07/09/2026
Vielfalt und Zusammenhalt:
Ökumenische Kirchennacht 2026 in Bochum +
Wattenscheid war ein Erfolg – Gebet für Donezk
"Es gibt ein lebendiges Miteinander der christlichen Kirchen in Bochum und Wattenscheid. Daher freuen wir uns, dass stadtweit Kirchen und Einrichtungen der Einladung des Katholikenrates gefolgt sind, und am 5. September in Bochum und Wattenscheid ihre Türen geöffnet hatten. Das Motto ‚Gemeinsam in Vielfalt‘ hat dabei deutlich gemacht, dass wir für eine offene und vielfältige Kirche und Gesellschaft stehen sowie den (ökumenischen) Zusammenhalt fördern wollen“, resümierte Christian Schnaubelt, Vorsitzender des Katholikenrates Bochum + Wattenscheid. „Die Auswertung läuft noch, aber wir haben bereits viele positive Rückmeldungen erhalten, die von guter Stimmung, intensiven Begegnungen und einem vielfältigen Programm berichten. Auch die Zahl der Besucherinnen und Besucher entsprach unseren Erwartungen und wurde teilweise sogar übertroffen. Das zeigt, dass die Grundidee aufgegangen ist: Kirche(n) sollten immer offen, manchmal überraschend, aber immer einladend sein. Daher bewerten wir Kirchenacht 2026 als Erfolg.“
Die ökumenische Kirchennacht wurde vom Katholikenrat Bochum + Wattenscheid veranstaltet und in Kooperation mit der Katholischen Stadtkirche Bochum + Wattenscheid, der Evangelischen Kirche in Bochum und dem Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK) Bochum am 5. September zwischen 18:00 und 24:00 Uhr an insgesamt 25 Standorten durchgeführt. Dabei fand die Kirchennacht erstmals stadtweit statt und in den Stadtteilen Langendreer sowie Linden haben mehrere Kirchen auch gemeinsame Angebote veranstaltet.
„Die vierte Kirchennacht in der Stadt Bochum war die bisher größte Veranstaltung dieser Art und wurde vor allem durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher vor Ort ermöglicht. Allen, die die Nacht der offenen Kirchen 2026 möglich gemacht haben, gilt unser herzlicher Dank“, so NdoK-Koordinator Christian Schnaubelt.
„Zusammenhalt“: Gebet für den Frieden in Bochum und in Donezk
Die Eröffnung der Nacht der offenen Kirchen 2026 fand mit einem ökumenischen Friedensgebet in der Pauluskirche, der evangelischen Stadtkirche, statt. Unter dem Motto „Zusammenhalt“ wurde dabei eine virtuelle Gebetsbrücke in Bochums Partnerstadt Donezk geschlagen. Denn sowohl in der Bochumer Innenstadt als auch in Donezk sowie an anderen Orten in der Ukraine waren Christinnen und Christen zeitgleich versammelt, um – verbunden über einen YouTube-Livestream, den rund 1.200 Personen verfolgten – das „Ökumenische Friedensgebet 2026“ gemeinsam zu beten. Weihbischof Ludger Schepers (Bistum Essen), Bürgermeisterin Martina Schnell (Stadt Bochum) sowie ZdK‑Mitglied Max Lucks (MdB) nahmen als Ehrengäste am mehrsprachigen Friedensgebet teil, dessen Kooperationspartner auch der Sachausschuss Donezk des Katholikenrates Bochum + Wattenscheid und die Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. waren.
Auf https://www.bochum-katholisch.de/ stehen Bilder von der NdoK 2026 sowie der Link zur YouTube-Aufzeichnung des Livestreams der Eröffnung mit dem Friedensgebet in der Pauluskirche Bochum bereit.
Fotos: Sebastian Sendlak / Bochum Journal
Katholikenrat Bochum + Wattenscheid - Evangelische Kirche in Bochum- Katholische Kirche Bochum + Wattenscheid - Gesellschaft Bochum Donezk e.V. - DPSG Bochum & Wattenscheid -