, arabischer und kurdischer Küche – darunter, gefüllter Fisch vom Landesrabbiner und Baklava, die PD Dr. Omar Kamil aus seiner eigenen Tradition zubereitete. Besonders symbolisch war die Übergabe des Besonders symbolisch war die Übergabe des Zuwendungsbescheids der Staatskanzlei für die Förderung der Jüdischen Kulturtage – mitten in einer Veranstaltung, die Vielfalt, Respekt und Miteinander sichtbar machte. Den Zuwendungsbescheid übergab Dr. Wolfgang Schneiß, Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen‑Anhalt und für Fragen des Antisemitismus.
Die Pita Party wurde gefördert durch das Land Sachsen‑Anhalt, durch „Demokratie Leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie durch die Partnerschaft für Demokratie in der Landeshauptstadt Magdeburg. 
Unterstützt wurde das Projekt außerdem vom Forum Gestaltung und Synagogen-Gemeinden zu Magdeburg. Die erste Pita Party in Magdeburg setzte damit ein starkes Zeichen dafür, wie Kultur, Musik und gemeinsames Essen Menschen verbinden und neue Räume für Austausch und Verständnis schaffen.

01/09/2026

Diese Woche verwandelte sich Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg in eine echte kulinarische Station!
Im Ramen des Projektes «Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt und zwischen Harz und Heide» fand bei uns eine wunderbare Veranstaltung statt - Kulinarische Reise in der Synagoge Magdeburg.
Freunde aus Braunschweig kamen zu uns zu Besuch, um gemeinsam mit den Mitgliedern unserer Gemeinde in die Geheimnisse der beliebten jüdischen Küche einzutauchen. Im Vorfeld von Rosch haSchana bereiteten wir gemeinsam traditionelle Speisen zu: Wir frittierten knusprige Falafel, stellten pralle Pitas mit zartem Hummus zusammen, schnippelten, rührten und buken.
Die Wartezeit bis zum gemeinsamen Essen verlog wie im Fluge bei einer Führung durch die Synagoge und einer spannenden Einführung in die jüdischen Speisegesetze (Kaschrut) sowie die Traditionen des jüdischen Neujahrsfests. Es war ein Abend voller herzlicher Begegnungen am gemeinsamen Tisch, voller warmer Gespräche, Düfte, Geschmäcker und Geschichten!
Die Veranstaltung fand mit Unterstützung der Landeshauptstadt Magdeburg sowie der Veranstalter statt: dem Projekt „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ (Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt, K. d. ö. R.) und dem Israel Jacobson Netzwerk e.V.
Ein großes Dankeschön an alle Gäste und Teilnehmer für die warme Atmosphäre, das Lächeln und die Freude des Wiedersehens! Auf neue leckere und inspirierende Ereignisse! 🧆🥙✨

Ein besonderer Abend voller Liebe, Menschlichkeit und Verbundenheit erfüllte am Sonntag die neue Synagoge in Magdeburg. ...
17/08/2026

Ein besonderer Abend voller Liebe, Menschlichkeit und Verbundenheit erfüllte am Sonntag die neue Synagoge in Magdeburg. 
Das BtJ‑Konzert „Lieder für die Seele“ mit Rabbiner Balla und Rabbiner Fabian war weit mehr als Musik – es war ein Eintauchen in jüdische Liturgie, in Philosophie, Wärme und Spiritualität. 
Psalmen und Gebete, die seit tausend Jahren jeden Tag oder jeden Schabbat gesprochen werden, erklangen mit Wünschen, Bitten und Sorgen, mit Liedern, die über Generationen von Mutter zu Kind weitergegeben werden.
 Der Saal war voll, mehr als hundert Menschen waren gekommen; wir saßen zusammen, wir sangen zusammen, wir hielten einander. 
Das ist das richtige Leben. Der Ewige ist in unseren Herzen. Immer. 

Das Konzert wurde vom Bund traditioneller Juden in Deutschland (BtJ) organisiert und durch den Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus gefördert. Vielen herzlichen Dank dafür!
Die Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Jüdische Kultur Sachsen‑Anhalt“

Stellungnahme des Landesverbandes jüdischer Gemeinden in Sachsen-Anhalt:„Im Umgang mit Israel und mit dem jüdischen Lebe...
06/08/2026

Stellungnahme des Landesverbandes jüdischer Gemeinden in Sachsen-Anhalt:
„Im Umgang mit Israel und mit dem jüdischen Leben haben alle demokratischen Parteien eine besondere Verantwortung.“

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September erleben wir eine ungewöhnlich hohe gesellschaftliche Anspannung – ganz Deutschland schaut derzeit auf Sachsen-Anhalt. Wir als jüdische Gemeinschaft verfolgen die Entwicklungen mit besonderer Sorge.
Gerade in solch angespannten Zeiten tragen demokratische Parteien, die über viele Jahre ein verlässlicher Garant für den Schutz jüdischen Lebens und die Unterstützung Israels waren und dies auch zukünftig bleiben müssen, eine ganz besondere Verantwortung für ihre öffentlichen Handlungen.

Die Einbindung eines Komikers in die Wahlkampagne von Ministerpräsident Sven Schulze, der offen anti-israelische Positionen vertritt und Narrative verbreitet, die die tragischen Ereignisse in und um Israel verzerren, hat bei uns erhebliche Besorgnis ausgelöst. Die kurze Aussage des Ministerpräsidenten „ich habe dazu eine andere Meinung“ ist zwar zu begrüßen, sie mindert aber nicht die politische Wirkung der getroffenen Aussagen. Sie reicht zur Klarstellung aus unserer Sicht nicht aus.

Wir betonen: Auf dem Rücken Israels und der jüdischen Gemeinschaft dürfen keine politischen Punkte gesammelt werden. Keine Form der Zusammenarbeit oder öffentlichen Nähe zu Personen, die die Tragödie des 7. Oktober relativieren oder anti-israelische Positionen legitimieren, darf für demokratische Parteien akzeptabel sein. Im Umgang mit Israel und mit dem jüdischen Leben haben alle demokratischen Parteien eine besondere Verantwortung. Dies beinhaltet, sich klar von all denjenigen zu distanzieren, die mit diesen Themen spielen, und ihnen argumentativ entgegenzutreten.

Wir rufen alle politischen Kräfte dazu auf, an die Zukunft unseres Landes und unserer Gesellschaft zu denken, Verantwortung für ihre Worte und Handlungen zu übernehmen.

Stellungnahme Landesverbandes Jüdischer Gemeinde Sachsen-Anhalt  23. Juli 2026Während der „Jahresausstellung“ der Burg G...
23/07/2026

Stellungnahme Landesverbandes Jüdischer Gemeinde Sachsen-Anhalt
23. Juli 2026
Während der „Jahresausstellung“ der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle am 18. und 19. Juli 2026 wurden erneut anonyme Flugblätter mit klaren antisemitischen Inhalten verbreitet und fanden mehrere gegen die Politik Israels gerichtete Aktionen statt. Die Hochschulleitung wird darin kritisiert und die Jüdische Gemeinde zu Halle erneut verunglimpft. Zu diesen Vorfällen erklären der jüdische Landesverband:
Zum dritten Mal in Folge wird die Jahresausstellung der Burg Giebichenstein von antisemitischen Vorfällen überschattet. Zum dritten Mal sehen wir uns gezwungen, eine Stellungnahme zu veröffentlichen, an demokratische Werte zu erinnern und um Respekt zu bitten. Und zum dritten Mal erleben wir statt eines Dialogs eine zunehmende Eskalation und Aggressivität gegenüber jüdischen Institutionen und jüdischem Leben.
Im vergangenen Jahr haben wir aktiv den Austausch mit Studierenden gesucht, Gespräche geführt und zu Besuchen in unserer Gemeinde eingeladen. Unser Ziel war es, Brücken zu bauen und Missverständnisse abzubauen. Stattdessen wurden im Mai diesen Jahres Flugblätter verbreitet, in denen gefordert wurde, die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinschaft zu beenden. In Sorge um die Sicherheit unserer Mitglieder sahen wir uns gezwungen, den begonnenen Dialog mit dem Studierendenrat zunächst nicht fortzusetzen.
Zur diesjährigen Jahresausstellung tauchten nun erneut anonyme, feindselige und diffamierende Flugblätter auf. Sie sind durchdrungen von israelfeindlicher und offen antisemitischer Ideologie.
In ihnen wird erneut offen Hetze gegen die Jüdische Gemeinde zu Halle betrieben. Das macht unseren Mitgliedern Angst. Als jüdische Gemeinschaft sind wir eng mit Israel verbunden; israelbezogener Antisemitismus ist ein wesentlicher Bestandteil des heutigen Antisemitismus. Daher bezeichnen wir das Flugblatt nicht als ‚teilweise antisemitisch‘, sondern als klar antisemitisch.

Weitere Informationen unter dem Link: https://lv-sachsen-anhalt.de/stellungnahme-landesverbandes-juedischer-gemeinde-sachsen-anhalt-und-juedische-gemeinde-zu-halle/

BtJ Konzert Lieder für die Seele mit Musik der jüdischen Liturgie16. August um 17:00 bis 18:30Wir laden Sie herzlich zu ...
15/07/2026

BtJ Konzert Lieder für die Seele mit Musik der jüdischen Liturgie
16. August um 17:00 bis 18:30
Wir laden Sie herzlich zu einem ganz besonderen musikalischen Ereignis in die Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg ein. Bei diesem BtJ-Konzert präsentieren Rabbiner Fabian und Rabbiner Balla das Programm „Lieder für die Seele“.
Erleben Sie einen bewegenden Abend voller jüdischer Liturgie, der durch die Stimmen und das gemeinsame Musizieren der beiden Rabbiner zum Leben erweckt wird. Die Musik verbindet Tradition mit tiefer Spiritualität und verspricht ein inspirierendes Kulturerlebnis.
Die Veranstaltung wird vom Bund traditioneller Juden in Deutschland (BtJ) im Rahmen des Projekts „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“ organisiert und durch den Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus gefördert.

Ein jüdischer und ein nichtjüdischer Nachbar, Wohnungseigentümer, treffen sich immer wieder vor ihren Wohnungstüren im T...
17/06/2026

Ein jüdischer und ein nichtjüdischer Nachbar, Wohnungseigentümer, treffen sich immer wieder vor ihren Wohnungstüren im Treppenhaus und führen je nach Situation längere Gespräche oder einen schnellen Schlagabtausch im Alltagsmilieu der zufälligen Begegnungen.⁠
Der Autor verflechtet die älteste monotheistische Religion mit der Geschichte in der Diaspora und mit dem Staat Israel. Der Doppelstandard hebelt sich aus oder wird ausgehebelt: „Ja, Aber!” - der Plot entwickelt beiläufig seine unaufhaltsame Dynamik und hält eine Überraschungparat.⁠

Spieldauer: 75 Minuten mit anschließendem Publikumsgespräch.⁠

🎟️ Tickets? > ‍Link in Bio!⁠

Eine Veranstaltung von Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt,⁠
gefördert aus Mitteln von Resonanzboden / House of Resources Magdeburg, ein Projekt in Trägerschaft der .lkj) Sachsen-Anhalt e. V. in Kooperation mit Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

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Magdeburg

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