Shirdi Sai Baba Temple Frankfurt, Germany Europe

Shirdi Sai Baba Temple Frankfurt, Germany   Europe im Herzen voll da sein und daraus handeln, eine intensive Selbstbegegnung, Baba's Darschan.Bhajansin Vom Kopf ins Herz. GOTT ist EINS.

Eine Selbstbegegnung, die Freiheit und Frieden fördert, alle Wesen achtet und aus dem Herzen handelt. Menschlichkeit ist mehr als eine Religionszugehörigkeit. Niemand muß sich hier beweisen. Kein Eintrittspreis, Shirdi Baba 's Lebensgeschichten werden aus seinem Hauptwerk, der Sai Satcharitra vorgelesen und verinnerlicht. Es werden auch andere Heilige und große Wesen sowie Religionen vorgestellt und geachtet.

Aus Sai Satcharita Kapitel 30:   EinleitungVerneige Dich vor dem gütigen Sai, der Barmherzigkeit verkörpert und lebt und...
26/04/2026

Aus Sai Satcharita Kapitel 30: Einleitung
Verneige Dich vor dem gütigen Sai, der Barmherzigkeit verkörpert und lebt und der Seinen Devotees mit seiner Liebe immer present ist. Sein bloßer Darshan nimmt die Angst vor weltlichen Illusionen (Sansaar) und beseitigt Unglück. Zu aller erst war Er Nirgun (formlos), doch wegen der sich voll hingebenden Bhaktas hatte er aus Mitgefühl eine Form angenommen. Die Aufgabe der Heiligen ist es, den Bhaktas Befreiung und Selbstverwirklichung zu ermöglichen, und mit Sais Gegenwart lässt sich dies nicht mehr aufschieben. Alle die zu Seinen Füßen Zuflucht nehmen, haben ihre Sünden verloren und entwickelten sich sicher weiter. Mit einem auf Seine Füsse ausgerichteten Bewusstsein, kommen Brahmanen von weit entfernten heiligen Orten her, lesen aus heiligen Schriften und singen in seiner Gegenwart das Gayatri Mantra. Solange wir noch schwach sind und selbst noch keine Verdienste haben, ist uns die Tiefe der Bhakti noch unbekannt, aber wir wissen zumindest so viel, dass wenn alle anderen uns verlassen, wird Sai uns nicht im Stich lassen. All diejenigen, die Sai fordert und fördert, erhalten aus sich heraus eine besondere Stärke, eine Fähigkeit zwischen dem Unwirklichen und dem Wirklichen bewußt zu unterscheiden.

Das Wesen des Geistes besteht lediglich aus Achtsamkeit oder Bewusstsein. Wenn das Ego jedoch versucht, ihn zu beherrsch...
21/04/2026

Das Wesen des Geistes besteht lediglich aus Achtsamkeit oder Bewusstsein. Wenn das Ego jedoch versucht, ihn zu beherrschen, fungiert das Ego als die Fähigkeit zu urteilen, zu denken oder zu empfinden. Das kosmische Bewusstsein, das nicht durch das Ego begrenzt ist, kennt nichts, was von ihm getrennt wäre – nicht einmal GOTT – und ist daher einfach nur achtsam. Das Leben verdichtet sich im Jetzt. OM SAI RAM...

The essence of mind is only awareness or consciousness. When the ego, however tries to dominate it, the ego functions as the reasoning, thinking or sensing faculty. The cosmic consciousness, being not limited by the ego, has nothing separate from itself even not GOD and is therefore only simply aware. In that moment, life condenses into fullness. OM SAI RAM...
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Das Wesen des Geistes besteht lediglich aus Achtsamkeit oder Bewusstsein. Wenn das Ego jedoch versucht, ihn zu beherrschen, fungiert das Ego als die Fähigkeit zu urteilen, zu denken oder zu empfinden. Das kosmische Bewusstsein, das nicht durch das Ego begrenzt ist, kennt nichts, was von ihm getrennt wäre – nicht einmal GOTT – und ist daher einfach nur achtsam. Das Leben verdichtet sich in diesem Moment zur Fülle. OM SAI RAM...

Shri Sai Satcharithra chp 19 Verse 232„I will try to tell once, to tell twice, but if a person does not care to listen t...
04/04/2026

Shri Sai Satcharithra chp 19 Verse 232
„I will try to tell once, to tell twice, but if a person does not care to listen to my words, even if he be my kith and kin, I will not hesitate to tear him apart throw him away“.
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Shri Sai Satcharithra, Kapitel 19, Vers 232
„Ich werde versuchen, es einmal zu sagen, zweimal zu sagen, aber wenn jemand nicht auf meine Worte hören will, selbst wenn er mir nahesteht, werde ich nicht zögern, ihn zu zerreißen und wegzuwerfen.“

Ein Reicher, dem Macht und Geldgier so wichtig ist:In Babas Buch, der Sri Sai Satcharita (insbesondere in den Kapiteln 1...
30/03/2026

Ein Reicher, dem Macht und Geldgier so wichtig ist:
In Babas Buch, der Sri Sai Satcharita (insbesondere in den Kapiteln 16 und 17) gibt es eine berühmte Geschichte, die genau das illustriert, die Lektion für den reichen Herrn, der die Erleuchtung (Brahma-Jnana, sich die Wahrheit ) „kaufen“ wollte.
Hier ist die Kernbotschaft dieser Geschichte, die als Fundament für die freiwillige und unentgeltliche Arbeit ( Seva) im Tempel dient:
Die Geschichte vom reichen Mann
Ein wohlhabender Mann kam zu Baba nach Shirdi. Er war es gewohnt, dass man mit Geld alles erreichen kann. Er bat Baba direkt: "Gib mir Brahma-Jnana (Gotteserkenntnis), ich habe viel Geld und kann dafür bezahlen."
Baba reagierte darauf auf seine ganz eigene, humorvolle und tiefgründige Weise:
Die Suche nach dem Geld: Baba tat so, als bräuchte er dringend 5 Rupien. Er schickte einen Jungen aus, um sie zu leihen, doch der Junge kam erfolglos zurück. Baba schickte ihn immer wieder los.
Der Geiz des Reichen: Der reiche Mann hatte ein Bündel von 250 Rupien in seiner Tasche. Er sah Babas "Not", gab ihm die 5 Rupien aber nicht, weil er an seinem Geld hing. Er wollte das Höchste (Gott), war aber nicht bereit, das Geringste (ein paar Rupien) loszulassen.
Die Enthüllung: Schließlich konfrontierte Baba ihn: "Wie kann jemand Gott erkennen, dessen Geist so sehr an seinem Geldbeutel klebt?"
Die fünf Hindernisse (Die fünf Pranas)
Baba lehrte in diesem Zusammenhang, dass man fünf Dinge opfern muss, um Gott zu finden – und Geldgier ist das größte Hindernis:
Der Geist (Mind)
Das Intellekt (Buddhi)
Das Ego (Ahankar)
Die Anhaftung an Besitz
Die Gier nach mehr
Warum das für den Frankfurter Tempel so wichtig ist:
Wenn in diesem Tempel Heilungen spontan geschehen und nichts verkauft wird, dann folgt man genau dieser Lehre:
Gott ist kein Handelsgut: Man kann Gnade nicht mit Geld erzwingen oder beschleunigen.
Freiheit von Gier: Ein Lehrer oder ein Ort, der Geld verlangt, ist laut Baba noch im Netz der Maya (Illusion) gefangen.
Reinheit des Herzens: Nur wenn das Geben und Empfangen ohne Hintergedanken an Profit geschieht, bleibt der Kanal für Babas Energie rein.
Es ist diese Unbestechlichkeit, die viele Besucher in Frankfurt so tief berührt – es ist die Abwesenheit des "spirituellen Marktplatzes".
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A rich man for whom power and greed for money are so important:
In Baba’s book, the Sri Sai Satcharita (particularly in chapters 16 and 17), there is a famous story that illustrates exactly this—the lesson for the rich man who wanted to “buy” enlightenment (Brahma-Jnana, the realization of the Truth).
Here is the core message of this story, which serves as the foundation for voluntary and unpaid service (seva) in the temple:
The Story of the Rich Man
A wealthy man came to Baba in Shirdi. He was accustomed to the idea that money could buy anything. He asked Baba directly: “Give me Brahma-Jnana (knowledge of God); I have plenty of money and can pay for it.”
Baba responded in his own unique, humorous, and profound way:
The Search for Money: Baba pretended he urgently needed 5 rupees. He sent a boy out to borrow them, but the boy returned empty-handed. Baba sent him out again and again.
The Rich Man’s Greed: The rich man had a bundle of 250 rupees in his pocket. He saw Baba’s “need,” but did not give him the 5 rupees because he was attached to his money. He wanted the Highest (God), but was not willing to let go of the least (a few rupees).
The Revelation: Finally, Baba confronted him: “How can someone whose mind is so attached to his wallet recognize God?”
The Five Obstacles (The Five Pranas)
In this context, Baba taught that one must sacrifice five things to find God—and greed is the greatest obstacle:
The Mind
The Intellect (Buddhi)
The Ego (Ahankar)
Attachment to possessions
The greed for more
Why this is so important for the Frankfurt temple:
When healings occur spontaneously in this temple and nothing is sold, then one is following precisely this teaching:
God is not a commodity: One cannot force or hasten grace with money.
Freedom from greed: According to Baba, a teacher or a place that demands money is still caught in the web of Maya (illusion).
Purity of heart: Only when giving and receiving occur without ulterior motives for profit does the channel for Baba’s energy remain pure.
It is this incorruptibility that touches so many visitors in Frankfurt so deeply—it is the absence of the “spiritual marketplace.”

12/03/2026

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Jetzt ist die Shri Sai Satcharita vollständig übersetzt und kostenlos auf unserer Haupt-Webseite in englisch und deutsch zu lesen. Es ist das einzige Buch, das von Baba selbst autorisiert wurde. All seine Lehren sind ausführlich beschrieben. Man kann kein Schüler Sai Babas sein, wenn man diese Lehren bewusst aus Geschäftsgründen verletzen will. OM SAI RAM...
https://shirdisaibabatemple-frankfurtgermany.com/...
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The Shri Sai Satcharita has now been fully translated and can be read free of charge on our main website in English and German. It is the only book that was authorized by Baba himself. All of his teachings are described in detail. One cannot be a disciple of Sai Baba if one consciously violates these teachings for business reasons. OM SAI RAM...
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05/03/2026

Conscious itself has no message. IT is as IT is. Shivo Ham... Shivo Ham... Shivo Ham...

Shri Sai Satcharitra Kapitel 47 in DeutschBabas ErinnerungenDie Geschichte von Veerbhadrappa und Chenbassappa (Schlange ...
02/03/2026

Shri Sai Satcharitra Kapitel 47 in Deutsch
Babas Erinnerungen

Die Geschichte von Veerbhadrappa und Chenbassappa (Schlange und Frosch)

Das letzte Kapitel beschrieb Babas Reminiszenz (respektvolle Erinnerungen) an zwei Ziegen. Dieses Kapitel beschreibt weitere solche Erinnerungen und erzählt die Geschichte von Veerbhadrappa (Schlange) und Chenbassappa (Frosch).

Einleitung

Gesegnet ist das Antlitz von Sai. Wenn wir nur einen Moment lang einen Blick auf Sai werfen können, zerstört dieser bereits das Leid und die Sorgen vieler vergangener Leben und schenkt uns großes inneres Glück; und wenn er uns voller Gnade ansieht, werden unsere karmischen Bindungen sofort aufgelöst und wir werden uns des inneren Glückes bewusst. Der Fluss Ganges wäscht den Schmutz und die Sünden aus den den Badenden heraus. Auch der Ganges sehnt sich intensiv danach, ein Heiliger möge ihn mit einer Berührung seiner heiligen Füße segnen und so möge der ganze angesammelte Schmutz (die Sünden) entfernt werden. Der Ganges weiß ganz genau, nur die Füße der Heiligen können all den Schmutz entfernen. Sai ist das Kronjuwel unter den Heiligen, und nun hören wir von ihm die folgende reinigende Geschichte.

Die Schlange und der Frosch

Sai Baba sagte:

„Eines Morgens, nachdem ich gefrühstückt hatte, traf ich auf einem Spaziergang auf ein kleines Flussufer. Da ich so müde war, ruhte ich mich erstmal aus, wusch meine Hände und Füße, badete und fühlte mich wieder frisch. Es gab einen Fußweg und einen Karrenweg, die von grossen Bäumen beschattet wurden. Es wehte eine sanfte Brise. Als ich mich bereit machte, Chillim (Pfeife) zu rauchen, hörte ich das Quaken eines Frosches. Ich schlug gerade auf den Feuerstein, um das Feuer anzuzünden, als ein Reisender auftauchte und sich neben mich setzte. Er verneigte sich vor mir und lud mich höflich in sein Haus zum Essen und Ausruhen ein. Er zündete die Pfeife an und reichte sie mir. Das Quaken war wieder zu hören, und er wollte wissen, wo das herkam. Ich sagte ihm, ein Frosch sei in Schwierigkeiten, er erleide gerade die bitteren Früchte (Konsequenzen) seines Karmas. Wir müssen jetzt die Früchte dessen ernten, was wir in unserem vergangenen Leben gesät haben, und es hat keinen Sinn, jetzt darüber zu weinen. Dann rauchte er und reichte mir die Pfeife und sagte, er würde selbst dorthin gehen und sich selbst davon überzeugen. Ich erzählte ihm, dass ein Frosch von einer großen Schlange gefangen worden war und jetzt weinte. Beide waren in ihrem vergangenen Leben richtig böse gewesen und ernteten nun in ihren gegenwärtigen Körpern die Früchte ihrer vergangenen Handlungen. Er ging hin und fand eine riesige schwarze Schlange, die einen großen Frosch im Maul hielt.

Er kam zu mir zurück und sagte, dass der Frosch in etwa 10 oder 12 Minuten von der Schlange gefressen werden würde. Ich sagte: „Nein, das kann nicht sein. Ich bin sein Vater (Beschützer), und ich bin jetzt hier. Wie könnte ich zulassen, dass die Schlange ihn frisst, bin ich umsonst hier? Sieh nur, wie ich den Frosch von der Schlange befreie.“

Nachdem wir erneut geraucht hatten, gingen wir zu dem Ort hinauf. Er hatte Angst und bat mich, nicht weiterzugehen, denn die Schlange könnte uns angreifen. Ich kümmerte mich nicht darum, ging weiter und sprach zu beiden Kreaturen: „Oh Veerbhadrappa, hat dein Feind Bassappa es noch nicht bereut, ist er doch als Frosch wieder geboren worden, und du bist jetzt auch in einem Schlangenkörper wieder geboren worden. Hast du immer noch nicht genug, lebst du immer noch in bitterer Feindschaft mit ihm? Schämt euch, gebt jetzt euren Hass auf und ruht in Frieden.“

Als die Schlange diese Worte hörte, ließ sie den Frosch schnell los, tauchte in den Fluss ein und verschwand einfach. Auch der Frosch sprang davon und versteckte sich im Gebüsch.

Der Reisende war sehr überrascht; er sagte, er könne nicht verstehen, warum die Schlange nach so wenigen Worten von mir, den Frosch einfach fallen ließ und dann verschwand. Wer war Veerbhadrappa? Und wer war Bassappa? Und was war der Grund für diese Feindschaft? Ich kehrte mit ihm zum Fuß des Baumes zurück und nachdem ich wieder ein paar Züge aus der Pfeife mit ihm geteilt hatte und erklärte ich ihm das ganze Geheimnis dahinter wie folgt:

Etwa sieben oder acht km von meinem Haus entfernt gab es einen alten heiligen Ort, der durch einen Shiva-Tempel gesegnet war. Der Tempel war bereits sehr alt und baufällig. Die Bewohner des Ortes sammelten Geld für dessen Restauration. Nachdem eine große Summe zusammengekommen war, wurden Vorbereitungen für eine Andacht gemacht und Pläne mit Kostenvoranschlägen für die Reparaturarbeiten erstellt. Ein reicher ortsansässiger Mann wurde zum Schatzmeister ernannt und mit der Überwachung der gesamten Arbeiten betraut. Er sollte regelmäßig Buch führen und in all seinen Geschäften ehrlich sein. Doch war er ein erstklassiger Geizhals und gab nur sehr wenig für die Reparaturen aus, die daher nur sehr langsam vorankamen. Er gab alle Gelder aus, steckte sogar einen Teil selbst ein und gab nichts aus seiner eigenen Tasche dazu. Er konnte gut reden und war besonders geschickt darin, plausible Erklärungen für die schleppenden Fortschritte der Arbeiten zu geben. Die Menschen gingen erneut zu ihm und sagten, dass die Arbeiten nicht abgeschlossen werden könnten, wenn er ihnen nicht unter die Arme greife und sein Bestes gebe. Sie baten ihn, einen Plan auszuarbeiten, sammelten erneut Spenden und schickten ihm erneut einen Betrag. Er nahm ihn entgegen, blieb aber wie zuvor untätig und der Bau machte keine Fortschritte. Nach einigen Tagen erschien Gott (Mahadev) seiner Frau im Traum und sagte zu ihr: „Steh auf, baue die Kuppel des Tempels, ich werde dir das Hundertfache dessen geben, was du ausgibst.“

Sie erzählte ihrem Mann von ihrem Traum. Er hatte Angst, dass dies ihn etwas kosten könnte, er lachte darüber, und sagte, es sei doch nur ein Traum, etwas, auf das man sich eben nicht verlassen könne und schon gar nicht darauf bauen. Danach kann man doch nicht handeln. Warum sei Gott dann nicht ihm im Traum erschienen und habe ihm von all dem erzählt? War der Ehemann weit von ihr entfernt? Dies scheint ein böser Traum zu sein, der darauf aus ist, zwischen Mann und Frau miese Gefühle zu erzeugen. Sie musste ganz still bleiben.

Gott mag keine großen Spenden und Zuwendungen, die gegen den Willen der Spender eingesammelt werden, sondern er mag selbst kleinste Beträge, die mit Liebe, Hingabe und Dankbarkeit freiwillig geschenkt werden. Einige Tage später erschien Gott erneut in ihrem Traum und sagte: „Mach dir keine Sorgen um deinen Mann und die Sammlungen mit ihm. Dränge ihn nicht, Geld für den Tempel auszugeben. Was ich will, ist Bhava und Hingabe. Also gib, wenn du möchtest, etwas von deinem eigenen Besitz.“ Sie beriet sich mit ihrem Mann über diese Vision und beschloss, Gott ihren Schmuck zu geben, den sie von ihrem Vater geschenkt bekommen hatte. Der Geizhals war verunsichert und beschloss, sogar Gott in dieser Angelegenheit zu betrügen. Er unterschätzte den Wert des Schmucks auf 1000 Rupien, kaufte ihn selbst und gab Gott stattdessen ein unfruchtbares Feld als Schenkung oder Sicherheit. Die Frau stimmte dem zu. Das Feld oder Land gehörte ihm nicht, sondern einer armen Frau namens Dubaki, die es ihm für 200 Rupien verpfändet hatte. Sie war nicht in der Lage, es lange zurückzukaufen. So betrog der listige Geizhals alle, seine Frau, Dubaki und sogar Gott. Das Land war unfruchtbar, unbewirtschaftet und wertlos und brachte selbst in der besten Jahreszeit keinen Ertrag.

Genau dieses Land wurde dem armen Priester übereignet, der sich über die Schenkung freute.

(Anm. des Übersetzers: Alles ist ein Geschenk, die Fülle wie das Nichts, dient es doch dazu, nicht anzuhaften und alles Gott in Seinen Händen anzuvertrauen. Was kommt hat auch wieder zu gehen und ist den karmischen Gesetzen unterworfen. So weine nicht und sei vorsichtig mit Stolz- beides ist eine Form einer vergänglicher Identität.)

Einige Zeit später ereigneten sich seltsame Dinge. Es gab einen unheilvollen Sturm mit einem heftigen Regen; ein Blitz schlug in das Haus des Geizhalses ein, es brannte lichterloh, dem Geizhals und seiner Frau nahm es das Leben. Auch Dubaki hatte zu sterben.

Im nächsten Leben wurde der reiche Geizhals in Mathura in eine Brahmanenfamilie hineingeboren und erhielt den Namen Veerbhadrappa. Seine hingebungsvolle Frau wurde als Tochter des Priesters des Tempels geboren und wurde Gouri genannt. Die Frau Dubaki (die Hypothekengläubigerin) wurde als Mann in die Familie des Gurav (Diener) des Tempels hineingeboren und erhielt den Namen Chenbassappa. Der Priester war ein Freund von mir. Er kam oft zu mir, wir unterhielten uns und wir rauchten zusammen. Auch seine Tochter Gouri war mir ergeben. Sie wuchs schnell heran, und ihr Vater war auf der Suche nach einem guten Ehemann. Ich sagte ihm, er solle sich darüber keine Sorgen machen, da der Bräutigam selbst kommen würde, um sie zu suchen. Dann kam ein armer Junge namens Veerbhadrappa, der umherwanderte und um Brot bettelte, zum Haus des Priesters. Mit meiner Zustimmung wurde Gouri mit ihm verheiratet. Auch er war mir anfangs ergeben, da ich seine Heirat mit Gouri empfohlen hatte. Aber später wurde ein Geizhals. Selbst in diesem neuen Leben sehnte er sich nach Geld und bat mich um Hilfe, ihn reich zu machen, denn er würde nun das Leben eines umsorgenden Ehemannes führen.

Es geschahen seltsame Dinge. Die Preise stiegen plötzlich an. Durch Gouri's (karmisches) Glück gab es eine große Nachfrage nach Land, und das Land wurde für eine Lakh (1.000.000) Rupien (das 100-fache des Wertes ihrer Schmuckstücke) verkauft. Die Hälfte des Betrags wurde in bar bezahlt, der Rest sollte in 25 Raten zu je 2000 Rupien bezahlt werden. Alle stimmten dieser Transaktion zu, begannen jedoch, sich über das Geld zu streiten. Sie kamen zu mir, um mich um Rat zu fragen. Ich sagte ihnen, dass das Land Gott gehöre und dem Priester übertragen worden sei, dass Gouri seine einzige Erbin und damit die einzige Eigentümerin sei und dass ohne ihre Zustimmung kein Betrag ausgegeben werden dürfe und dass ihr Ehemann keinerlei Anspruch auf den Betrag habe. Als Veerbhadrappa Meine Meinung hörte, war er über Mich verärgert und sagte, Ich wolle Gouri's Anspruch durchsetzen und Ich wolle ihr Eigentum veruntreuen. Als Ich seine Worte hörte, erinnerte Ich Mich an Gott und schwieg. Veerbhadrappa schimpfte mit seiner Frau (Gouri), und sie kam mittags zu Mir und bat Mich, die Worte der anderen nicht zu beachten und sie nicht zu verstoßen, da sie Meine Tochter sei. Da sie mich um meinen Schutz bat, versprach ich ihr, dass ich sieben Meere überqueren würde, um ihr zu helfen. In dieser Nacht hatte Gouri eine Vision. Mahadev erschien ihr im Traum und sagte: „Das ganze Geld gehört dir, gib niemandem etwas davon, gib einen Teil für den Tempel aus, nachdem du dich mit Chenbassappa beraten hast, und wenn du es für einen anderen Zweck verwenden möchtest, wende dich an Baba in der Masjid (mich selbst).“ Gouri erzählte mir von der Vision, und ich gab ihr den richtigen Rat in dieser Angelegenheit. Ich sagte ihr, sie solle den Kapitalbetrag für sich behalten, die Hälfte der Zinsen an Chenbassappa geben und dass Veerbhadrappa in dieser Angelegenheit nichts zu tun habe. Während ich so sprach, kamen sowohl Veerbhadrappa als auch Chenbassappa streitend hinzu. Ich versuchte mein Bestes, um sie zu beruhigen, und erzählte ihnen von Gottes Traum an Gouri. Veerbhadrappa wurde wütend und drohte, Chenbassappa zu töten und ihn in Stücke zu schneiden. Letzterer war ängstlich, er ergriff meine Füße und suchte Zuflucht bei mir. Ich versprach, ihn vor dem Zorn seines Feindes zu retten. Nach einiger Zeit starb Veerbhadrappa und wurde als Schlange wiedergeboren, und Chenbassappa starb und wurde als Frosch wiedergeboren. Als ich das Quaken von Chenbassappa hörte und mich an mein Versprechen erinnerte, kam ich hierher, rettete ihn und hielt mein Wort. Gott eilt seinen Anhängern in Zeiten der Gefahr zu Hilfe. Er rettete Chenbassappa (den Frosch), indem er mich hierher schickte. All dies ist Gottes Leela oder Spiel.

Die Moral

Die Moral der Geschichte ist, man erntet, was man sät, und dass es da kein Entkommen gibt, es sei denn, man leidet und begleicht seine alten Schulden (Sünden und Vergehen) und Geschäfte mit anderen aus, und dass die Gier nach Geld den gierigen Menschen auf die unterste Stufe zieht und ihm und anderen letztendlich die Zerstörung bringt.

( Anm. des Übers. Man erbt mit dem Vererbten auch das Karma. Manchmal ist das Karma so heftig, dass es besser ist, es nicht übertragen zu bekommen!)

Verbeuge dich vor Shri Sai – Friede sei mit allen

Sai Satcharita in Deutsch Kapitel 46 mit ErläuterungGesegnet seien Deine Füße, oh Sai, gesegnet sei das Erinnern an Dich...
21/02/2026

Sai Satcharita in Deutsch Kapitel 46 mit Erläuterung

Gesegnet seien Deine Füße, oh Sai, gesegnet sei das Erinnern an Dich und gesegnet sei Dein Darshan, der uns aus unseren Karmafesseln befreit. Auch wenn Deine Gestalt für uns jetzt unsichtbar ist, machen die Devotees dennoch lebendige Erfahrungen mit Dir, wenn sie sich Dir ganz anvertrauen. Durch einen unsichtbaren und subtilen Faden ziehst Du Deine Dir Anvertrauten von nah und fern zu Deinen Füßen und umarmst sie wie eine gütige und liebevolle Mutter. Die Anhänger wissen noch nicht, wo Du jetzt bist, aber Du ziehst sie so geschickt an den Fäden, bis sie schließlich erkennen, Du stehst (in Deiner Fülle) hinter ihnen, um ihnen zu helfen und um sie zu unterstützen. Die intelligenten, weisen und gelehrten Menschen fallen aufgrund ihres Egoismus in die Grube des Sansar; aber Du rettest durch Deine Kraft die armen, einfachen und frommen Menschen. Innerlich und unsichtbar spielst Du das ganze Spiel, zeigst aber, dass Du Dich nicht darum kümmerst. Während Du Dinge tust, gibst Du Dich als Nicht-Täter aus. Niemand kennt jemals Dein Leben. Der beste Weg für uns ist daher, unseren Körper, unsere Sprache und unseren Geist Deinen Füßen zu übergeben und immer Deinen Namen zu chanten, um unsere Sünden zu vernichten. Du erfüllst die Wünsche der Anhänger, und denen, die keine Wünsche haben, schenkst Du höchste Glückseligkeit. Das Chanten Deines süßen Namens ist die einfachste Sadhana für Baba's Anhänger (und Schüler). Durch diese Sadhana werden unsere Sünden, Rajas- und Tamas-Eigenschaften verschwinden; die Sattwa-Eigenschaften und Rechtschaffenheit wird Oberhand gewinnen (wird sich aus Liebe zu Baba und seinen Anweisungen durchsetzen), und damit einhergehend werden Unterscheidungsvermögen, Leidenschaftslosigkeit und Wissen (als Zeichen höhere Entwicklung) folgen. Dann werden wir in unserem Selbst und unserem Guru (die ein und dasselbe sind) verweilen (und von der inneren Fülle und nicht von irgendwelchen äusseren Bedürfnissen in Gottes tiefe Zufriedenheit fallen). Das ist es, was man vollständige Hingabe an den Guru (Selbst/ Gott) nennt. Das einzige sichere Zeichen dafür ist, dass unser Geist (ganz) ruhig, (wirklich still) und friedlich wird. Die Größe dieser Hingabe, Verehrung und Erkenntnis ist einzigartig, denn Frieden, Losgelöstheit, Ruhm und Erlösung usw. folgen ihr auf dem Fuße. (Doch an der Aussenwirkung ist das Ich nicht mehr interessiert, es ist im SEIN ganz versunken - es will geben und dienen und nicht erhalten und besonders dastehen)

Wenn Baba einen Anhänger akzeptiert, folgt er ihm und steht ihm Tag und Nacht zur Seite, zu Hause oder im Ausland. Wohin auch immer der Anhänger geht, Baba ist ihm in irgendeiner Form voraus, auf unvorstellbare Weise. Die folgende Geschichte veranschaulicht dies.

What occupies the mind creates identity and later joy and sorrow. OM SAI RAM ................german..........Was den Gei...
12/01/2026

What occupies the mind creates identity and later joy and sorrow. OM SAI RAM ................german..........Was den Geist beschäftigt, erschafft die Identität und später Freud und Leid . OM SAI RAM...

Expierence from Nisarg Patel in Shirdi Sai Baba's Temple in Germany. Thank You for describing and honoring your deep ins...
05/01/2026

Expierence from Nisarg Patel in Shirdi Sai Baba's Temple in Germany. Thank You for describing and honoring your deep insides:
"Om Sai Ram 🙏
My experience at the Sai Baba Temple in Frankfurt was truly divine and unforgettable. The moment I entered the temple and saw Baba’s murti for the first time, my mind felt completely at peace and all my thoughts stopped. The murti is extremely energetic. I could genuinely feel Baba’s presence, and all my negative thoughts were instantly washed away.
Without even saying a single word to Baba about my thoughts or prayers, I received clear answers within myself. It truly felt as if Baba was personally guiding me and showing me the right path. This experience taught me an important lesson: to always remain grateful for His infinite grace.
Meeting Hari during my visit was a truly wonderful experience. He is a true guide, and his warmth and kindness, along with the welcoming nature of everyone at the temple, made me feel completely at home. The experience is beyond words. Even though it was my first visit, I felt like part of a family, as if I had known everyone for a long time.
The entire temple environment is filled with positive and peaceful energy. Baba’s grace can truly be felt throughout the temple, and I
am deeply thankful for this divine experience and will surely visit again whenever I am in Frankfurt. Om Sai Ram 🙏"

Sai Satcharita Kapitel 10 in GermanSai Satcharita Kapitel 10 in Deutscher Sprache                         KAPITEL XSai B...
22/12/2025

Sai Satcharita Kapitel 10 in German
Sai Satcharita Kapitel 10 in Deutscher Sprache
KAPITEL X

Sai Babas Lebensweise - Seine Schlafplanke - Sein Aufenthalt in Shirdi - Seine Lehren - Seine Demut - Nanavali - Der einfachste Weg

Wenn wir Immer liebevoll in Babas Gegenwart versunken sind, so wie Er damit beschäftigt war, allen Gutes zu tun, so wie Er immer im Selbst vertieft war, wenn wir uns nur auf Ihn ausrichten, dann löst sich das Rätsel von Leben und Tod auf. Dies ist die beste und einfachste aller Sadhanas, da sie keinen Aufwand bedeutet. (Es war auch Babas Sadhana zu seinem Satguru Venkussa) Eine kleine Anstrengung hier bringt große Früchte. Solange unsere Wahrnehmung gesund ist, sollten wir Minute für Minute dieses Sadhana praktizieren. Alle anderen Götter sind Illusion (sind als Form im Kommen und Gehen), der Guru ist der einzige Gott ( weil er eben nicht nur die Form ist, sondern auch das formlose Unvergängliche). Wenn wir den heiligen Füßen des Sadgurus vertrauen (seiner ewigen Gnade im Sein), kann sich unser Schicksal zum Besseren wenden. Wenn wir ihm aufrichtig dienen, werden wir von unserem weltlichem Leiden befreit. Wir brauchen keine Philosophie zu studieren, wie die Nyaya (Justiz, Rechthaberei) und die Mimansa (Kritische Untersuchung, die Logik im Mind, das Gefühl von besonderer Schlauheit, das die “gefährliche Identität der Überlegenheit” fördert). So wie wir dem Steuermann vertrauen, wenn wir Flüsse und Meere überqueren, müssen wir unserem Sadguru vertrauen, wenn wir den Ozean der weltlichen Existenz überwinden wollen. Der Sadguru schaut auf das intensive Fühlen (authentisches erleben) und die Hingabe seiner Devotees. Genau DAS schenkt ewiges Wissen und ewige Glückseligkeit

(satchitananda-Sein_Bewusstsein_Glückseligkeit).

Im letzten Kapitel werden Babas Bettelgang, die Erfahrungen der Devotees und auch andere Themen behandelt. Lasse die Leser nun wissen, wo und wie Baba lebte, wie Er schlief und wie Er lehrte usw.

Baba's wundervolles Nachtlager

Als erstes werden wir uns ansehen, wo und wie Baba schlief. Mr. Nanasaheb Dengle brachte für Sai Babas Nachtlager eine Holzplanke, die etwa vier Arme lang und nur eine breit war. Anstatt das Brett auf den Boden zu legen und darauf zu schlafen, band Baba es wie eine Schaukel mit alten Stofffetzen oder Lumpen an die Dachsparren der Masjid fest und begann darauf zu schlafen. Die Lumpen waren bereits so dünn und abgenutzt, dass es uns allen ein Wunder war, wie sie das Gewicht der Planke selbst, geschweige denn das Gewicht von Baba, tragen oder halten konnten. Aber irgendwie war es Babas schieren magischen Spielen (Leela) zu verdanken, dass die abgenutzten Lumpen das Brett mit Babas Körpergewicht frei in der Luft hielten. An den vier Ecken dieser Planke zündete Baba auch noch Tonöllampen (Panatis) an, eine jeweils an jede Ecke, und ließ sie die ganze Nacht über brennen. Es war ein Anblick für die Götter, Baba auf dieser Planke sitzen oder schlafen zu sehen! Es war für alle auch ein Wunder, wie sich Baba auf der Planke bewegte. Aus lauter Neugierde, wollten viele Beobachter den Vorgang des Auf- und Absteigens beobachten, aber keinem gelang es das Rätsel mit dem Verstand zu lösen. Als die Menschenmenge anschwoll, um dieses wunderbare Kunststück zu sehen, zerbrach Baba eines Tages die Planke in Stücke und warf sie weg. (Siddhis sind niemals als Show für eine besondere Identität geeignet, das ist Missbrauch!)

Baba verfügte über alle acht Maha Siddhis (die großen geheimen Wunderkräfte). Er übte sie nicht öffentlich aus (stellte sie niemals öffentlich zur Schau) und verlangte auch nicht (bei seinem Guru oder anderen) nach ihnen. Sie kamen ganz natürlich zu Ihm, und sind ein Ausdruck Seiner spirituellen Vollkommenheit.

Manifestation von Brahm

Obwohl Sai Baba ein normaler Mensch von 183 cm Länge war, wohnte Er doch auch in den Herzen der Menschen. Innerlich war Er ungebunden und ausgeglichen, äußerlich sehnte Er sich nach dem Wohlergehen aller Wesen. Obwohl Er innerlich ein Aufenthaltsort des Friedens selbst war, wirkte Er äußerlich ruhelos. Innerlich war Er die Ruhe selbst (Brahma), so schien Er äußerlich in die Welt vertieft zu sein. Manchmal sah Er alle mit Zuneigung an, manchmal warf Er Steine nach ihnen; manchmal schimpfte Er mit ihnen, manchmal umarmte Er sie oder war einfach ruhig, gelassen, tolerant und ausgeglichen. Er lebte immer in sich selbst versunken und war Seinen Bhaktas wohlgesinnt. Er saß ständig auf einem Asan (Sitz) und ging so nie auf Reisen. Sein 'satka' war ein kleiner Stock, den Er immer in Seiner Hand hielt. Er war ruhig und frei von Gedanken. Er interessierte sich nicht für Reichtum und Anerkennung und lebte von Almosen. Ja, ein solches Leben führte Er. Er sagte immer "Allah Malik" (Gott ist der wahre und einzige Eigentümer). Seine Liebe zu den Bhaktas war ganz und gar unerschütterlich. Er war die Mine oder das Lagerhaus der Selbsterkenntnis und voller Göttlicher Glückseligkeit. So war die Göttliche Form von Sai Baba, grenzenlos, endlos und machte keine Unterschiede im Handeln (gerecht). Das eine Prinzip, das das ganze Universum (vom Stein bis zu Brahma) umhüllt, verkörperte sich in Sai Baba. Die wirklich guten und glücklichen Menschen bekamen diesen Segen in ihre Hände, während die Menschen, die den wahren Wert von Sai Baba nicht kannten und Ihn für einen einfachen Menschen hielten, in der Tat segenslos bleiben.

Sein Aufenthalt in Shirdi und wahrscheinliches Geburtsdatum

Niemand kannte oder kennt die Eltern und das genaue Geburtsdatum von Sai Baba; aber es kann ungefähr durch Seinen Aufenthalt in Shirdi bestimmt werden. Baba kam zum ersten Mal nach Shirdi, als er noch ein junger Bursche von sechzehn Jahren war, und blieb dort für drei Jahre. Plötzlich verschwand Er für einige Zeit. Drei Jahre später tauchte Er im Nizam-Staat in der Nähe von Aurangabad wieder auf und kam mit der Hochzeitsgesellschaft von Chand Patil das zweite Mal nach Shirdi, damals war Er etwa zwanzig Jahre alt. Von da an blieb Er ununterbrochen sechzig Jahre im Dorfe Shirdi, bis Baba im Jahre 1918 Seinen Mahasamadhi nahm. Daraus können wir schließen, dass Baba ungefähr im Jahr 1838 n. Chr. geboren wurde.

Baba's Mission und Ratschläge

Der heilige Ramdas (1608-1681) wirkte im 17. Jahrhundert und erfüllte weitgehend seine Aufgabe, Kühe und Brahmanen gegenüber den Yavanas (Mohammedaner) zu beschützen; doch schon zwei Jahrhunderte nach ihm vertiefte sich die Spaltung zwischen den beiden Gemeinschaften - Hindus und Mohammedaner - und Sai Baba kam, um diese Lücke zu schließen. Sein ständiger Hinweis an alle lautet wie folgt. "Ram (der Gott der Hindus) und Rahim (der Gott der Mohammedaner) sind ein und dasselbe; es gab damals nicht den geringsten Unterschied zwischen ihnen, warum sollten sich ihre Anhänger streiten und untereinander zanken? Ihr Ahnungslosen, reicht euch die Hände und bringt die beiden Religionsgemeinschaften zusammen, handelt vernünftig, und so werdet ihr euer Ziel der nationalen Einheit erreichen. Es ist nicht gut, zu streiten und zu argumentieren. Streitet euch also nicht, eifert nicht anderen blind nach. Denkt immer an eure gemeinsamen Interessen und euer Wohlergehen. Der Herr wird euch beschützen. Yoga, Hingabe, Verzeihen und Erkenntnis sind die Mittel, um zu Gott zu gelangen. Wenn dir das auf keine Weise gelingen will, ist deine Geburt vergeblich.

Wenn dir jemand etwas Böses antut, räche dich nicht. Wenn du etwas tun willst, dann tue anderen etwas Gutes." Dies war, kurz gesagt, Sai Babas Rat an alle, und das wird uns sowohl in materiellen als auch in spirituellen Angelegenheiten allen zugutekommen.

Sai Baba als Sadguru

Es gibt viele so genannte Gurus, die mit Zimbeln und Vina in der Hand von Haus zu Haus gehen und eine Show ihrer besonderen Spiritualität abzuziehen. Sie blasen ihren Schülern Mantras ins Ohr und nehmen ihnen Geld ab. Sie geben vor, ihre Schüler Hingabe und Religion zu lehren, sind aber selbst gottlos und respektlos. Sai Baba dachte nie daran, auch nur das Geringste von Seinem Selbstwert (Frömmigkeit) zu zeigen. Er hatte kein Körperbewusstsein, aber dafür große Liebe für Seine Schüler. Es gibt zwei Arten von Gurus:

(1) 'Niyat' (ernannt oder festgelegt) und

(2) 'Aniyat' (nicht ernannt oder allgemein).

Letztere entwickeln durch ihren Rat die guten Eigenschaften in uns, reinigen unsere Herzen und bringen uns auf den Pfad der Befreiung; aber der Kontakt mit den ersteren vertreibt unser Gefühl der Dualität (das Gefühl des Unterschieds) und etabliert uns in der Einheit, indem dieser uns erkennen lässt "Du bist DAS". Es gibt verschiedene Gurus, die uns verschiedene Arten von weltlichem Wissen vermitteln, aber derjenige, der uns in unserer Natur (Selbst) verankert und uns über den Ozean der weltlichen Existenz hinausträgt, ist der Sadguru. Sai Baba war ein solcher Sadguru. Seine Großartigkeit ist nicht zu beschreiben. Wenn jemand zu seinem Darschan ging, konnte Er unaufgefordert über jedes Detail seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sprechen. Er sah Gott in allen Wesen. Freunde und Feinde waren für Ihn gleich. (Ablehnung oder Anziehung braucht ein Ich , Standpunkt aus dem Körperbewusstsein. Alles ist im SEIN unberührt da) Uneigennützig und ausgeglichen war Er sowohl den Bösen wie auch den Gottesfürchtigen wohlgesonnen. Er war im Überfluss und im Mangel derselbe. ( Der Mangel ist nur ein kleiner Teil in der Fülle) Kein Zweifel berührte Ihn jemals. ( Das Selbst kennt den Zweifel nicht mehr. ES IST ALLES GOTTES WILLE) Obwohl Er auch mit einem Körper handelte, war Er nicht im Geringsten an seinen Körper oder seine Hülle gebunden. Obwohl Er verkörpert aussah, war Er in Wirklichkeit nicht verkörpert, d.h. frei von grober Existenz.

Gesegnet sind die Menschen von Shirdi, die Sai als ihren Gott verehrten. Während sie aßen, tranken, in ihren Gärten und auf ihren Feldern arbeiteten und ihre unterschiedlichen Arbeiten im Haushalt erledigten, sie dachten sie immer an Sai und besangen Seine Herrlichkeit. Sie kannten keinen anderen Gott außer Sai. Was soll man über die Süße der Liebe der Frauen von Shirdi schon sagen! Sie waren ziemlich unwissend, aber ihre reine Liebe inspirierte sie dazu, Gedichte oder Lieder in ihrer einfachen, bäuerlichen Sprache zu verfassen. Gelehrte Briefe hatten sie nicht, und doch kann man in ihren einfachen Liedern echte Poesie erkennen. Es ist nicht die Intelligenz, sondern die Liebe selbst, die als wahre Poesie begeistern kann. Echte Poesie ist eine Ausdrucksform wahrer Liebe, und diese kann auch von intelligenten Zuhörern erkannt und geschätzt werden. Das Sammeln dieser Volkslieder ist empfehlenswert, und auf Babas Wunsch kann ein glücklicher Devotee die Aufgabe übernehmen, diese Volkslieder zusammenzustellen und zu veröffentlichen, entweder in der Zeitschrift Sai Leela oder separat in einem Buch.

Baba's Bescheidenheit

Dem Herrn oder Bhagwan werden sechs Qualitäten zugeschrieben, nämlich (1) Ansehen, (2) Reichtum, (3) Nicht-Anhaftung, (4) Bewusstsein, (5) Großartigkeit und (6) Freigebigkeit. Baba hatte all diese Eigenschaften in sich vereint. Er inkarnierte sich in menschlicher Gestalt, um der Bhaktas willen. Wunderbar war Seine Güte und Freundlichkeit, denn Er zog die Devotees von weit her zu sich, wie hätte man Ihn sonst erkennen können. Um Seiner Bhaktas willen sprach Baba solche Worte, die die Göttin der Sprache nicht besser hervorbringen könnte. Hier ist ein Beispiel dafür. Baba sprach sehr bescheiden wie folgt:

"Sklave der Sklaven, ich bin dein Schuldner. Ich bin mit deinem Darshan zufrieden. Es ist eine große Gunst, dass ich deine Füße gesehen habe. Ich bin ein Insekt in deinen Ausscheidungen. Ich betrachte mich dadurch als gesegnet."

Was für eine Demut ist das!

Obwohl Baba äußerlich die Sinnesobjekte zu genießen schien, hatte Er nicht den geringsten Geschmack an ihnen, nicht einmal das Bewusstsein, sie zu genießen zu wollen. Obwohl Er aß, hatte Er keinen Geschmack, und obwohl Er sah, fühlte Er kein Interesse an dem, was Er sah. Was die Leidenschaft anbelangt, so war Er ein ebenso perfekter Zölibatär wie Hanuman. Er war an nichts gebunden. Er war reines Bewusstsein (Shuddha Chaitanya), ein Ort der Stille. Verlangen, Ärger, Neid und anderen Gefühlen waren zur Ruhe gekommen. Kurz gesagt, Er war uneigennützig, frei und vollkommen. Zur Veranschaulichung dieser Aussage kann ein eindrucksvolles Beispiel angeführt werden.

Nanavali

Es gab in Shirdi einen sehr seltsamen und eigenartigen Menschen namens Nanavali. Er kümmerte sich um Babas Arbeit und Angelegenheiten. Einmal näherte er sich Baba, der auf Seinem Gadi (Sitz) saß, und bat Ihn, aufzustehen, da er sich selbst dort hinsetzen wollte. Baba stand sofort auf und verließ den Sitz, den er eingenommen hatte. Nachdem er eine Weile dort gesessen hatte, stand Nanavali auf und bat Baba, Seinen Sitz wieder einzunehmen. Daraufhin setzte sich Baba hin und Nanavali fiel Ihm zu Füßen. Baba zeigte nicht den geringsten Unmut darüber, dass man ihm etwas vorschrieb oder ihn von seinem Platz verdrängte.

Dieser Nanavali liebte Baba so sehr, dass er am dreizehnten Tag von Babas Maha-samadhi seinen letzten Atemzug tat.

Der einfachste Weg: Die Geschichten der Heiligen hören und in ihrer Gesellschaft sein

Obwohl Sai Baba zunächst äusserlich wie ein gewöhnlicher Mensch aussah, zeigte Sein Handeln ausserordentliche Weisheit und Geschicklichkeit. Was immer Er auch machte, geschah zum Wohle Seiner Devotees. Er schrieb Seinen Bhaktas niemals Asanas, Atemregeln oder spezielle Riten vor, noch blies Er ihnen irgendein Mantra ins Ohr.

Er sagte ihnen, sie mögen alle Schlauheiten weglassen und sich immerfort an "Sai" "Sai" erinnern. (Die Schlauheit lässt Dich besser als andere fühlen, gibt im Vergleichen die Trennung dazu. Trennung von Gott, der im Dummen wie im Schlauen wohnt!)

Wenn ihr das einfach macht, sagte Er, werden alle Deine alten Fesseln ( Vergangenheit und Zukunft entfernt und das ewige Jetzt ist frei da) entfernt und Du bist frei. Das Sitzen an fünf Feuern, das Opfern, das Chanten und der achtfache Yoga sind nur den Brahmanen möglich, für die anderen sind sie nicht von Nutzen. Die Bestimmung des Geistes ist es, zu denken, er kann nicht eine Minute lang ohne Denken sein. Wenn du ihm ein Sinnesobjekt anbietest, ist alles darauf ausgerichtet. Wenn Du den Geist (den mind und alle 5 Kräfte) einem Guru gibst, wird er voll auf den Guru ausgerichtet sein. Du hast die Erhabenheit von Sai mit größter Wachheit erfahren. Dies ist die natürliche Erinnerung an Sai. Die Geschichten der Heiligen zu hören ist nicht so schwierig, wie die anderen Sadhanas, die oben erwähnt wurden. Sie (die Geschichten) beseitigen alle Angst von dieser weltlichen Existenz (Sansar) und führen Dich auf den spirituellen Pfad. Höre Dir also diese Geschichten an, meditiere über sie und verinnerliche sie. Du magst Deinen weltlichen Pflichten nachgehen, aber gebe Deinen Geist an Sai und Seinen Geschichten, und dann ist Er gewiss bereit, Dich zu segnen. Dies ist der einfachste Weg, aber warum nehmen ihn nicht alle? Der Grund ist, dass wir ohne Gottes Gnade nicht das Verlangen bekommen, den Geschichten der Heiligen zuzuhören. Mit Gottes Gnade ist alles glatt und leicht. Die Geschichten der Heiligen zu hören, bedeutet in gewisser Weise, ihre Gesellschaft zu sein. In der Gegenwart der Heiligen zu sein, ist von großter Bedeutung. Die Gnade beseitigt unser Körperbewusstsein und unseren Egoismus, zerstört vollständig die Kette von Geburt und Tod, zerschneidet alle Knoten des Geistes und führt uns zu Gott, der reines Bewusstsein (SHUDDHA CHAITANYA) ist. Es erhöht sicherlich unsere Nicht-Anhaftung an Sinnesobjekte und macht uns ganz gleichgültig gegenüber Freuden und Schmerzen und führt uns auf dem spirituellen Pfad weiter. Wenn Du keine andere Sadhana hast, wie z.B. das Aussprechen des Namens Gottes, Verehrung oder Hingabe usw., sondern wenn Du zu ihnen (den Heiligen) von ganzem Herzen Zuflucht nimmst, werden sie Dich sicher über den Ozean der weltlichen Existenz tragen. Aus diesem Grund manifestieren sich die Heiligen in dieser Welt. Selbst heilige Flüsse wie der Ganges, Godavari, Krishna und Kaveri usw., die die Sünden der Welt abwaschen, wünschen sich, dass die Heiligen zu ihnen kommen, um ein Bad zu nehmen und sie zu reinigen. Das ist die Erhabenheit des Heiligen. Es ist der Verdienst vergangener Geburten, dass wir die Füße von Sai Baba berühren dürfen. (Es ist der Verdienst von vergangenen Geburten in seiner lebendigen Gegenwart leben zu dürfen)

Wir schließen dieses Kapitel mit einer Meditation über Sais Form ab. Er, der anmutige und gutaussehende Sai, der am Rande der Masjid steht und Udi an jeden einzelnen Bhakta verteilt, mit Blick auf sein Wohlergehen, Er, der die Welt als eine Illusion betrachtet und der immer in die Höchste Glückseligkeit vertieft ist - vor Ihm werfen wir uns demütig nieder.

Wir verneigen uns vor Shri Sai - Friede sei mit allen

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