15/06/2026
Sai als Sagun Brahma aus Shri Sai Satcharitra Kapital 11
Es gibt zwei unterschiedliche Seiten von Gott oder Brahma
(Anmerkung des Übersetzers: des Einem in Allem, wie zwei unterschiedliche Seiten eines einzigen Blattes oder einer Münze. Die Münze ist wertlos, wenn eine Seite fehlt):
(1) das Unmanifestierte (Nirgun) und
(2) das Manifestierte (Sagun).
Nirgun ist formlos, während Sagun eine Form hat, dennoch beide sind der eine Brahma. Manche ziehen es vor, den ersteren zu verehren, manche den letzteren. Wie in der Gita (Kapitel XIII) dargelegt, ist die Verehrung des Letzteren einfach und daher vorzuziehen. Da der Mensch eine Form hat (Körper, Sinne usw.), ist es für ihn natürlich und einfach, den Gott in Form (aus dem eigenen Körperbewusstsein zu einem projizierten Körperbewusstsein) zu verehren. Unsere Liebe und Hingabe entwickelt sich erst, wenn wir Sagun Brahma eine gewisse Zeit lang verehren, und wenn wir dann fortschreiten, führt uns das zur Verehrung (Meditation) von Nirgun Brahma (Leere).(Die Leere kann nur mit der Fülle im Einem voll da SEIN- das Eine ist nicht ohne das andere im EINEM ganz) Lass uns mit der Sagun-Verehrung (Gott als Form) beginnen. Bild, Altar, Feuer, Licht, Sonne, Wasser, Brahma sind die sieben Objekte der Verehrung; aber den Sadguru so zu verehren - sich seiner ständigen Gegenwart bewußt zu sein - ist besser als alles andere. Lasst uns bei dieser Gelegenheit die Form von Sai vergegenwärtigen, der für seine Devotees die verkörperte Freiheit (Bindungslosigkeit) sowie eine Oase der Stille ist. Unser Vertrauen in Seine Worte macht unsere Standfestigkeit und Haltung aus; und unser Sankalpa (Entschlossenheit, die Puja zu vollenden) ist der Verzicht auf all unserer Wünsche. (wie zielgerichtet und konzentriert die Handlung ausgeführt wird) Einige sagen, dass Sai ein Verehrer des Herrn (Bhagwad-bhakta) war, andere sagen, Er war ein grosser Verehrer (Maha-bhagwat); aber für uns ist Er der menschgewordene Gott (die Menschengestalt Gottes). Er war immer am Vergeben, nie irritiert, immer geradeaus und wahrhaftig, sanft, tolerant und unvergleichlich zufrieden. Obwohl Er sich zu verkörpern schien, als hätte Er eine Gestalt, war Er in Wirklichkeit unverkörpert, emotionslos, ungebunden und innerlich frei. Der Ganges kühlt und erfrischt auf seinem Weg zum Meer die von Hitze geplagten Geschöpfe, gibt den Pflanzen und Bäumen Leben und löscht so den Durst vieler. In ähnlicher Weise geben Heilige wie Sai (reines Bewusstsein/ Shuddha Chaitanya/ "Ich BIN"- nicht Jivan Atman sondern Atman = BRAHM) , während sie ihr eigenes Leben leben, allen Beistand und Stärkung. Lord Krishna hat gesagt, dass der Heilige "Mein" Atman/ BRAHM (nicht jivan Atman - Seele) ist, Mein lebendiges Ebenbild ( wie Jesus Christus einst sagte2 ), Ich bin Er oder Er ist Meine reine Form (Sein). Diese unbeschreibliche Shakti Kraft Gottes ist die Gegenwart des Einen Gottes, verkörperte sich als Reines Sein / Wahrheit, Wissen/ Bewusstsein und Glückseligkeit/ Gnade in Shirdi ( Satchitananda nahm Form in Shirdi). Die Shruti (Taittiriya Upanishad) beschreibt Brahma als reine Glückseligkeit (Ananda). Dies lesen und hören wir täglich in den heiligen Büchern, aber die sich hingebenden Menschen in Shirdi erlebten dieses zunächst in Brahma oder Glückseligkeit dort in Baba's Gegenwart. Baba, die Stärkung für alle, benötigte selbst von niemandem etwas. (Der Fülle SELBST kann man “kein MEHR” geben) Er legte Sackleinen auf Seinen Sitz, der von Seinen Bhaktas bereits mit einer kleinen Matratze und einer Nackenrolle als Rückenlehne ausgestattet war. Baba respektierte die Gefühle Seiner Devotees und erlaubte ihnen, Ihn so zu verehren wie sie es liebten. Einige schwenkten einen indischen Fächer zur Kühlung, einige spielten auf Musikinstrumenten, andere wuschen Seine Hände und Füße, wieder andere trugen Duftöle und Chandan (Sandelholzpaste) auf, oder gaben Betelnuss mit Blättern, und wieder andere brachten Speisen (Naivaidya) dar. Obwohl es so aussah, als würde Er nur in Shirdi leben, war Er doch überall gleichzeitig anwesend. Diese Allgegenwärtigkeit von Ihm wurde täglich von Seinen Devotees wahrgenommen. Wir werfen uns in Demut nieder vor diesem alldurchdringenden Sadguru.
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SAI SATCHARITRA CHAPTER 11
Sai as Sagun Brahma – Dr. Pandit’s Worship – Haji Siddik Falke – Control over the Elements
Let us now, in this chapter, describe the manifested (Sagun) Brahma Sai, as to how He was worshipped and how He controlled the elements.
Sai as Sagun Brahma
There are two aspects of God or Brahma: (1) the Unmanifested (Nirgun) and (2) the Manifested (Sagun). The Nirgun is formless, while the Sagun is with form, though, both denote the same Brahma. ( like two sides on one sheat , Brahma- never to split or separate. If you meditate on Sagun, you will be drawn in Nirgun, if you arecompletly dissolved in Nirgun, you will be deeply in love to all forms ) Some prefer to worship the Unmanifestated, some the manifestated. As stated in the Gita (chapter XIII) the worship of the latter is easy and preferable. As man has got a form (body, senses, etc.), it is natural and easy for him to worship the God with form. ( Bodyconsciousness to bodyconsciousness to deepen more and more Shuddha Chaitanya - GOD IN EVERYONE) Our love and devotion do not develop, unless we worship Sagun Brahma, for a certain period of time, and as we advance, it leads us to the worship (meditation) of Nirgun Brahma. So, let us start with Sagun worship. Image, altar, fire, light, sun, water, Brahma are the seven objects of worship; but Sadguru is better than all these. Let us, on this occasion, bring to our mind the form of Sai, Who was non-attachment Incarnate, and Who was a resting-place for His devotees. Our faith in His words is the Asan; and our Sankalpa (determination to accomplish the Puja) is the abandonment of all our desires. Some say that Sai was a Bhagwad-bhakta (devotee of the Lord), others say He was a Maha-bhagwat (a great devotee); but to us He is God Incarnate. He was ever forgiving, never irritable, straight, soft, tolerant and content beyond comparison. Though, He looked embodied (as having the form), He was really dis-embodied, emotionless, unattached and internally free. The Ganges on its way to the sea, cools and refreshes the creatures affected with heat, gives life to the crops and trees, and quenches the thirst of many. Similarly, saints like Sai, while they live their own, give solace and comfort to all. Lord Krishna has said that the saint is "My" Atman (not jiva atman, Parabrahm), My living image, I am He or He is My pure form (Being). This in-describable Shakti or Power of God, known as Pure Existence, Knowledge and Bliss, incarnated in the form of Sai in Shirdi. The Shruti (Taittiriya Upanishad) describes Brahma as Pure Bliss. This, we read or hear daily in the books, but the devout people experienced this Brahma or Bliss in Shirdi. Baba, the Support of all, required no prop or Asan from anybody. He always used a piece of sack-cloth for His seat, which was covered with a small mattress by His bhaktas and had a bolster, placed by them, rest as His back. Baba respected the feelings of His devotees and allowed them to worship Him as they liked. Some waved Chamar or fans before Him, some played on musical instruments, some washed His hands and Feet, some others applied scent and Chandan, some gave betelnut with leaves, and some others offered Naivaidya. Though, He looked like living in Shirdi, He was present everywhere. This all-pervasiveness of His was daily experienced by His devotees. Our humble prostration to this all-pervasive Sadguru.