22/12/2025
Sai Satcharita Kapitel 10 in German
Sai Satcharita Kapitel 10 in Deutscher Sprache
KAPITEL X
Sai Babas Lebensweise - Seine Schlafplanke - Sein Aufenthalt in Shirdi - Seine Lehren - Seine Demut - Nanavali - Der einfachste Weg
Wenn wir Immer liebevoll in Babas Gegenwart versunken sind, so wie Er damit beschäftigt war, allen Gutes zu tun, so wie Er immer im Selbst vertieft war, wenn wir uns nur auf Ihn ausrichten, dann löst sich das Rätsel von Leben und Tod auf. Dies ist die beste und einfachste aller Sadhanas, da sie keinen Aufwand bedeutet. (Es war auch Babas Sadhana zu seinem Satguru Venkussa) Eine kleine Anstrengung hier bringt große Früchte. Solange unsere Wahrnehmung gesund ist, sollten wir Minute für Minute dieses Sadhana praktizieren. Alle anderen Götter sind Illusion (sind als Form im Kommen und Gehen), der Guru ist der einzige Gott ( weil er eben nicht nur die Form ist, sondern auch das formlose Unvergängliche). Wenn wir den heiligen Füßen des Sadgurus vertrauen (seiner ewigen Gnade im Sein), kann sich unser Schicksal zum Besseren wenden. Wenn wir ihm aufrichtig dienen, werden wir von unserem weltlichem Leiden befreit. Wir brauchen keine Philosophie zu studieren, wie die Nyaya (Justiz, Rechthaberei) und die Mimansa (Kritische Untersuchung, die Logik im Mind, das Gefühl von besonderer Schlauheit, das die “gefährliche Identität der Überlegenheit” fördert). So wie wir dem Steuermann vertrauen, wenn wir Flüsse und Meere überqueren, müssen wir unserem Sadguru vertrauen, wenn wir den Ozean der weltlichen Existenz überwinden wollen. Der Sadguru schaut auf das intensive Fühlen (authentisches erleben) und die Hingabe seiner Devotees. Genau DAS schenkt ewiges Wissen und ewige Glückseligkeit
(satchitananda-Sein_Bewusstsein_Glückseligkeit).
Im letzten Kapitel werden Babas Bettelgang, die Erfahrungen der Devotees und auch andere Themen behandelt. Lasse die Leser nun wissen, wo und wie Baba lebte, wie Er schlief und wie Er lehrte usw.
Baba's wundervolles Nachtlager
Als erstes werden wir uns ansehen, wo und wie Baba schlief. Mr. Nanasaheb Dengle brachte für Sai Babas Nachtlager eine Holzplanke, die etwa vier Arme lang und nur eine breit war. Anstatt das Brett auf den Boden zu legen und darauf zu schlafen, band Baba es wie eine Schaukel mit alten Stofffetzen oder Lumpen an die Dachsparren der Masjid fest und begann darauf zu schlafen. Die Lumpen waren bereits so dünn und abgenutzt, dass es uns allen ein Wunder war, wie sie das Gewicht der Planke selbst, geschweige denn das Gewicht von Baba, tragen oder halten konnten. Aber irgendwie war es Babas schieren magischen Spielen (Leela) zu verdanken, dass die abgenutzten Lumpen das Brett mit Babas Körpergewicht frei in der Luft hielten. An den vier Ecken dieser Planke zündete Baba auch noch Tonöllampen (Panatis) an, eine jeweils an jede Ecke, und ließ sie die ganze Nacht über brennen. Es war ein Anblick für die Götter, Baba auf dieser Planke sitzen oder schlafen zu sehen! Es war für alle auch ein Wunder, wie sich Baba auf der Planke bewegte. Aus lauter Neugierde, wollten viele Beobachter den Vorgang des Auf- und Absteigens beobachten, aber keinem gelang es das Rätsel mit dem Verstand zu lösen. Als die Menschenmenge anschwoll, um dieses wunderbare Kunststück zu sehen, zerbrach Baba eines Tages die Planke in Stücke und warf sie weg. (Siddhis sind niemals als Show für eine besondere Identität geeignet, das ist Missbrauch!)
Baba verfügte über alle acht Maha Siddhis (die großen geheimen Wunderkräfte). Er übte sie nicht öffentlich aus (stellte sie niemals öffentlich zur Schau) und verlangte auch nicht (bei seinem Guru oder anderen) nach ihnen. Sie kamen ganz natürlich zu Ihm, und sind ein Ausdruck Seiner spirituellen Vollkommenheit.
Manifestation von Brahm
Obwohl Sai Baba ein normaler Mensch von 183 cm Länge war, wohnte Er doch auch in den Herzen der Menschen. Innerlich war Er ungebunden und ausgeglichen, äußerlich sehnte Er sich nach dem Wohlergehen aller Wesen. Obwohl Er innerlich ein Aufenthaltsort des Friedens selbst war, wirkte Er äußerlich ruhelos. Innerlich war Er die Ruhe selbst (Brahma), so schien Er äußerlich in die Welt vertieft zu sein. Manchmal sah Er alle mit Zuneigung an, manchmal warf Er Steine nach ihnen; manchmal schimpfte Er mit ihnen, manchmal umarmte Er sie oder war einfach ruhig, gelassen, tolerant und ausgeglichen. Er lebte immer in sich selbst versunken und war Seinen Bhaktas wohlgesinnt. Er saß ständig auf einem Asan (Sitz) und ging so nie auf Reisen. Sein 'satka' war ein kleiner Stock, den Er immer in Seiner Hand hielt. Er war ruhig und frei von Gedanken. Er interessierte sich nicht für Reichtum und Anerkennung und lebte von Almosen. Ja, ein solches Leben führte Er. Er sagte immer "Allah Malik" (Gott ist der wahre und einzige Eigentümer). Seine Liebe zu den Bhaktas war ganz und gar unerschütterlich. Er war die Mine oder das Lagerhaus der Selbsterkenntnis und voller Göttlicher Glückseligkeit. So war die Göttliche Form von Sai Baba, grenzenlos, endlos und machte keine Unterschiede im Handeln (gerecht). Das eine Prinzip, das das ganze Universum (vom Stein bis zu Brahma) umhüllt, verkörperte sich in Sai Baba. Die wirklich guten und glücklichen Menschen bekamen diesen Segen in ihre Hände, während die Menschen, die den wahren Wert von Sai Baba nicht kannten und Ihn für einen einfachen Menschen hielten, in der Tat segenslos bleiben.
Sein Aufenthalt in Shirdi und wahrscheinliches Geburtsdatum
Niemand kannte oder kennt die Eltern und das genaue Geburtsdatum von Sai Baba; aber es kann ungefähr durch Seinen Aufenthalt in Shirdi bestimmt werden. Baba kam zum ersten Mal nach Shirdi, als er noch ein junger Bursche von sechzehn Jahren war, und blieb dort für drei Jahre. Plötzlich verschwand Er für einige Zeit. Drei Jahre später tauchte Er im Nizam-Staat in der Nähe von Aurangabad wieder auf und kam mit der Hochzeitsgesellschaft von Chand Patil das zweite Mal nach Shirdi, damals war Er etwa zwanzig Jahre alt. Von da an blieb Er ununterbrochen sechzig Jahre im Dorfe Shirdi, bis Baba im Jahre 1918 Seinen Mahasamadhi nahm. Daraus können wir schließen, dass Baba ungefähr im Jahr 1838 n. Chr. geboren wurde.
Baba's Mission und Ratschläge
Der heilige Ramdas (1608-1681) wirkte im 17. Jahrhundert und erfüllte weitgehend seine Aufgabe, Kühe und Brahmanen gegenüber den Yavanas (Mohammedaner) zu beschützen; doch schon zwei Jahrhunderte nach ihm vertiefte sich die Spaltung zwischen den beiden Gemeinschaften - Hindus und Mohammedaner - und Sai Baba kam, um diese Lücke zu schließen. Sein ständiger Hinweis an alle lautet wie folgt. "Ram (der Gott der Hindus) und Rahim (der Gott der Mohammedaner) sind ein und dasselbe; es gab damals nicht den geringsten Unterschied zwischen ihnen, warum sollten sich ihre Anhänger streiten und untereinander zanken? Ihr Ahnungslosen, reicht euch die Hände und bringt die beiden Religionsgemeinschaften zusammen, handelt vernünftig, und so werdet ihr euer Ziel der nationalen Einheit erreichen. Es ist nicht gut, zu streiten und zu argumentieren. Streitet euch also nicht, eifert nicht anderen blind nach. Denkt immer an eure gemeinsamen Interessen und euer Wohlergehen. Der Herr wird euch beschützen. Yoga, Hingabe, Verzeihen und Erkenntnis sind die Mittel, um zu Gott zu gelangen. Wenn dir das auf keine Weise gelingen will, ist deine Geburt vergeblich.
Wenn dir jemand etwas Böses antut, räche dich nicht. Wenn du etwas tun willst, dann tue anderen etwas Gutes." Dies war, kurz gesagt, Sai Babas Rat an alle, und das wird uns sowohl in materiellen als auch in spirituellen Angelegenheiten allen zugutekommen.
Sai Baba als Sadguru
Es gibt viele so genannte Gurus, die mit Zimbeln und Vina in der Hand von Haus zu Haus gehen und eine Show ihrer besonderen Spiritualität abzuziehen. Sie blasen ihren Schülern Mantras ins Ohr und nehmen ihnen Geld ab. Sie geben vor, ihre Schüler Hingabe und Religion zu lehren, sind aber selbst gottlos und respektlos. Sai Baba dachte nie daran, auch nur das Geringste von Seinem Selbstwert (Frömmigkeit) zu zeigen. Er hatte kein Körperbewusstsein, aber dafür große Liebe für Seine Schüler. Es gibt zwei Arten von Gurus:
(1) 'Niyat' (ernannt oder festgelegt) und
(2) 'Aniyat' (nicht ernannt oder allgemein).
Letztere entwickeln durch ihren Rat die guten Eigenschaften in uns, reinigen unsere Herzen und bringen uns auf den Pfad der Befreiung; aber der Kontakt mit den ersteren vertreibt unser Gefühl der Dualität (das Gefühl des Unterschieds) und etabliert uns in der Einheit, indem dieser uns erkennen lässt "Du bist DAS". Es gibt verschiedene Gurus, die uns verschiedene Arten von weltlichem Wissen vermitteln, aber derjenige, der uns in unserer Natur (Selbst) verankert und uns über den Ozean der weltlichen Existenz hinausträgt, ist der Sadguru. Sai Baba war ein solcher Sadguru. Seine Großartigkeit ist nicht zu beschreiben. Wenn jemand zu seinem Darschan ging, konnte Er unaufgefordert über jedes Detail seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sprechen. Er sah Gott in allen Wesen. Freunde und Feinde waren für Ihn gleich. (Ablehnung oder Anziehung braucht ein Ich , Standpunkt aus dem Körperbewusstsein. Alles ist im SEIN unberührt da) Uneigennützig und ausgeglichen war Er sowohl den Bösen wie auch den Gottesfürchtigen wohlgesonnen. Er war im Überfluss und im Mangel derselbe. ( Der Mangel ist nur ein kleiner Teil in der Fülle) Kein Zweifel berührte Ihn jemals. ( Das Selbst kennt den Zweifel nicht mehr. ES IST ALLES GOTTES WILLE) Obwohl Er auch mit einem Körper handelte, war Er nicht im Geringsten an seinen Körper oder seine Hülle gebunden. Obwohl Er verkörpert aussah, war Er in Wirklichkeit nicht verkörpert, d.h. frei von grober Existenz.
Gesegnet sind die Menschen von Shirdi, die Sai als ihren Gott verehrten. Während sie aßen, tranken, in ihren Gärten und auf ihren Feldern arbeiteten und ihre unterschiedlichen Arbeiten im Haushalt erledigten, sie dachten sie immer an Sai und besangen Seine Herrlichkeit. Sie kannten keinen anderen Gott außer Sai. Was soll man über die Süße der Liebe der Frauen von Shirdi schon sagen! Sie waren ziemlich unwissend, aber ihre reine Liebe inspirierte sie dazu, Gedichte oder Lieder in ihrer einfachen, bäuerlichen Sprache zu verfassen. Gelehrte Briefe hatten sie nicht, und doch kann man in ihren einfachen Liedern echte Poesie erkennen. Es ist nicht die Intelligenz, sondern die Liebe selbst, die als wahre Poesie begeistern kann. Echte Poesie ist eine Ausdrucksform wahrer Liebe, und diese kann auch von intelligenten Zuhörern erkannt und geschätzt werden. Das Sammeln dieser Volkslieder ist empfehlenswert, und auf Babas Wunsch kann ein glücklicher Devotee die Aufgabe übernehmen, diese Volkslieder zusammenzustellen und zu veröffentlichen, entweder in der Zeitschrift Sai Leela oder separat in einem Buch.
Baba's Bescheidenheit
Dem Herrn oder Bhagwan werden sechs Qualitäten zugeschrieben, nämlich (1) Ansehen, (2) Reichtum, (3) Nicht-Anhaftung, (4) Bewusstsein, (5) Großartigkeit und (6) Freigebigkeit. Baba hatte all diese Eigenschaften in sich vereint. Er inkarnierte sich in menschlicher Gestalt, um der Bhaktas willen. Wunderbar war Seine Güte und Freundlichkeit, denn Er zog die Devotees von weit her zu sich, wie hätte man Ihn sonst erkennen können. Um Seiner Bhaktas willen sprach Baba solche Worte, die die Göttin der Sprache nicht besser hervorbringen könnte. Hier ist ein Beispiel dafür. Baba sprach sehr bescheiden wie folgt:
"Sklave der Sklaven, ich bin dein Schuldner. Ich bin mit deinem Darshan zufrieden. Es ist eine große Gunst, dass ich deine Füße gesehen habe. Ich bin ein Insekt in deinen Ausscheidungen. Ich betrachte mich dadurch als gesegnet."
Was für eine Demut ist das!
Obwohl Baba äußerlich die Sinnesobjekte zu genießen schien, hatte Er nicht den geringsten Geschmack an ihnen, nicht einmal das Bewusstsein, sie zu genießen zu wollen. Obwohl Er aß, hatte Er keinen Geschmack, und obwohl Er sah, fühlte Er kein Interesse an dem, was Er sah. Was die Leidenschaft anbelangt, so war Er ein ebenso perfekter Zölibatär wie Hanuman. Er war an nichts gebunden. Er war reines Bewusstsein (Shuddha Chaitanya), ein Ort der Stille. Verlangen, Ärger, Neid und anderen Gefühlen waren zur Ruhe gekommen. Kurz gesagt, Er war uneigennützig, frei und vollkommen. Zur Veranschaulichung dieser Aussage kann ein eindrucksvolles Beispiel angeführt werden.
Nanavali
Es gab in Shirdi einen sehr seltsamen und eigenartigen Menschen namens Nanavali. Er kümmerte sich um Babas Arbeit und Angelegenheiten. Einmal näherte er sich Baba, der auf Seinem Gadi (Sitz) saß, und bat Ihn, aufzustehen, da er sich selbst dort hinsetzen wollte. Baba stand sofort auf und verließ den Sitz, den er eingenommen hatte. Nachdem er eine Weile dort gesessen hatte, stand Nanavali auf und bat Baba, Seinen Sitz wieder einzunehmen. Daraufhin setzte sich Baba hin und Nanavali fiel Ihm zu Füßen. Baba zeigte nicht den geringsten Unmut darüber, dass man ihm etwas vorschrieb oder ihn von seinem Platz verdrängte.
Dieser Nanavali liebte Baba so sehr, dass er am dreizehnten Tag von Babas Maha-samadhi seinen letzten Atemzug tat.
Der einfachste Weg: Die Geschichten der Heiligen hören und in ihrer Gesellschaft sein
Obwohl Sai Baba zunächst äusserlich wie ein gewöhnlicher Mensch aussah, zeigte Sein Handeln ausserordentliche Weisheit und Geschicklichkeit. Was immer Er auch machte, geschah zum Wohle Seiner Devotees. Er schrieb Seinen Bhaktas niemals Asanas, Atemregeln oder spezielle Riten vor, noch blies Er ihnen irgendein Mantra ins Ohr.
Er sagte ihnen, sie mögen alle Schlauheiten weglassen und sich immerfort an "Sai" "Sai" erinnern. (Die Schlauheit lässt Dich besser als andere fühlen, gibt im Vergleichen die Trennung dazu. Trennung von Gott, der im Dummen wie im Schlauen wohnt!)
Wenn ihr das einfach macht, sagte Er, werden alle Deine alten Fesseln ( Vergangenheit und Zukunft entfernt und das ewige Jetzt ist frei da) entfernt und Du bist frei. Das Sitzen an fünf Feuern, das Opfern, das Chanten und der achtfache Yoga sind nur den Brahmanen möglich, für die anderen sind sie nicht von Nutzen. Die Bestimmung des Geistes ist es, zu denken, er kann nicht eine Minute lang ohne Denken sein. Wenn du ihm ein Sinnesobjekt anbietest, ist alles darauf ausgerichtet. Wenn Du den Geist (den mind und alle 5 Kräfte) einem Guru gibst, wird er voll auf den Guru ausgerichtet sein. Du hast die Erhabenheit von Sai mit größter Wachheit erfahren. Dies ist die natürliche Erinnerung an Sai. Die Geschichten der Heiligen zu hören ist nicht so schwierig, wie die anderen Sadhanas, die oben erwähnt wurden. Sie (die Geschichten) beseitigen alle Angst von dieser weltlichen Existenz (Sansar) und führen Dich auf den spirituellen Pfad. Höre Dir also diese Geschichten an, meditiere über sie und verinnerliche sie. Du magst Deinen weltlichen Pflichten nachgehen, aber gebe Deinen Geist an Sai und Seinen Geschichten, und dann ist Er gewiss bereit, Dich zu segnen. Dies ist der einfachste Weg, aber warum nehmen ihn nicht alle? Der Grund ist, dass wir ohne Gottes Gnade nicht das Verlangen bekommen, den Geschichten der Heiligen zuzuhören. Mit Gottes Gnade ist alles glatt und leicht. Die Geschichten der Heiligen zu hören, bedeutet in gewisser Weise, ihre Gesellschaft zu sein. In der Gegenwart der Heiligen zu sein, ist von großter Bedeutung. Die Gnade beseitigt unser Körperbewusstsein und unseren Egoismus, zerstört vollständig die Kette von Geburt und Tod, zerschneidet alle Knoten des Geistes und führt uns zu Gott, der reines Bewusstsein (SHUDDHA CHAITANYA) ist. Es erhöht sicherlich unsere Nicht-Anhaftung an Sinnesobjekte und macht uns ganz gleichgültig gegenüber Freuden und Schmerzen und führt uns auf dem spirituellen Pfad weiter. Wenn Du keine andere Sadhana hast, wie z.B. das Aussprechen des Namens Gottes, Verehrung oder Hingabe usw., sondern wenn Du zu ihnen (den Heiligen) von ganzem Herzen Zuflucht nimmst, werden sie Dich sicher über den Ozean der weltlichen Existenz tragen. Aus diesem Grund manifestieren sich die Heiligen in dieser Welt. Selbst heilige Flüsse wie der Ganges, Godavari, Krishna und Kaveri usw., die die Sünden der Welt abwaschen, wünschen sich, dass die Heiligen zu ihnen kommen, um ein Bad zu nehmen und sie zu reinigen. Das ist die Erhabenheit des Heiligen. Es ist der Verdienst vergangener Geburten, dass wir die Füße von Sai Baba berühren dürfen. (Es ist der Verdienst von vergangenen Geburten in seiner lebendigen Gegenwart leben zu dürfen)
Wir schließen dieses Kapitel mit einer Meditation über Sais Form ab. Er, der anmutige und gutaussehende Sai, der am Rande der Masjid steht und Udi an jeden einzelnen Bhakta verteilt, mit Blick auf sein Wohlergehen, Er, der die Welt als eine Illusion betrachtet und der immer in die Höchste Glückseligkeit vertieft ist - vor Ihm werfen wir uns demütig nieder.
Wir verneigen uns vor Shri Sai - Friede sei mit allen