Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis

Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis Besuchen Sie die Synagoge Abterode des Vereins der Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens in der Postadresse "sowie unter o.g. Telefonnummer und Mailadresse.

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Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis e.V. Vorstand:

Dr. Martin Arnold

Am Werrauferpark 2
37269 Eschwege

Telefon: 05651 339281

E-Mail: [email protected]

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Weidenhausen ist ein Nachbarort von Abterode. Mitglieder verschiedener Weidenhäuser Vereine nutzten nun das gute Wetter ...
01/06/2026

Weidenhausen ist ein Nachbarort von Abterode. Mitglieder verschiedener Weidenhäuser Vereine nutzten nun das gute Wetter für eine Wanderung nach Abterode. Die ehemalige Synagoge in Abterode hatte bis dahin noch niemand besucht. "Sie ist auch erst seit 2019 öffentlich zugänglich“, sagte Dr. Martin Arnold, der gemeinsam mit Arnold Baier die Wandergruppe begrüßte. Die Gäste informierten sich über die lange Geschichte jüdischen Lebens in Abterode. "Warum gab es eine jüdische Gemeinde in Abterode, aber nicht in Weidenhausen?“ Die Ansiedlung von Juden wurde im 17. Jahrhundert durch die Landesherrschaft gesteuert, die sogenannte "Schutzbriefe“ nur für einige wenige Orte ausstellte. Die Besuchergruppe war beeindruckt von den Spuren jüdischen Lebens in der ehemaligen Synagoge. Ein besonderes Erlebnis waren die virtuellen Brillen, die Einblicke in die Eschweger Synagoge und die ehemalige Abteröder Mikwe ermöglichen. Die Zeit verging wie im Flug. "Kommen Sie gern wieder“, so Martin Arnold, "es gibt hier noch viel zu entdecken.“

https://www.synagoge-abterode.de/2026/06/01/weidenhaeuser-vereine-wanderten-zur-synagoge-in-abterode/

Die "Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ aus Fulda ging auf eine ganztägige Entdeckungsreise. Am Vormit...
27/05/2026

Die "Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ aus Fulda ging auf eine ganztägige Entdeckungsreise. Am Vormittag besuchte sie die liberale Jüdische Gemeinde in Felsberg (Schwalm-Eder-Kreis), am Nachmittag die ehemalige Synagoge in Abterode. Zur Gruppe gehörten auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Fulda, deren Muttersprache Russisch ist und die erst vor einigen Jahrzehnten nach Deutschland gekommen waren. Dr. Martin Arnold und Arnold Baier informierten über die lange und wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Synagoge in Abterode, aber auch über die Arbeit der "Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis“. Die Gäste waren beeindruckt von den zahlreichen Zeugnissen jüdischen Lebens aus dem 17. und 18. Jahrhundert, als Juden noch keine Bürgerrechte hatten. Auch die Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus kam zur Sprache. "Nach jahrhundertelangem Gegeneinander und Nebeneinander brauchen wir jetzt ein von Respekt und Toleranz geprägtes Miteinander“, sagte Martin Arnold. Wolfgang Link dankte im Namen der Fuldaer Gäste für einen interessanten Nachmittag.

https://www.synagoge-abterode.de/2026/05/27/juden-und-christen-aus-fulda-besuchen-synagoge-abterode/

Sie studieren Geschichte an der Universität Kassel und möchten Lehrer werden. In diesem Semester gehen sie mit ihrem Doz...
26/05/2026

Sie studieren Geschichte an der Universität Kassel und möchten Lehrer werden. In diesem Semester gehen sie mit ihrem Dozenten Dr. Luigi de Ambrosia der Frage nach, wie außerschulische Lernorte in den Geschichtsunterricht einbezogen werden können. Ein solcher Lernort ist die ehemalige Synagoge in Harmuthsachsen. Im Rahmen eines siebenstündigen Projekttages lernten die Studierenden die Synagoge, das Dorf und die Geschichte der jüdischen Minderheit im Dorf kennen. Dr. Martin Arnold stellte ihnen dafür geeignete Dokumente vor. Dazu gehört etwa ein Interview mit der in Harmuthsachsen geborenen und aufgewachsenen Rosa Katz. Sie überlebte den Holocaust und konnte nach Israel fliehen. 1979 teilte sie mit Schülerinnen der Waldkappeler Realschule ihre Kindheitserinnerungen. Oder eine "Staatsteuerrolle“ aus Harmuthsachsen, aus der die Einkommen der Harmuthsächser Juden und Nichtjuden zu entnehmen sind. Besonderes Interesse fand auch das neue Gedenkzeichen in der Synagoge für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Wie kann dieses Kunstwerk für den Geschichtsunterricht fruchtbar gemacht werden? Die Seminargruppe reinigte auch sogenannte "Stolpersteine“, die eine andere Form des Gedenkens darstellen. "Das war ein intensiver und spannender Tag“, so Martin Arnold. Am 18. Juni wird die Seminargruppe die Synagoge in Felsberg besuchen, die nun wieder von einer jüdischen Gemeinde als Gotteshaus genutzt wird.

https://www.synagoge-abterode.de/2026/05/23/die-synagoge-harmuthsachsen-als-ausserschulischer-lernort/

Einmal im Monat treffen sie sich unter Leitung von Christoph Dahl und Ute Pobering zu besonderen Unternehmungen. Diesmal...
23/05/2026

Einmal im Monat treffen sie sich unter Leitung von Christoph Dahl und Ute Pobering zu besonderen Unternehmungen. Diesmal führte sie der Weg nach Abterode. Dort wollten sie etwas erfahren über die Spuren jüdischen Lebens in der Region. Dr. Martin Arnold informierte über die lange Geschichte der jüdischen Gemeinde in Abterode, die durch den Nationalsozialismus ein gewaltsames Ende fand. Besonderes Interesse fand aber die Geschichte der Juden in dem Waldkappeler Stadtteil Harmuthsachsen. Auch dort hatte sich schon im 17. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde gebildet, die sich in der Zeit des Nationalsozialismus auflöste. Die ehemalige Synagoge und mehrere Nebengebäude sind jedoch erhalten. Seit 2023 haben die Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens die Synagoge zu einem Kultur- und Begegnungsort umgestaltet. "Wir haben aber noch viel vor“, so Martin Arnold. Es sollen nicht nur die Gebäude erhalten werden. Im ehemaligen Lehrerhaus soll ein Museum für jüdische Regionalgeschichte entstehen. "Das war ein besonderes Erlebnis“, sagte Christoph Dahl, bevor sich die Gruppe auf den weiteren Weg zu Kaffee und Kuchen nach Vierbach aufmachte.

https://www.synagoge-abterode.de/2026/05/23/senioren-aus-waldkappel-besuchen-synagoge-abterode/

Ein Experiment, eine neue Begegnung, solche Klänge hat es an diesem Ort noch nie gegeben. Genau darum geht es den Freund...
13/05/2026

Ein Experiment, eine neue Begegnung, solche Klänge hat es an diesem Ort noch nie gegeben. Genau darum geht es den Freundinnen und Freunden jüdischen Lebens: Die Synagoge wird zum Begegnungsort verschiedener Traditionen und Kulturen. Als Gert Neumann das Angebot machte, dass er genau hier mit seiner Band "Gert & Friends“ eine Country Night veranstalten könnte und das auch noch ohne Honorar und als Benefiz-Konzert, um die Arbeit des Vereins zu unterstützen - da war die Freude riesengroß. Und so haben sie das Publikum mitgenommen auf eine musikalische Reise durch die amerikanische Songlandschaft und die Geschichte der Country-Music. Gert Neumann moderierte die einzelnen Stücke kenntnisreich und unterhaltsam. Bald war klar: da redet einer, der in die Tradition eingetaucht ist, der diese Musik von innen kennt. Thematisch geht es um Liebe, Hoffnung, aber auch um Verlust, um Tod und Jenseits. Es spielten und sangen Valeska Neumann (Gesang und Akkordeon), Milena Vaupel-Kenter (Fiddle, Gitarre, Kontrabass, Ukulele-Bass, Gesang), Pascal Zeuch (Keyboards) sowie Gert Neumann, Gitarre und Gesang. Die Instrumente harmonierten wunderbar, sie wurden virtuos gespielt und die Songs waren perfekt arrangiert. Pure Club-Atmosphäre, der Funke war schon sehr schnell auf das Publikum übergesprungen, und es wurde zu einem unvergesslichen Abend.
https://www.synagoge-abterode.de/2026/05/13/country-night-in-der-synagoge-harmuthsachsen/

Wer begeht eine so schändliche Tat? Das ist kein "Dummer-Jungen-Streich“. Die Polizei ermittelt wegen des "Verwendens vo...
12/05/2026

Wer begeht eine so schändliche Tat? Das ist kein "Dummer-Jungen-Streich“. Die Polizei ermittelt wegen des "Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen“. Es ist wichtig, dass die Polizei ermittelt. Genauso wichtig ist aber die Bildungsarbeit. Wer den Nationalsozialismus durchschaut und seine Folgen für Juden und andere Minderheiten, aber auch für eine freie Gesellschaft insgesamt vor Augen hat, wird wachsam sein, die Demokratie verteidigen und sich auch den neuen Formen des Antisemitismus entgegenstellen.

https://www.synagoge-abterode.de/2026/05/12/hakenkreuze-an-juedischem-friedhof/

Manfred Heiting lebt in Los Angeles. Er hat für große Firmen gearbeitet, ist ein bedeutender Sammler und Förderer der Fo...
05/05/2026

Manfred Heiting lebt in Los Angeles. Er hat für große Firmen gearbeitet, ist ein bedeutender Sammler und Förderer der Fotografie. Durch einen Bekannten wurde er im Jahr 2024 bei einem Deutschlandbesuch auf die Synagoge Harmuthsachsen aufmerksam und machte dort einen spontanen Besuch. Seit dieser Zeit verfolgt er das Projekt nicht nur mit großem Interesse, er fördert es auch mit enormer Großzügigkeit. Insgesamt 50.000€ hat er zur Verfügung gestellt, um die Synagoge zu erhalten. Ein von der Kasseler Künstlerin Ruth Lahrmann gestaltetes Gedenkzeichen, ein Baldachin aus Davidsternen, der an die Opfer des Holocaust aus Harmuthsachsen erinnert, hat er voll finanziert. Dr. Martin Arnold dankte ihm nun für dieses großartige Engagement. Er informierte auch über die bisherigen Baumaßnahmen und über die künftigen Pläne.

"Ich möchte meine Bewunderung für Ihr Engagement, Ihre tägliche Arbeit, Ihre Vision für die Synagoge in Harmuthsachsen ausdrücken“, sagte Heiting. "Sie, Ihre Mitglieder, Mitstreiter und der Verein haben ein bemerkenswertes "Projekt" initiiert - und auf den langen Weg der Vollendung gebracht - der auch ein Leuchtstern in unserer Zeit sein wird.“

https://www.synagoge-abterode.de/2026/05/05/grosse-unterstuetzung-fuer-die-synagoge-harmuthsachsen/

Mit dem Verhältnis von Jüdinnen und Juden zur Mehrheitsgesellschaft beschäftigten sich 24 Schülerinnen und Schüler der J...
23/04/2026

Mit dem Verhältnis von Jüdinnen und Juden zur Mehrheitsgesellschaft beschäftigten sich 24 Schülerinnen und Schüler der Johannisbergschule, die im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts mit ihrer Lehrerin Luisa Amlung den Lern- und Gedenkort Synagoge Abterode besuchten. Für die jüdische Minderheit war das Zusammenleben mit Nichtjuden nie unkompliziert. In manchen Zeiten lebte man in einer Art Parallelgesellschaft. Man feierte eigene Gottesdienste und Feste, heiratete nur untereinander und hatte fast nur beruflich mit Nichtjuden Kontakt. Im 19. Jahrhundert konnten Jüdinnen und Juden gleiche Rechte erlangen, fanden Aufnahme in Vereinen und wurden Mitglieder in politischen Gremien. Mit dem Nationalsozialismus wurde diese Entwicklung jedoch durch einen entfesselten Antisemitismus abgelöst. Alle Jüdinnen und Juden wurden vertrieben, deportiert und viele ermordet. Das jüdische Leben in der Region Werra-Meißner wurde ausgelöscht. "Wie konnte es dazu kommen?“, fragten Arnold Baier und Martin Arnold. Eine einfache Antwort gibt es nicht. Die Schulklasse war jedoch sensibilisiert für Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus. "Es kann wieder passieren. Wir haben Verantwortung, dass es nicht wieder passiert“, so Martin Arnold.

https://www.synagoge-abterode.de/2026/04/23/nebeneinander-miteinander-gegeneinander/

Elena Padva und Attila Günaydin kommen aus ganz unterschiedlichen Kulturen. Sie ist in Kiew (Ukraine) geboren, lebt in K...
18/04/2026

Elena Padva und Attila Günaydin kommen aus ganz unterschiedlichen Kulturen. Sie ist in Kiew (Ukraine) geboren, lebt in Kassel und leitet dort das Sara-Nussbaum-Zentrum für jüdisches Leben. Er ist Musiklehrer mit türkischem Hintergrund und gehört zur alevitischen Gemeinde in Kassel, die sich selbst als Teil der muslimischen Welt sieht. Beide haben sich kennengelernt bei einem sogenannten "Trialog-Tag“. Dies ist eine Veranstaltung, bei der drei Perspektiven miteinander ins Gespräch kommen, zum Beispiel Christen, Juden und Muslime. Sie haben angefangen, zusammen zu musizieren. Daraus entstand "Selam & Schalom“, ein musikalisches Dialogprojekt. In der Synagoge Harmuthsachsen konnte man nun diesen Dialog erleben, in Liedern über Liebe, Heimat und Tod. Elena Padva führte kundig und einfühlsam in die Hintergründe der Lieder ein. Attila Günaydin spielte die Baglava, ein traditionelle Langhalslaute, die im Orient weit verbreitet ist. Sie spielten Lieder aus ihren jeweiligen Traditionen, die oftmals ineinander übergingen und zu einem neuen Ganzen wurden. "Genau dafür soll die ehemalige Synagoge in Harmuthsachsen einen Raum bieten“, sagte Martin Arnold von den "Freundinnen und Freunden jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis. In diesem Jahr sollen dort noch einige Konzerte stattfinden. Am 8. Mai geht es dort weiter mit Country-Musik von "Gert & Friends“, die den Verein mit einem Benefiz-Konzert unterstützen.
https://www.synagoge-abterode.de/2026/04/18/musik-verbindet-menschen/

Im Bundesland Thüringen leben bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 2,1 Millionen Menschen nur 680 Jüdinnen und Juden. Tr...
10/04/2026

Im Bundesland Thüringen leben bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 2,1 Millionen Menschen nur 680 Jüdinnen und Juden. Trotz dieser geringen Zahl ist der Antisemitismus in Thüringen ein großes Problem. Nach dem sogenannten "Thüringen-Monitor“ sind antisemitische Einstellungen verbreitet und nehme nach dem 7. Oktober 2023 zu. Unter dem Stichwort "Antizionismus“ wird nicht selten das Existenzrecht des Staates Israel in Frage gestellt. Michael Panse, der Beauftragte der thüringischen Landesregierung für jüdisches Leben und die Bekämpfung des Antisemitismus, führt dies unter anderem auf die besondere Nähe der DDR-Politik zu den arabischen Staaten zurück, in denen die Ablehnung Israels fest verankert sei. Auch das Selbstverständnis der DDR als "antifaschistischer Staat“ habe eine Aufarbeitung der NS-Verbrechen erschwert. "Wir haben bisher nicht genug gegen den Antisemitismus getan“, sagte Michael Panse. Er informierte in der Synagoge Abterode über die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Thüringen nach dem Holocaust. Nur sehr wenige Jüdinnen und Juden blieben nach 1945 in Thüringen. Durch die Zuwanderung von Juden aus Russland und Osteuropa stieg die Zahl vorübergehend an, ist aber inzwischen wieder stark rückläufig. Das Bundesland Thüringen möchte dennoch jüdisches Leben sichtbar machen. Dies geschieht vor allem auf dem Weg der Kulturförderung, etwa durch die jüdisch-israelischen Kulturtage, das Achava-Festival und den "Yiddisch Summer“. In einem Vorgespräch mit dem Vorstand der
https://www.synagoge-abterode.de/2026/04/10/juedisches-leben-sichtbar-machen/

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