Prot. Kirchengemeinden Fußgönheim & Schauernheim

Prot. Kirchengemeinden Fußgönheim & Schauernheim Protestantische Kirchengemeinden Fußgönheim & Schauernheim in der Evangelischen Kirche der Pfalz

Gottesdienst in der Melanchthonkirche in Schauernheim mit einer Predigt von Pfr. Wolfram Kerner über den Brief des Apost...
28/06/2026

Gottesdienst in der Melanchthonkirche in Schauernheim mit einer Predigt von Pfr. Wolfram Kerner über den Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom 12, 17-21: "Wenn euch jemand Unrecht tut, dann zahlt es niemals mit gleicher Münze heim. … Soweit es möglich ist und auf euch ankommt, lebt mit allen in Frieden. … Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde es durch das Gute!"

Wie sollen Christen also mit dem zweifellos vorhandenen Bösen in der Welt umgehen? Paulus nennt drei Punkte, die die Gemeinde beherzigen soll, wenn ihnen Unrecht geschieht: Um Frieden herzustellen muss zuerst die Spirale und Eskalation der Gewalt wirksam unterbrochen werden. Und er ruft die Gemeinde dazu auf, mit ihren Mitmenschen in Frieden zu leben auch wenn das Bedürfnis nach Genugtuung manchmal stark ist. Jetzt sagt man so schön, dass der Klügere solange nachgibt, bis er der Dümmere ist. Oder wie man z.B. in der Politik manchmal beobachten kann, dass am Ende doch der Stärkere seine Ziele durchsetzt. Deshalb rät Paulus im Vertrauen auf Gottes Hilfe dem Bösen zu begegnen. Das klappt nicht immer sofort und manchmal bleibt auch etwas Unrecht zurück.

Das "Ja zum Kirchturmdenken" aus der Titelseite der FAZ vom 20. April 26. Lesenswert.
21/06/2026

Das "Ja zum Kirchturmdenken" aus der Titelseite der FAZ vom 20. April 26. Lesenswert.

"Ja zum Kirchturmdenken"

Von Reinhard Bingener

FAZ, Titelseite, Leitartikel vom 20.4.26

"Die Kirche sollte deshalb einen anderen Weg in Erwägung ziehen: Nicht weniger, sondern der , verbunden mit der Anforderung, sich allmählich stärker selbst zu finanzieren. Das setzt vor Ort entweder Kräfte und Kreativität frei - oder es zeigt an, dass der Ofen bereits aus ist, dann muss man von oben auch keine weitere Kohle hineinschmeißen. Die oberen Ebenen inklusive der Vielfachstrukturen, die bisher verblüffend unangetastet bleiben, werden auf das Nötigste verschlankt ... mehr ist nicht nötig."

https://www.faz.net/.../die-gefahr-der-grossgemeinden-in...

Podcast mit dem Autor zum Artikel:
https://youtu.be/gdV0Q0N4fdM?si=jRQgQmWDtDMmtGT7

Weitere Infos und finden Sie auf:
www.propresbyterium.de






21/06/2026

Die Initiative „Pro Presbyterium“ lädt zu mehreren Informationsveranstaltung zu der geplanten der Evangelischen Kirche der Pfalz ein.
Unter dem Titel „Die Kirche im Dorf lassen! Unsere Kirchengemeinden müssen selbständig bleiben.“ soll über deren Auswirkungen für Dorf und Stadt diskutiert werden.
In der Initiative „Pro Presbyterium!“ haben sich zahlreiche Haupt- und Ehrenamtlich aus vielen Kirchengemeinden der Pfalz zusammengefunden, die wegen der absehbaren negativen Auswirkungen der geplanten Verfassungsänderung kritisch gegenüberstehen.
In ihrer letzten Sitzung im November 2025 hat die Landessynode den Entwurf einer neuen Kirchenverfassung auf den Weg gebracht, der die Struktur und Arbeitsweise der evangelischen Kirche radikal verändern wird! Alle Presbyterien und Bezirkssynoden der Landeskirche sind aufgefordert, im Lauf dieses Jahres Stellungnahmen zu dem Verfassungsentwurf (31.10.26) und zu mehreren begleitenden Kirchengesetzen (31.7.26) abzugeben.
Der neue Verfassungsentwurf sieht vor, den Kirchengemeinden den Status der Körperschaft des Öffentlichen Rechtes zu entziehen sowie die Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse der Presbyterien stark einzuschränken. Als Folge soll der gesamte Gebäude- und Grundbesitz, wie z.B. Kirchen, Gemeindehäuser, Pfarrhäuser sowie die finanziellen Rücklagen von den Kirchengemeinden an die neu zu bildenden vier (statt bisher 15) Super-Dekanate übergehen. Weiterhin sollen künftig Pfarrerinnen und Pfarrer in sogenannten „Regioteams“ arbeiten und nicht mehr einer Gemeinde zugeordnet und Mitglied des jeweiligen Presbyteriums sein.
Diese Gesetzesänderungen stellen uns vor viele Fragen:
- Welche Folgen hat die Verfassungsänderung für und ?
- Welche Rechte und Pflichten werden die Presbyterien noch haben?
- Wie wird das in der Zukunft aussehen?
- Wie wird das Verhältnis zwischen den und den Gemeinden sein?
- Wie funktioniert das Stellungnahmeverfahren?
- Wie ist das Formular auszufüllen, so dass auch unterschiedlichen Stimmen zu Wort kommen?
Wir freuen uns auf einen guten und angeregten Austausch!

www.propresbyterium.de

Punkt11-Gottesdienst in der Lutherkirche Fußgönheim zum Thema   ist nichts für Feiglinge mit einem Video-Impuls von Joac...
21/06/2026

Punkt11-Gottesdienst in der Lutherkirche Fußgönheim zum Thema ist nichts für Feiglinge mit einem Video-Impuls von Joachim Fuchsberger aus 2010, in dem Fuchsberger die Herausforderungen des Alters mit Hürden vergleicht, über die man zuerst sein Herz werfen muss, bevor man selbst drüber springt.

Außerdem mit zwei persönlichen Erfahrungsberichten zweier Gemeindeglieder. Vom disziplingeprägten Pfarrerhaushalt und dem Stoßgebet für eine "gute" Mathearbeit zur tragenden Begleitung in allen Lebenslagen reichen die Erfahrungen. Flucht, häufige Wohnortwechsel und schließlich eine Heimat in der Pfalz sind Stationen eines anderen Glaubenswegs. Und wenn es mal zwickt und schmerzt: "Piens ned!", ist dann die richtige Einstellung mit bald 90 Jahren.

J.Fuchsberger:
https://youtu.be/DZdS87BQmCQ?is=a8MskTVCRss-BOLI

16/06/2026

"In der anschließenden Diskussion betonten Gemeindemitglieder, dass die evangelische Kirche vor Ort lebe. Presbyterien seien mehr als ein Ortskirchengemeinderat, der mit zugewiesenem Budget Bastelmaterial und Kekse kaufe.
..

Die Kirchengemeinden haben bis Ende 2026 Gelegenheit, Stellung zum Reformentwurf zu nehmen. Die endgültige Entscheidung über die neue Kirchenverfassung soll im Frühjahr 2027 fallen."

https://www.rheinpfalz.de/lokal/pirmasens_artikel,-pro-presbyterium-warnt-verm%c3%b6gen-und-entscheidungen-wandern-ab-_arid,5899277.html?cx_testId=4&cx_testVariant=cx_1&cx_artPos=1&cx_experienceId=EX8K6RVNQ4EQ&cx_experienceActionId=showRecommendations5FJKZITMVX6086&utm_source=website&utm_medium=sharing

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Prioprozess

Entscheidung gegen das Trifelsgynmasium in der Landessynode vergangene Woche.
14/06/2026

Entscheidung gegen das Trifelsgynmasium in der Landessynode vergangene Woche.

RHEINPFALZ:
"Nach dem Votum ist auch [der Landauer Dekan] Janke erschüttert. „Das ist ein schwarzer Tag für die Landeskirche“, sagt er."

https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedliche-weinstrasse_artikel,-kampf-vergebens-kirche-st%C3%B6%C3%9Ft-trifelsgymnasium-ab-_arid,5899005.html?utm_source=website&utm_medium=sharing

SWR:
"Mehrere Synodale argumentierten, das Einsparpotenzial in Annweiler sei deutlich geringer als die von der Landeskirche angenommenen 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Nicht zuletzt deshalb, weil sich inzwischen unter anderem der Kreis Südliche Weinstraße bereit erklärt habe, einen größeren Teil der Betriebskosten zu übernehmen. Rechne man alle Finanzierungszusagen zusammen, blieben am Ende nur noch rund 500.000 Euro übrig, die die Landeskirche tragen müsse."

Evangelische Kirche gibt Trifels-Gymnasium in Annweiler auf - SWR Aktuell https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ludwigshafen/landessynode-will-trifels-gymnasium-annweiler-in-staatliche-haende-geben-100.html?at_medium=social&at_campaign=info%40swr.de&at_source=webshare

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Super Trouper - somewhere in the crowd there's you  OpenAir-Gottesdienst von unserer Light-Band & Friends im Kirchgarten...
04/06/2026

Super Trouper - somewhere in the crowd there's you

OpenAir-Gottesdienst von unserer Light-Band & Friends im Kirchgarten in Fußgönheim und einer Predigt von Kerner zu Lukas 19, 1-10. Der jüdische Zöllner , der für die römischen Besatzer Steuern bei seinen Landsleuten eintrieb und sich dabei bereicherte, wollte Jesus kennen lernen, der gerade in Jericho predigte. Er war aber zu klein, um ihn aus der Menschenmenge heraus zu sehen. Deshalb kletterte er auf einen Baum, um Jesus besser zu erkennen. Jesus sieht den Sünder und macht ihn zu einem besseren Menschen.

Ein "Super Trouper" ist ein großer Bühnenscheinwerfer, der eine Person auf einer abgedunkelten Bühne anstrahlt und dadurch hervorhebt und für alle sichtbar macht. In dem Lied singen ABBA davon, wie einsam und leer es sich anfühlen kann, auf so einer Bühne zu singen und vom Scheinwerfer in den Fokus genommen zu werden. Das Licht blendet die Sängerin und macht es unmöglich irgendjemanden im Publikum zu erkennen.

Sie wünscht sich einen Vertrauten, der ihr Leben verändert. Und als sie seine Gegenwart im Publikum spürt, blüht sie regelrecht auf: "But I won't feel blue, like I always do 'cause somewhere in the crowd ther's YOU!".

Gott (er)kennt jeden einzelnen Menschen. Sowohl die kleinen in der großen Menge, die auf einen Baum oder steigen, um Gottes Gegenwart zu spüren, als auch diejenigen, die vom Rampenlicht geblendet sind und die Orientierung verloren haben.

Die Wirkung Gottes, der auch aus schmerzlichen Niederlagen oder persönlichen Fehlern wie bei Zachäus gutes Neues wachsen lässt, wurde eindrucksvoll von der Light-Band im Medley aus "Waterloo" und "Mamma Mia" vertont und auf die Bühne gebracht: "Waterloo, I was defeated, you won the war" - "Mamma mia, now I really know. My, my, I could never let you go."

"Schwetje scherzt: „Das Vermögen ist ja nicht weg, es gehört dann einfach allen“ – und für einen kurzen Augenblick steht...
03/06/2026

"Schwetje scherzt: „Das Vermögen ist ja nicht weg, es gehört dann einfach allen“ – und für einen kurzen Augenblick steht im ehemaligen Zonenrandgebiet der wieder lebendig vor der Tür."

FAZ-Bericht vom 6.4.26  über die in der Evangelischen Kirche in Deutschland am Beispiel der Vorreiter braunschweigische bzw. pfälzische Landeskirche:

"Die Kirchengemeinden sollen ein Konto mit begrenztem Verfügungsrahmen erhalten, damit sie „Bastel- und Spielmaterial, Kerzen, Knabbereien, Kaffee und Tee“ bezahlen können.

Diese Gemeinden sollen ihr gesamtes Vermögen laut den Planungen der Landeskirche abgeben, sofern es nicht explizit zweckgebunden ist.

Schwetje scherzt: „Das Vermögen ist ja nicht weg, es gehört dann einfach allen“ – und für einen kurzen Augenblick steht im ehemaligen Zonenrandgebiet der wieder lebendig vor der Tür.

Diese Gemeinden wittern die Gefahr, durch den Verlust ihres Körperschaftsstatus einer ausgeliefert zu werden, in der auf der regionalen Ebene viele Schwache über wenige Starke herrschen und ihnen am Ende das Geld und das Personal wegsaugen.

„In der Praktischen Theologie gibt es eine mindestens fünfzigjährige Delegitimierung der Kirchengemeinden“, erzählt Wegner. „Man hat gesagt: Die Ortsgemeinden haben keine emanzipatorische Kraft, denn dort sammelt sich das ressentimentgeladene Bürgertum.“

Wenn sich aber vor Ort kaum noch etwas bewegen lasse, weil man sich nur noch Kekse kaufen dürfe, führe das zu Frustration und Rückzug. „Solche Strukturen machen die Leute passiv.“

Wegner rät deshalb dazu, der Basis nicht weniger, sondern mehr Freiheiten zu geben

Die geplanten Reformen wie in Braunschweig oder der Pfalz deutet Wegner vor allem als den Versuch der „strukturerhaltenden Kräfte“, trotz sinkender Finanzkraft weiter Kontrolle über das System ausüben zu können."

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/kirchenreform-in-den-ortsgemeinden-formiert-sich-widerstand/ar-AA20fgkC?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=69d3ba1f6a034da1a5e9b23f2fe50571&ei=12

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