12/08/2024
Jägerstätter Gedenktag 2024 – Drei Tage des Gedenkens und der Begegnung
Am 8. August begann das diesjährige Jägerstätter-Gedenken, organisiert von , mit einer besinnlichen Andacht in der Kirche von St. Radegund. Anschließend gab es ein herzliches Get-Together im Gasthof Hofbauer, bei dem Gäste aus Österreich, Deutschland, Italien, den USA und den Niederlanden zusammenkamen.
Der 9. August stand im Zeichen des Austauschs und der Pilgerschaft. Johannes Zang, der neun Jahre in Israel und Palästina verbrachte, hielt einen aufschlussreichen Vortrag über die dortigen Entwicklungen und die aktuelle Situation, im Hinblick auf das Schicksal Franz Jägerstätters mit einem Schwerpunkt auf Wehrdienstverweigerung:
Auch in Israel stellen sich derzeit Jugendliche, Soldaten und SoldatInnen die Frage, ob sie einen Einsatz in Gaza oder im besetzten Westjordanland mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Viele Teilnehmer*innen unterzeichneten eine Erklärung, in der israelischen Wehrdienstverweiger*innen Mut zu- und Solidaritt ausgesprochen wird.
Nach dem Mittagessen machten sich viele Pilger auf den Weg nach St. Radegund, mit Pausen beim „Lipp“ und dem Jägerstätterhaus. Um 16 Uhr versammelten wir uns in der Kirche St. Radegund zu einer berührenden Andacht, die an die Todesstunde von Franz Jägerstätter erinnerte, musikalisch gestaltet von Richard Maier jun., einem Enkel von Franz und Franziska Jägerstätter.
Der Tag endete mit einer stimmungsvollen Messe mit Dr. Reinhold Dessl, Abt des Stifts Wilhering, musikalisch gestaltet vom Kirchenchor, und einer Lichterprozession zum Grab von Franz Jägerstätter unter einem beeindruckenden Abendhimmel.
Am 10. August fand auf Initiative einer italienischen Gruppe eine Messe im kleinen Kreis im Jägerstätterhaus statt, die den Abschluss dieser bewegenden Gedenktage bildete.
Die Tage waren geprägt von Gemeinschaft, Freundschaft, Freude, Gedenken und Hoffnung. Wir danken allen, die diese besonderen Momente mit uns geteilt haben.
.Radegund